Geschrieben am 01.10.2020 2020-10-01| Aktualisiert am
01.10.2020
Besucht am 30.08.20181 Personen
Rechnungsbetrag: 14 EUR
Das kleine italienische Lokal "Mädchenitaliener" ist in der Nähe des Berliner Fernsehturms im Stadtteil Mitte am Schendelpark zu finden. Während eines Ausflugs in unsere Hauptstadt im August 2018 wählte ich dieses Restaurant, um mich davon zu überzeugen, ob den auch das kleine "Mädchen" eine gute Pasta anbietet, die auch so gut schmeckt wie eine mit Liebe zubereitete "Pasta a la Mama".
Die kleine Gaststätte begrüßt den Gast nach dessen Eintritt dabei zunächst mit einem zugegebenermaßen weniger an Italien erinnernden Interieur. Gerade die Spanplatten-Bänke und -Tische sorgen eher für ein Flair eines gutbürgerlichen Stammlokals als einer italienischen Trattoria. Interieur.
Für eine definitiv gemütliche und freundliche Atmosphäre sorgte bei meinem Besuch hingegen das durchgehend junge und tatsächlich rein weibliche Serviceteam mit einer offenherzigen Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit. Das konnte die Nachteile beim Ambiente schon ausgleichen.
Das Angebot umfasst von Gnocchi über Penne, Ravioli zu Spaghetti und Tagliatelle etc. pp. natürlich das breite Spektrum des Pasta-Universums.
Mich persönlich lachten bei diesem kurzen Besuch aber vor allem die "Auberginen-Raviolacci mit Ricotta und Minze" aus dem regelmäßig wechselnden Tagesangebot am meisten an. "Auberginen-Raviolacci mit Ricotta und Minze".
Handwerklich überzeugten die Raviolacci bereits mit einem ansprechend dünnem und auch al dente gegarten Teig.
Auch die Auberginenfüllung entfaltete im Mund den erwarteten Geschmack mit einem gleichzeitig herzhaft leicht bitteren, aber auch süßlichen Aroma.
Der cremige Ricotta war ebenfalls gut als Bestandteil des Gerichts gewählt, hätte aber gerne größer portioniert sein können. Dies wäre für mein Empfinden optimal gewesen, um dem fruchtigen aber auch etwas sehr sauren Sud, wahrscheinlich auf Granatapfel-Basis, mit den dazugehörigen Kernen, mehr Gegengewicht entgegen zu bieten. Die Säure war so insgesamt für meinen Geschmack etwas zu dominant. Aber mit dem frei selbst dosierbaren Parmesan ließ sich dies etwas ausgleichen. Die Minze war mit ihrem erfrischenden Charakter hingegen wieder gut portioniert.
Eine spannende und auch im Ganzen auch wirklich leckere Abwechslung zu den üblichen Pasta-Versionen.
Es waren also wirklich nur kleine geschmackliche Feinheiten und das Interieur, welche mir hier als Defizite hängengeblieben sind. Ansonsten lässt mich mein Eindruck von dieser kurzen Einkehr aber durchaus eine Empfehlung für den "Mädchenitaliener" aussprechen.
Das kleine italienische Lokal "Mädchenitaliener" ist in der Nähe des Berliner Fernsehturms im Stadtteil Mitte am Schendelpark zu finden. Während eines Ausflugs in unsere Hauptstadt im August 2018 wählte ich dieses Restaurant, um mich davon zu überzeugen, ob den auch das kleine "Mädchen" eine gute Pasta anbietet, die auch so gut schmeckt wie eine mit Liebe zubereitete "Pasta a la Mama".
Die kleine Gaststätte begrüßt den Gast nach dessen Eintritt dabei zunächst mit einem zugegebenermaßen weniger an Italien erinnernden Interieur. Gerade die... mehr lesen
Restaurant Mädchenitaliener
Restaurant Mädchenitaliener€-€€€Restaurant03040041787Alte Schönhauser Str. 12, 10119 Berlin
4.0 stars -
"Auch „Mädchen“ können schon Pasta auf „a la Mama“-Art." NoTeaForMeDas kleine italienische Lokal "Mädchenitaliener" ist in der Nähe des Berliner Fernsehturms im Stadtteil Mitte am Schendelpark zu finden. Während eines Ausflugs in unsere Hauptstadt im August 2018 wählte ich dieses Restaurant, um mich davon zu überzeugen, ob den auch das kleine "Mädchen" eine gute Pasta anbietet, die auch so gut schmeckt wie eine mit Liebe zubereitete "Pasta a la Mama".
Die kleine Gaststätte begrüßt den Gast nach dessen Eintritt dabei zunächst mit einem zugegebenermaßen weniger an Italien erinnernden Interieur. Gerade die
Geschrieben am 29.09.2020 2020-09-29| Aktualisiert am
29.09.2020
Besucht am 24.05.2017Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 77 EUR
Südwestlich von Lübeck im kleinen Ort Oberbüssau direkt am Elbe-Lübeck-Kanal gelegen, bietet das "Ringhotel Friederikenhof" eine Übernachtungsmöglichkeit im schönen Grün ganz fern der hektischeren und vor allem lauteren Großstadt. Dabei macht das Hotel auch mit seinem eigenen Restaurant durchaus auf sich aufmerksam, welches mich auch als Nicht-Hotel-Gast im Mai 2017 durch allgemein sehr gute Bewertungen in der Hoffnung, ein schönes Abend-Menüs genießen zu können, anlockte.
Das Ambiente ist natürlich traumhaft von der Natur geprägt. Die roten Backsteinhäuser eines ehemaligen Hofes tragen zu dieser rustikalen Atmosphäre bei. Das setzt sich auch im Innenbereich des Restaurants mit Holzbalken, Naturstein und Kamin fort. Somit ist atmosphärisch schon einmal eine gute Voraussetzung für ein gemütliches speisen gelegt. Interieur.
Dass das Hotel mit seinem Restaurant durchaus einen höherwertigen Anspruch hat, bewies es mir auch letztes Jahr durch seine Teilnahme am „Schleswig-Holstein-Gourmet-Festival". In dessen Zuge kam für ein Wochenende Michael Kempf aus dem Berliner 2-Sterne-Restaurant "Facil" zu Besuch und servierte in Zusammenarbeit mit der Küchencrew des Ringhotels ein Menü, welches man für meinen Eindruck auch gut gemeistert hat.
Hier soll es aber natürlich um die Eigenleistung der Küche bei meinem ersten Besuch 2017 gehen, bei dem ich mir ein 5-Gang-Menü nach eigenen Vorlieben aus der Speisekarte im Vorhinein zusammenstellen und somit reservieren konnte, wofür ein Preis von 69€ berechnet wurde.
Bedient wurde ich über diesen frühen Abend hinweg von zwei Herren mittleren Alters die stets freundlich und ohne Hast agierten, wenn sich auch die Wartezeiten natürlich mit zunehmender Gästezahl etwas erhöhten. Eine eigenständige Erläuterung der gereichten Gänge hätte ich mir zwar durchaus sehr gewünscht, jedoch konnten sie meine Fragen doch stets aus dem Stehgreif kundig beantworten.
Zu Beginn wurde ein paar Scheiben Baguette und Körnerbrot zusammen mit gesalzener Butter, Rapsöl und hausgemachten Kräuterquark gereicht. Baguette und Körnerbrot mit gesalzener Butter, Rapsöl und hausgemachten Kräuterquark.
Die Qualität war dabei von allen Komponenten schon ein sehr guter Einstieg: Die Brote mit luftiger Krume und röscher Kruste, das Rapsöl sehr aromatisch und der Kräuterquark frisch.
Als Amuse-Bouche folgte ein kleines Gläschen mit einer schön kühlen Gazpacho (genau das richtige an solch einem sonnigen Spätfrühlingsabend). Gazpacho.
Knoblauch war in treffender Menge eingesetzt und ließ auch den Tomaten, der Gurke und dem Schnittlauch noch geschmacklichen Raum. Die etwas dickflüssigere Konsistenz gefiel mir ebenfalls, was es somit zu einer gelungenen Einstimmung machte.
Vegetarisch startete das Menü mit einer Karotten-Ingwersuppe mit Kerbelschaum. Karotten-Ingwersuppe mit Kerbelschaum.
Der Ingwer war gut dosiert, die Suppe schön sämig und kleine Karottenstücke mit angenehmen Biss sorgten für Abwechslung. Der Kerbelschaum hatte zwar einen schönen Stand, trug jedoch geschmacklich eher nicht zur Suppe bei: dafür fehlte es ihm leider sind Aroma. Trotzdem war es eine schmackhafte Suppe.
Und der zweite Gang sollte ohne Fleisch und Fisch ausgekommen. Dafür spielte ein in Panko gebackener Taler aus friesischem Kuhmilch-Käse die Hauptrolle. Gebackener Friesentaler mit Rucolasalat und Portwein-Schalotten-Konfit.
Begleitet wurde der außen krosse und innen leicht flüssige Käse von einem Konfit aus Portwein-Schalotten, die geschmacklich mit Süße und Säure auch hielten was sie versprachen. Rapsöl und ein frisch-säuerlich angemachter Salat waren weitere Komponenten. Hier harmonierten Salzigkeit, Süße und Säure, sowie feste und weiche Konsistenzen sehr gut zusammen: Eine wirklich tolle Komposition.
Zur letzten Vorspeise durfte dann zum ersten Mal etwas für die Karnivoren auf den Teller.
Zu einer sous-vide gegarten Hüfte vom Sylter Deichlamm gesellte sich ein rote-Linsenpüree und ein Sprossen-Radieschen-Salat. Hüfte vom Sylter Deichlamm - sous vide gegart- mit rotem Linsenpüree und Sprossen-Radieschensalat.
Die gewählte Zubereitungsart machte die aromatischen Tranchen der Hüfte so saftig und zart, dass ein Messer zum Zerteilen nicht einmal notwendig war. Das Püree war ebenfalls sehr fein und cremig. So lieferte der knackige, süß-säuerliche Salat wieder eine willkommene textuelle Abwechslung.
Im folgenden 1. Hauptgang hatte nun auch das kühle Nass in Form eines gebratenen Filets von der Edelmaräne seinen Auftritt. Gebratenes Filet von der Edelmaräne mit Krustentierschaum, Frühlingsgemüse und Brunnenkressegnocchi.
Mit Brunnenkresse aromatisierte Gnocchi und gemischtes, knackiges Frühlingsgemüse in Form von grünem und weißem Spargel, Erbsen, Staudensellerie und Möhren stellten die Sättigungsbeilage. Ein Schaum von Krustentieren fügte einen Meeresbewohner zum Süßwasserfisch hinzu.
Der Fisch war gut gegart, die Haut hätte aber noch etwas krosser sein können.
Einzig Salz und Säure fehlten mir zum Fisch doch etwas. Da konnte auch der Krustentierschaum nicht helfen, der aromatisch ebenfalls nicht intensiv genug war, um zur Geltung zu kommen.
Dafür waren die sonst häufig nur geschmacksneutral daherkommenden Gnocchi mit ihrem deutlich wahrnehmbaren Brunnenkresse-Aroma eine interessante und schmackhafte Überraschung.
Vor dem herzhaften Abschluss des Menüs sorgte ein weiterer Küchengruß in Form eines intensiv fruchtiges Waldbeer-Sorbert mit frischer Minze für eine tolle und erfrischende Überraschung. Waldbeer-Sorbert.
Krönender Abschluss meines individuellen Menüs sollte das Kotelett vom regionalen Holsteiner Sattelschwein sein, das mit Estragon-Möhren und einem Kartoffel-Röstzwiebelpüree serviert wurde(Desserts brauche ich eigentlich nie. Bei mir kann das Menü gerne sehr herzhaft enden ;-)). Kotelett vom Holsteiner Sattelschwein mit Estragonmöhren und Kartoffel-Röstzwiebelpüree.
Das stattliche Exemplar war durchaus zart, stellenweise aber auch minimal trocken. Das konnte durch die wohlschmeckende Sauce aber gut ausgeglichen werden.
Die glasierten Möhren waren wunderbar knackig und mit dem Estragon und ein paar Zwiebelwürfeln treffend abgeschmeckt. Das feine Kartoffelpüree mit den knusprigen Röstzwiebelringen passte sehr gut zum Schwein, da es dessen Herzhaftigkeit noch unterstützte und Volumen gab.
Somit war das insgesamt doch ein würdiger Menü-Höhepunkt.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass die verwendeten Zutaten von stets spürbarer Frische und guter Qualität waren und auch das Küchenhandwerk insgesamt auf guten Niveau lag. Bei der Edelmaräne hätte die Haut zwar wie gesagt noch krosser und das Kotelett noch etwas saftiger gelingen können, aber schlecht waren auch diese Gänge keinesfalls. Bei allen vegetarischen Komponenten konnte die Küche hingegen durchweg überzeugen.
Dem anberaumten Preis wurde das Restaurant des Friederikenhof für mein Empfinden definitiv gerecht.
Somit kann ich eine Einkehr hier also auch jedem empfehlen, der nicht im Hotel residiert, aber auch abseits der Lübecker Innenstadt auf der Suche nach qualitativen Speisen in Mitten eines wunderbaren Ambientes sucht.
Südwestlich von Lübeck im kleinen Ort Oberbüssau direkt am Elbe-Lübeck-Kanal gelegen, bietet das "Ringhotel Friederikenhof" eine Übernachtungsmöglichkeit im schönen Grün ganz fern der hektischeren und vor allem lauteren Großstadt. Dabei macht das Hotel auch mit seinem eigenen Restaurant durchaus auf sich aufmerksam, welches mich auch als Nicht-Hotel-Gast im Mai 2017 durch allgemein sehr gute Bewertungen in der Hoffnung, ein schönes Abend-Menüs genießen zu können, anlockte.
Das Ambiente ist natürlich traumhaft von der Natur geprägt. Die roten Backsteinhäuser eines ehemaligen Hofes tragen... mehr lesen
Restaurant im Hotel Friederikenhof
Restaurant im Hotel Friederikenhof€-€€€Restaurant, Tagungshotel0451800880Langjohrd 15, 23560 Lübeck
4.0 stars -
"Sehr ansprechende Kulinarik in schönem Ambiente abseits der Großstadt." NoTeaForMeSüdwestlich von Lübeck im kleinen Ort Oberbüssau direkt am Elbe-Lübeck-Kanal gelegen, bietet das "Ringhotel Friederikenhof" eine Übernachtungsmöglichkeit im schönen Grün ganz fern der hektischeren und vor allem lauteren Großstadt. Dabei macht das Hotel auch mit seinem eigenen Restaurant durchaus auf sich aufmerksam, welches mich auch als Nicht-Hotel-Gast im Mai 2017 durch allgemein sehr gute Bewertungen in der Hoffnung, ein schönes Abend-Menüs genießen zu können, anlockte.
Das Ambiente ist natürlich traumhaft von der Natur geprägt. Die roten Backsteinhäuser eines ehemaligen Hofes tragen
Geschrieben am 24.09.2020 2020-09-24| Aktualisiert am
24.09.2020
Besucht am 19.09.2020Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 4.2 EUR
Anfang August 2020 hat das Team des Lokals „Olive“ die Räumlichkeiten eines vormals auf Fast Food ausgelegten Imbiss in der Ratzeburger Allee neu ausgefüllt.
So wird hier nun von 8-22 Uhr für Frühstück, Mittag, Abend und Zwischenmahlzeit eine überwiegend nahöstliche Küche angeboten, welche aber auch weiterhin Fast-Food-Snacks und Pizza zu ihrem Repertoire zählt.
Die Einrichtung des Bistros teilt sich nach dem Eingang zur rechten Seite auf die Theke samt Küche mit Drehspieß und Hähnchengrill und noch zwei Tischen, sowie auf etwa einem halben Dutzend Tische in einem abgetrennten Raum auf der linken Seite. Innenansicht #1. Innenansicht #2.
Das Interieur erinnert nach wie vor eher an einen Imbiss. Die Sauberkeit war in Ordnung, auch wenn sich vereinzelte Krümel durchaus entdecken ließen.
Auf einen ehemaligen Parkplatz vor dem Lokal bieten noch weitere Tische Sitzgelegenheit im Freien, wobei das mit Ausblick auf die viel befahrene Hauptstraße zumindest mich eher weniger einlud. ;)
An diesem frühen Abend waren 4 junge Männer im Lokal tätig. Sofort nach meinem Eintritt wurde ich freundlich begrüßt. Bestellen und bezahlen kann man am Tresen, ist aber auch am Tisch möglich, an dem auch serviert wird. Schön war auch die Spontanität, mir gerne selbst am Abend ein Gericht der Frühstückskarte zuzubereiten. Auch ein Tee aufs Haus gehört hier zum gewohnten Standard nahöstlicher Gastronomie.
Rein Service-mässig war das schon einmal ein guter Eindruck.
Ich persönlich bin hier natürlich nicht für einen Allerwelts-Fastfood-Snack, sondern eher zum Ausprobieren der nahöstlichen Kleinigkeiten eingekehrt.
Mein größtes Interesse galt dabei dem eigentlich nur zum Frühstücksangebot gehörigen "Fatteh". Wie erwähnt wurde meine Anfrage, ob man mir dieses auch jetzt noch zubereiten könnte glücklicherweise erfüllt. "Fatteh": Kichererbsen mit Joghurtsauce auf frittierten Fladenbrotstücken.
Dieses kleine in der Tonschale servierte Gericht bestand aus frittiertem und in kleine Stücke zerbrochenes Fladenbrot, das mit einer Joghurtsauce, Öl und Kichererbsen vermengt und mit ein paar Pistazienstücken garniert wird. Dazu gab es ein kleines Schälchen Gemüse mit Gurken, Tomaten, milden Peperoni und rote Bete aus dem Glas: das war eher vernachlässigbar, da keineswegs angemacht und mit ungenießbarer Bete, die anscheinend in den Essigtopf gefallen.
Umso mehr war ich froh, dass der Hauptdarsteller überzeugte. Das super knusprige Brot bildete die salzige Basis, auf der optimal gegarte Kichererbsen mit cremigen Kern dem Gericht Volumen gaben. Die Joghurtsauce erfüllte den noch fehlenden cremigen Part und fügte etwas angenehme Säure hinzu. Paprikapulver rundete das alles noch leicht pikant ab. Das war für mich alles in sich absolut stimmig und bestätigte mein Interesse an dieser Zusammenstellung. 4,2 € habe ich dafür, auch trotz der durchgefallenen „Gemüse-Beilage“ gerne bezahlt.
Zusammengefasst hinterließ das Lokal bei dieser ersten Einkehr bei mir also folgenden Eindruck: Während die Atmosphäre nicht nachhaltig in Erinnerung bleibt, konnte mich der Service mit seiner Aufmerksamkeit und Gastfreundlichkeit überzeugen.
Kulinarisch erfreute mich meine Wahl ebenfalls, auch wenn das beiläufige Gemüse eher ein Totalausfall war. Das trübte das Preis-Leistungs-Verhältnis aber nicht allzu sehr.
Auf jeden Fall ist die „Olive“ für mich viel eher eine Bereicherung als der reine Fast-Food-Vorgänger und lädt mich nach diesem Besuch zu einer Wiederholung mit einer anderen nahöstlichen Spezialität durchaus ein.
Anfang August 2020 hat das Team des Lokals „Olive“ die Räumlichkeiten eines vormals auf Fast Food ausgelegten Imbiss in der Ratzeburger Allee neu ausgefüllt.
So wird hier nun von 8-22 Uhr für Frühstück, Mittag, Abend und Zwischenmahlzeit eine überwiegend nahöstliche Küche angeboten, welche aber auch weiterhin Fast-Food-Snacks und Pizza zu ihrem Repertoire zählt.
Die Einrichtung des Bistros teilt sich nach dem Eingang zur rechten Seite auf die Theke samt Küche mit Drehspieß und Hähnchengrill und noch zwei Tischen, sowie auf etwa einem... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein neues orientalisch-internationales Lokal für jede Tageszeit im Lübecker Süden - der Ersteindruck war schon einmal gut." NoTeaForMeAnfang August 2020 hat das Team des Lokals „Olive“ die Räumlichkeiten eines vormals auf Fast Food ausgelegten Imbiss in der Ratzeburger Allee neu ausgefüllt.
So wird hier nun von 8-22 Uhr für Frühstück, Mittag, Abend und Zwischenmahlzeit eine überwiegend nahöstliche Küche angeboten, welche aber auch weiterhin Fast-Food-Snacks und Pizza zu ihrem Repertoire zählt.
Die Einrichtung des Bistros teilt sich nach dem Eingang zur rechten Seite auf die Theke samt Küche mit Drehspieß und Hähnchengrill und noch zwei Tischen, sowie auf etwa einem
Geschrieben am 22.09.2020 2020-09-22| Aktualisiert am
22.09.2020
Besucht am 19.09.2020Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 8 EUR
Direkt an der Jakobikirche befindet sich das „Café Camino“ in einem ebenso altehrwürdigen Gebäude des dazugehörigen Kirchenkomplexes.
Namentlich angelehnt an den Jakobsweg (Camino de Santiago) war ich gespannt, ob die orientalisch-deutsche Betreiber-Kooperation auch geschmacklich eine kleine Pilgerreise wert ist. Außenansicht.
Die Einrichtung integriert den sehr historischen Charakter des Gebäudes fabelhaft. Zwei Gasträume schließen sich zur linken Seite an den Begrüßungsraum an, welcher komplett von der Theke eingenommen wird. Innenansicht. Innenansicht mit einem Separee.
Eine dunkle Holzdecke mit malerischer Verzierung sorgen ebenso wie die restliche Einrichtung für ein wahrhaft mittelalterliches Ambiente. Bei der Bestuhlung mit schönen Sesseln wurde aber natürlich nicht auf modernen Sitzkomfort verzichtet. Die verzierte Deckenwand.
In einem ummauerten Nebenhof der historischen Häuserreihe gibt es auch einige Plätze im Freien.
Während meines Besuches führten gerade ein Herr und eine Frau das Café. Sie agierten freundlich, entspannt und zeigten gleich zu Beginn dadurch ihre Gastfreundlichkeit, dass sie mir mein Wunschgericht zubereiteten, obwohl dieses nicht zum tagesaktuellen Angebot gehörte.
Die gebotene Speisenauswahl reicht von verschiedenen Frühstücksvarianten über kleine Mittagsgerichte bis zu Süßspeisen zum Kaffee oder Tee.
Dabei zeigt sich erneut die eingangs erwähnte Kollaboration aus Orient und Okzident. So gibt es auf der einen Seite spanische Tortilla, aber auf der anderen Seite auch Falafel. Neben einem syrischen Frühstück wird auch das zum Jakobsweg passende spanische Pendant angeboten.
Mich zog es dabei kulinarisch eher auf die Okzident-Seite, denn aus den Mittagsgerichten hatte ich mir im Vorhinein beim neugierigen Betrachten der Speisen in Aushang bereits die Teigtaschen mit Bio-Rinderhackfüllung in einer Joghurtsoße ausgesucht, zu der zudem eine spanische Tortilla gereicht wird. Wie bereits oben erwähnt, durfte ich danke der Spontanität der Gastgeber in den Genuss dieses Gerichts kommen. Teigtaschen mit Bio-Rinderhack-Füllung in Joghurtsoße mit spanischer Tortilla aus Bio-Kartoffeln und -Eiern. Rinderhack-gefüllte Teigtaschen im Detail.
Die Aufmachung in einer Joghurtsauce fand ich dabei sehr erfreulich, grenzte sie das Gericht doch klar von italienischen Ravioli etc. ab. Es waren halt richtige Taschen, die einen wesentlich dickeren Teig vorwiesen, der aber gut gegart war. Die Rinderhackfüllung war gröber und gab dem Gericht dadurch zusätzlichen Biss. Auch geschmacklich kam die Füllung, wenn auch nicht kräftig, durch. Dem stellte die mit etwas Öl verfeinerte, geschmeidige Joghurtsauce eine willkommene Cremigkeit entgegen. Wenn man an diesem Teilgericht etwas kritisieren kann, so hätte ich mir noch mehr Würze/Aromen bei der Joghurtsauce versprochen. Etwas Minze gab zwar spürbare Frische, die Garnierung mit Paprika war aber leider eben nur eine solche und hatte für mich keinen geschmacklichen Mehrwert.
Durch die gewollt (von der Hausherrin auf Nachfrage bestätigt) kalte Joghurtsauce wurden auch die Teigtaschen natürlich schnell kalt und somit zumindest das letzte Exemplar etwas zäh.
Auch die Tortilla hätte ich mir noch etwas wärmer gewünscht, schien sie damit doch nicht ganz frisch zubereitet gewesen zu sein. Geschmacklich gab es bei ihr aber mit passendem Einsatz von Zwiebeln, Pfeffer und Kräutern ebenso wenig zu meckern wie bei der saftigen Konsistenz.
Insgesamt trifft ein „in Ordnung“ das gesamte Gericht also für mich am besten, wobei das Verhältnis zum Preis von 7,6€ aber durchaus als gut einzuschätzen ist.
Alles in allem konnte das „Café Camino“ bei mir also einen positiv gestimmten
Ersteindruck hinterlassen. Vor allem das Ambiente und die Gastfreundlichkeit verdienen lobende Worte. Auch wenn die gewählte Speise nicht vollends überzeugen konnte, kann ich mir eine erneute Einkehr aber trotzdem gut vorstellen.
Direkt an der Jakobikirche befindet sich das „Café Camino“ in einem ebenso altehrwürdigen Gebäude des dazugehörigen Kirchenkomplexes.
Namentlich angelehnt an den Jakobsweg (Camino de Santiago) war ich gespannt, ob die orientalisch-deutsche Betreiber-Kooperation auch geschmacklich eine kleine Pilgerreise wert ist.
Die Einrichtung integriert den sehr historischen Charakter des Gebäudes fabelhaft. Zwei Gasträume schließen sich zur linken Seite an den Begrüßungsraum an, welcher komplett von der Theke eingenommen wird.
Eine dunkle Holzdecke mit malerischer Verzierung sorgen ebenso wie die restliche Einrichtung für ein wahrhaft mittelalterliches... mehr lesen
3.5 stars -
"Interessantes Treffen morgen- und abendländischer Kleinigkeiten in tollem Ambiente." NoTeaForMeDirekt an der Jakobikirche befindet sich das „Café Camino“ in einem ebenso altehrwürdigen Gebäude des dazugehörigen Kirchenkomplexes.
Namentlich angelehnt an den Jakobsweg (Camino de Santiago) war ich gespannt, ob die orientalisch-deutsche Betreiber-Kooperation auch geschmacklich eine kleine Pilgerreise wert ist.
Die Einrichtung integriert den sehr historischen Charakter des Gebäudes fabelhaft. Zwei Gasträume schließen sich zur linken Seite an den Begrüßungsraum an, welcher komplett von der Theke eingenommen wird.
Eine dunkle Holzdecke mit malerischer Verzierung sorgen ebenso wie die restliche Einrichtung für ein wahrhaft mittelalterliches
Geschrieben am 19.09.2020 2020-09-19| Aktualisiert am
19.09.2020
Besucht am 19.09.20201 Personen
Rechnungsbetrag: 6 EUR
Seit Ende 2018 ist dieses kleine Café in der Beckergrube zu finden. Entgegen dem Namen fällt es jedoch dabei beim Vorbeigehen kaum auf. Doch allzu häufig hat der Inhalt mit der Größe und Äußerem ja nichts zu tun. :-)
Übrigens stammt der Name von dem „Maskottchen“ der Betreiberin, welches eine kleine Schildkröte namens Berta ist, die auch als Figur auf dem Tresen über den Gastraum wacht. Das Maskottchen "dicke Berta".
Hinter einem großen Schaufenster gestaltet sich die Einrichtung des einzigen Raumes leger und modern. Da wären neben einer maritimen Tapete zB die Felle auf den Sitzbänken, eine schwebende Leiste mit Pflanzen und die an alte Glühbirnen erinnernden Lampen, die dieses kleine Lokal doch so einzigartig machen. Der Gastraum.
Im hinteren Bereich ist hinter einer kleinen Theke auch gleich die Mini-Küche integriert, in der die Hausherrin eifrig werkelt. Der Tresen samt Küche.
1-2 Sitzmöglichkeit bieten sich auch vor dem Lokal auf dem Bürgersteig.
Besonders löblich möchte ich auch tatsächlich die sanitäre Anlage erwähnen: für so ein kleines Lokal hätte ich mehr als genügend saubere kleine Stoff-Handtüchern, eine schöne Einrichtung mit der maritimen Tapete aus dem Gastraum und sogar ein flackerndes Duft-Teelicht niemals erwartet. Da zeigt sich noch einmal die Liebe der Betreiberin zu ihrem kleinen Lokal. Die sanitäre Einrichtung.
Ich finde solche kleinen, ganz persönlichen und mit Herzblut betriebenen Gastro-Betriebe immer besonders einladend.
Die Betreiberin organisiert ihren kleinen Laden, selbstredend muss man fast schon sagen, gänzlich allein. Vorbildlich mit Mund-Nasen-Schutz bewaffnet hinterließ sie bei mir einen sehr warmherzigen und entspannten Eindruck und war für einen netten Plausch über ihr hier selbst aufgebautes Eigenreich gerne zu haben.
Gäste-WLAN bietet sie ebenfalls an.
Neben den standardmäßigen süßen Backwaren, sowie einer breiten Getränkeauswahl (auch Weine) werden in der „dicken Bertha“ auch immer verschiedene Flammkuchen und Werktags zum Frühstück eine Brotzeit angeboten.
Dazu kommen auch wechselnde Tagesgerichte. Zu meiner Besuchszeit waren dies zB eine vegetarische und omnivore Quiche-Variante.
Mir war es an diesem frühen Nachmittag nach einer leichteren Zwischenmahlzeit, sodass ich mich für das ebenfalls angebotene Blumenkohlsüppchen entschied. Blumenkohlsüppchen mit Knoblauchbrot.
Ordentlich dampfend kam eine ebenso ordentliche Portion in einer schönen Schale, garniert mit Pfeffer und Kresse an den Tisch. Dazu gesellte sich noch eine frisch getoastete, knusprige Scheibe Brot, die mit etwas Butter und frischen Knoblauch verfeinert wurde.
Der erste Löffel offenbarte eine für mich optimale, leicht cremige Konsistenz, der noch schön feste, kleine Blumenkohlröschen den passenden bissigen Part entgegensetzten. Trotz der Kartoffelbasis blieb der Blumenkohlgeschmack keineswegs auf der Strecke. Da sammelte ich auch die letzten Reste sehr gerne mit den letzten Brotstückchen auf, die zuvor auch als eine Art Croutons für mich dienten. Hierbei sei zudem noch erwähnt, dass die Knoblauchbutter aromatisch zur Blumenkohlsuppe mit einer leichten Süße ebenfalls optimal passte.
Diese frische Mahlzeit erfülle einfach alle meine Erwartungen und bewies zugleich, dass die Betreiberin nicht nur das Kochhandwerk versteht, sondern auch hier ihr Herzblut steckt.
4,9€ für dieses Gericht schrien da nahezu nach einem ordentlichen Trinkgeld.
Diese kurze Rast bei der „dicken Berta“ war unterm Strich also wirklich ein absolut lohnenswerter Glücks-Fund. Das begründet sich neben der gastfreundlichen Art der Betreiberin vor allem auch durch das so einzigartige und liebevolle Ambiente, dass es zu einem wahren Unikum macht. Abgerundet wird der Eindruck noch von einer frischen und leidenschaftlich zubereiteten Küche, die seinen Preis rechtfertigt. Da ich gerne relativ zum Anspruch und den Erwartungen bewerte, bleibt mir hier wirklich nur die volle Punktzahl übrig
Seit Ende 2018 ist dieses kleine Café in der Beckergrube zu finden. Entgegen dem Namen fällt es jedoch dabei beim Vorbeigehen kaum auf. Doch allzu häufig hat der Inhalt mit der Größe und Äußerem ja nichts zu tun. :-)
Übrigens stammt der Name von dem „Maskottchen“ der Betreiberin, welches eine kleine Schildkröte namens Berta ist, die auch als Figur auf dem Tresen über den Gastraum wacht.
Hinter einem großen Schaufenster gestaltet sich die Einrichtung des einzigen Raumes leger und modern. Da wären... mehr lesen
Café Die dicke Berta
Café Die dicke Berta€-€€€Bar, Cafe045130473777Beckergrube 39, 23552 Lübeck
5.0 stars -
"Hier steckt Herzblut drin - Für mich ein absoluter Geheimtipp für eine kurze Einkehr." NoTeaForMeSeit Ende 2018 ist dieses kleine Café in der Beckergrube zu finden. Entgegen dem Namen fällt es jedoch dabei beim Vorbeigehen kaum auf. Doch allzu häufig hat der Inhalt mit der Größe und Äußerem ja nichts zu tun. :-)
Übrigens stammt der Name von dem „Maskottchen“ der Betreiberin, welches eine kleine Schildkröte namens Berta ist, die auch als Figur auf dem Tresen über den Gastraum wacht.
Hinter einem großen Schaufenster gestaltet sich die Einrichtung des einzigen Raumes leger und modern. Da wären
Geschrieben am 17.09.2020 2020-09-17| Aktualisiert am
17.09.2020
Sehr überraschend hat das Team des „schlottmann’s“ auf seiner Facebook-Seite heute verkündet, dass das Lokal Ende des Monats, nach den vielen beständigen Jahren, leider schließen wird.
Ein konkreter Grund wird leider nicht genannt. Als Beweis habe ich einen Screenshot des Facebook-Posts hier angehängt. Er ist auch unter folgendem Link zu finden:
Bis zum 25.09.2020 bleibt die Küche noch warm, bis sich leider ein neuer Leerstand in der Altstadt ergibt. Ich persönlich finde es auf jeden Fall sehr schade, da das Speisenangebot hier doch immer eine willkommene Alternative war und die wöchentlichen wechselnden Sonderkarten auch immer Überraschungen bereithielten.
Sehr überraschend hat das Team des „schlottmann’s“ auf seiner Facebook-Seite heute verkündet, dass das Lokal Ende des Monats, nach den vielen beständigen Jahren, leider schließen wird.
Ein konkreter Grund wird leider nicht genannt. Als Beweis habe ich einen Screenshot des Facebook-Posts hier angehängt. Er ist auch unter folgendem Link zu finden:
https://de-de.facebook.com/pg/Schlottmanns/posts/?ref=page_internal
Bis zum 25.09.2020 bleibt die Küche noch warm, bis sich leider ein neuer Leerstand in der Altstadt ergibt. Ich persönlich finde es auf jeden Fall sehr schade, da das Speisenangebot hier doch immer eine willkommene Alternative war und die wöchentlichen wechselnden Sonderkarten auch immer Überraschungen bereithielten.
Schlottmann's · Health Food
Schlottmann's · Health Food€-€€€Bistro, Imbiss, Catering0451 38939830Sandstraße 25, 23552 Lübeck
stars -
"Leider keine kleinen Kartoffelgerichte für Zwischendurch mehr in Lübeck." NoTeaForMeSehr überraschend hat das Team des „schlottmann’s“ auf seiner Facebook-Seite heute verkündet, dass das Lokal Ende des Monats, nach den vielen beständigen Jahren, leider schließen wird.
Ein konkreter Grund wird leider nicht genannt. Als Beweis habe ich einen Screenshot des Facebook-Posts hier angehängt. Er ist auch unter folgendem Link zu finden:
https://de-de.facebook.com/pg/Schlottmanns/posts/?ref=page_internal
Bis zum 25.09.2020 bleibt die Küche noch warm, bis sich leider ein neuer Leerstand in der Altstadt ergibt. Ich persönlich finde es auf jeden Fall sehr schade, da das Speisenangebot hier
Besucht am 13.04.2017Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 90 EUR
In diesem Beitrag möchte ich einmal meine kulinarischen Erfahrungen im Restaurant "1745" des Schlossgutes "Groß Schwansee" an der mecklenburgischen Steilküste in Nord-West-Mecklenburg aus dem April 2017 teilen.
Ganz abgeschieden von jedwedem Stadttrubel und nur einen Katzensprung von der Ostsee entfernt wurde ich damals erst durch einen Tipp auf das zum Hotelbetrieb umgebaute Schlossgut und sein Restaurant aufmerksam.
So fragte ich spontan per Telefon nach, ob man ein individuell aus dem a-la-carte-Angebot zusammengestelltes 5-Gang-Menü gewähren würde. Offen und freundlich wurde dies glücklicherweise bejaht und später per E-Mail erfreulicherweise auch schon vorab mit einem Preis-Vorschlag von 81€ versehen.
Das Ambiente ist hier natürlich als sehr idyllisch und gepflegt zu bezeichnen und entspricht damit den Erwartungen, die man an ein Schlossgut hegen darf. Auch das Restaurant präsentierte sich mit eleganten und qualitativem Interieur. Besonders schön ist natürlich der helle Platz an der vollverglasten Front, die den Blick direkt auf die nahe Ostsee bietet. So lässt es sich wahrlich entspannt genießen. Außenansicht.
Auch der von mehreren jungen Männern und Frauen getätigte Service blieb mir positiv in Erinnerung: stets offenherzig, sehr kommunikativ und freundlich sorgten sie für eine stets gemütliche und absolut entspannte Atmosphäre. Wie später noch erwähnt, wurde auch mit Reklamationen / Wünschen des Gastes entspannt und gastfreundlich umgegangen
Kulinarisch begann der Abend für mich mit verschiedenen hausgemachten Brotsorten (Baguette, Walnussbrot, Focaccia) zu denen ein Tomaten-Dip; Butter mit Limette und Thymian; sowie Olivenöl gereicht. Hausgemachte Brote (rechts: Baguette, Mitte: Walnussbrot, links: Focaccia) mit einem Tomaten-Dip, Butter mit Limette und Thymian, sowie Olivenöl.
Alle Brote waren von sehr guter Qualität mit weicher, lockerer und warmer Krume bei gleichzeitig röscher Kruste. Der Tomaten-Dip gefiel mir mit seinem sehr intensiven, frischen Tomatenaroma und auch die Butter und das Olivenöl überzeugten mit Frische.
Ein Amuse Gueule gab es nicht, sodass das Menü gleich mit "Sußkartoffelsuppe/Limette/Garnele" startete. "Sußkartoffelsuppe/Limette/Garnele".
Die Suppe war wunderbar cremig, gut temperiert und auch aromatisch gelungen. Dazu gab es ein paar
hauchdünne, krosse Süßkartoffelchips, Limetten-Zesten, sowie eine auf getrocknetem Zitronengras aufgespießte, knackig gebratene Garnele. Durch den Spieß wurde sie mit einem feinen Zitrus-Aroma versehen, sodass es also nicht nur eine optisch ansprechende Idee der Darbietung war.
Die zweite Vorspeise nannte sich "Entenleber/Schokolade/Schalotten/Traubengelee". "Entenleber/Schokolade/Schalotten/Traubengelee".
Die Entenleber wurde auf zweierlei Arten gereicht. Die gebratene Variante war passend mit einer leicht krossen Kruste Versehen. Innen war sie hingegen (für meinen Geschmack fast schon etwas zu sehr) weich. Dem leicht bitteren Geschmack der Leber wurde durch die Tupfer von roten und weißem Traubengelee, welche selbst bei ihrer geringen Dosierung ein ganz klaren Traubengeschmack vorwiesen, ein süßer Gegenpart geliefert: diese Kombination passte.
Noch besser war die Praline von der Gänseleber, die mit geraspelter Schokolade ummantelt wurde und dadurch einen schönen Biss erhielt. Die darunter befindlichen Schalotten-Ringe hatten ebenfalls einen tollen Biss. Dank des Einsatzes von Thymian und Rosmarin driftete diese Kreation auch nicht zu sehr in die süße Ecke ab.
Es folgte der Fischgang "Seeteufel/Spitzkohl/Orange/Risotto". "Seeteufel/Spitzkohl/Orange/Risotto".
Bei diesem Gang bewiesen Service und Küche die oben erwähnte weitere Seite ihrer Klasse und Routine. Dem Seeteufel war das Glück beim ersten Mal leider nicht hold: Der ohnehin festfleischige Meeresbewohner war leider, einem Stück Gummi ähnlich, weder mit Gabel noch Messer zu zerteilen. Freundlich und souverän organisierte der Service sogleich ein neues Exemplar und dieses Mal war der Seeteufel perfekt gegart und saftig.
Das mit Risotto mit Schnittlauch war schon auf dem ersten Teller genauso schlotzig, wie es meiner Meinung nach sein muss.
Der Spitzkohl war schön knackig und erhielt durch kleine Orangenstücke einen frischen Charakter.
So fällt der Fauxpas beim ersten Service überhaupt nicht negativ ins Gewicht.
"Landuro Schweinerücken/Bauch/Kürbis/Apfel" nannte sich sodann der fleischhaltige Hauptgang. "Landuro Schweinerücken/Bauch/Kürbis/Apfel".
Die zwei prächtigen Exemplare vom Schweinerücken waren, gerade für Schweinefleisch, trefflich leicht "glasig" mit zarter und saftiger Konsistenz zubereitet: jeder Bissen machte hier Spaß.
Dem sehr feinen, süßlichen
Kürbispüree wurde mit den fein säuerlichen Apfelspalten erneut ein passender Gegenspieler gegeben.
Der Schweinebauch war scharf angebraten und besaß somit eine rösche Kruste mit tollen Röstaromen. Auch das
verband sich perfekt mit der butterweichen Konsistenz des Bauches, der sich schon allein mit der Gabel zerteilen ließ.
Zum Schluss setzte die Patisserie mit dem Dessert "Apfelküchlein/Mandeln/Sauerrahmeis" dem Ganzen noch einmal eine Krone auf. "Apfelküchlein/Mandeln/Sauerrahmeis".
Das Apfelküchlein war noch warm und wunderbar fluffig mit fruchtigem Apfel, feinem Zimtaroma und etwas Karamell gelungen.
Für den Crunch sorgten Mandelstifte und gebrannte Mandeln.
Das Sauerrahmeis wurde seinem Namen ebenfalls gerecht: die feine Säure verlieh dem ganzen Dessert somit eine zusätzliche Frische.
Dazu wurde etwas Crumble, Apfelscheiben, Beeren und ein paar Baiser gereicht.
Das alles zusammen bescherte also noch einmal ein letztes kulinarisches Lächeln auf dem Gesicht.
Alles in allem bot das Restaurant 1745 also ein einem "Schlossgut" wahrlich würdiges 5-Gang-Menü bei dem eine kleine Schwächen (bei dem Seeteufel) mit Routine ausgeglichen werden konnte.
Die Qualität der Produkte und Zubereitung überzeugte ebenso wie der souveräne Service und das Ambiente.
Da die 5 Gänge ohne Amuse Guele mit 81€ auf einem preislich im Vergleich zu anderen "nicht-Stern-prämierten" Restaurants jedoch ein paar Stufen höher liegt, obwohl diese durchaus gleichwertige
Qualitäten zeigen, würde ich deshalb nur beim Preis-Leistungsverhältnissen ein Pünktchen abziehen. Mir persönlich war der hier erlebte Abend das Geld aber natürlich trotzdem wert.
Sofern man dieses Niveau hier auch heute noch hält, ist das Schlossgut mit seinem Restaurant in seiner Abgeschiedenheit für mich ein absoluter Geheimtipp.
In diesem Beitrag möchte ich einmal meine kulinarischen Erfahrungen im Restaurant "1745" des Schlossgutes "Groß Schwansee" an der mecklenburgischen Steilküste in Nord-West-Mecklenburg aus dem April 2017 teilen.
Ganz abgeschieden von jedwedem Stadttrubel und nur einen Katzensprung von der Ostsee entfernt wurde ich damals erst durch einen Tipp auf das zum Hotelbetrieb umgebaute Schlossgut und sein Restaurant aufmerksam.
So fragte ich spontan per Telefon nach, ob man ein individuell aus dem a-la-carte-Angebot zusammengestelltes 5-Gang-Menü gewähren würde. Offen und freundlich wurde dies glücklicherweise... mehr lesen
Schlossrestaurant 1745 im Schlossgut Gross Schwansee
Schlossrestaurant 1745 im Schlossgut Gross Schwansee€-€€€Restaurant03882788480Am Park 1, 23942 Kalkhorst
5.0 stars -
"Ein Restaurant, dass dem Ambiente auch kulinarisch durchaus gerecht wurde." NoTeaForMeIn diesem Beitrag möchte ich einmal meine kulinarischen Erfahrungen im Restaurant "1745" des Schlossgutes "Groß Schwansee" an der mecklenburgischen Steilküste in Nord-West-Mecklenburg aus dem April 2017 teilen.
Ganz abgeschieden von jedwedem Stadttrubel und nur einen Katzensprung von der Ostsee entfernt wurde ich damals erst durch einen Tipp auf das zum Hotelbetrieb umgebaute Schlossgut und sein Restaurant aufmerksam.
So fragte ich spontan per Telefon nach, ob man ein individuell aus dem a-la-carte-Angebot zusammengestelltes 5-Gang-Menü gewähren würde. Offen und freundlich wurde dies glücklicherweise
Besucht am 02.06.20181 Personen
Rechnungsbetrag: 4 EUR
Mit seiner Lage in einem kleinen Neben-Abschnitt der Fleischhauergasse zwischen Rathaus und Königstrasse fällt einem das „Kleine Nudelhaus“ wohl erst auf den zweiten Blick auf. Doch genau wie das gleich nebenan befindliche "Flammkuchenhaus" lädt es mit seinem preiswertigen und doch vielseitigen Angebot rund um Pasta gerade zu einer kleineren Zwischenmahlzeit und kurzem Verweilen ein.
Genau das wollte auch ich einmal an einem Samstag im Juni 2018 ausprobieren.
Dank erst kürzlich stattgefundenem Umzugs in diese Räumlichkeiten präsentiert sich die Einrichtung neu und modern. Trotz des Namens gibt es in der Lübecker Innenstadt mit Sicherheit eine große Anzahl an Gastronomie-Betrieben, welche mit einer wesentlich geringeren Anzahl an Quadratmetern zurechtkommen müssen. Im Eingangs-Bereich befindet sich auf der linken Seite die Theke, an der die Speisen auch zubereitet werden, während im hinteren Bereich ein reiner Gastraum genügend Platz für mehrere Tischpartien bildet. Innenansicht.
Auch über die jungen Mitarbeiterinnen, die zu meinem Besuch den Laden betrieben, kann ich ob
ihrer freundlichen und entspannten Art nur positive Eindrücke vermitteln. Die Speisen werden am Tresen bestellt, bezahlt und dort auch zeitgleich zubereitet, sodass ein klassischer Service am Tisch nicht stattfindet. Um das Abräumen des Geschirrs wird sich dann aber wieder vom Personal gekümmert.
Das Angebot dreht sich selbstverständlich voll und ganz um jegliche Variationen von Pasta bzw. Teignudeln und den dazugehörigen Saucen. Wie in einem Baukastenprinzip steht dem Gast dabei die Kombination aus verschiedenen Pastasorten und -Saucen zur freien Wahl.
Von vegetarischer Tomaten-Mozzarella- über Käse-Lauch- bis zu Curry-Hähnchen- oder Gulasch-Sauce: auch bei der Sauce sollte jeder auf seinen Geschmack kommen können.
Ein wechselndes Tagesgericht gewährt dabei noch eine gesonderte Variante zum Standardsortiment. Bei meinem Besuch war dies ein „Wiener Paprika-Gemüse“ mit Hendl (Hähnchen)“, welches ich mit Spätzle kombinierte. "Wiener Paprika-Gemüse" mit Hendl (Hähnchen) mit Spätzle.
Für gerade einmal 4 € wurde eine Portion serviert, die auch mehr als locker für ein Mittagessen ausreichen würde. Neben dem in Form von Geschnetzeltem gereichten Hähnchen machte diese Variante ein Potpourri aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln in einer Sahne-Sauce aus.
Die Spätzle hatten eine für meinen Geschmack optimale bissfeste Konsistenz. Noch mehr
erfreute mich der Mut zur deutlichen Würzung der Sauce, die dem Gericht den nötigen Pfiff verlieh. Das Hähnchen war zwar nicht so saftig wie in gehobener Gastronomie, aber angesichts des Preises trotzdem ordentlich zubereitet.
Satt und zufrieden verließ ich das "Kleine Nudelhaus" also definitiv und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zurecht als unschlagbar zu bezeichnen. Sicherlich sind die hier angebotenen Speisen schon vorbereitet und warm gehalten und damit mit frisch zubereiteten Pasta-Gerichten nicht zu vergleichen. Doch angesichts des gewollten Konzepts zum Angebot von schnellen, schmackhaften Speisen für die Mittagspause oder Zwischendurch überzeugt die Lieblingsspeise der Deutschen hier durchaus.
Mit seiner Lage in einem kleinen Neben-Abschnitt der Fleischhauergasse zwischen Rathaus und Königstrasse fällt einem das „Kleine Nudelhaus“ wohl erst auf den zweiten Blick auf. Doch genau wie das gleich nebenan befindliche "Flammkuchenhaus" lädt es mit seinem preiswertigen und doch vielseitigen Angebot rund um Pasta gerade zu einer kleineren Zwischenmahlzeit und kurzem Verweilen ein.
Genau das wollte auch ich einmal an einem Samstag im Juni 2018 ausprobieren.
Dank erst kürzlich stattgefundenem Umzugs in diese Räumlichkeiten präsentiert sich die Einrichtung neu und... mehr lesen
Kleines Nudelhaus
Kleines Nudelhaus€-€€€Restaurant, Take Away015172031435Fleischhauerstraße 14, 23552 Lübeck
4.0 stars -
"Klein, einfach, preiswert - aber durchaus auch fein." NoTeaForMeMit seiner Lage in einem kleinen Neben-Abschnitt der Fleischhauergasse zwischen Rathaus und Königstrasse fällt einem das „Kleine Nudelhaus“ wohl erst auf den zweiten Blick auf. Doch genau wie das gleich nebenan befindliche "Flammkuchenhaus" lädt es mit seinem preiswertigen und doch vielseitigen Angebot rund um Pasta gerade zu einer kleineren Zwischenmahlzeit und kurzem Verweilen ein.
Genau das wollte auch ich einmal an einem Samstag im Juni 2018 ausprobieren.
Dank erst kürzlich stattgefundenem Umzugs in diese Räumlichkeiten präsentiert sich die Einrichtung neu und
Geschrieben am 31.08.2020 2020-08-31| Aktualisiert am
01.09.2020
Besucht am 25.08.2018Besuchszeit: Abendessen Rechnungsbetrag: 20 EUR
An der Kreuzung von Ernst-Guhr- und Hans-Weigel-Straße im zum östlichen Stadtgebiet von Leipzig gehörenden Engelsdorf existierte Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine prägnante Standuhr, die der hiesigen Bevölkerung zeitliche Orientierung gab.
Eben diese inspirierte die Betreiber des nun ebenfalls an dieser Kreuzung gelegenen Restaurants "Zur Standuhr" zu ihrem Namen. Ein eingerahmtes, altes Schwarz-Weiß-Bild der natürlich schon lange nicht mehr existierenden Uhr beweist diesen Umstand im Lokal.
So kann das Restaurant mit seinem bereits mehrjährigen Bestehen schon zur etablierten Grüße im Engelsdorfer Gastronomie-Angebot gesehen werden.
Die "Standuhr" kann durchaus als Fusion von Bar und Restaurant gesehen werden. Erstere schließt sich gleich nach dem Eingang auf der linken Seite an, während der Gastraum länglich mit einem kleinen Nebenraum rechterhand verläuft.
Im Laufe der Zeit hat sich auch das Interieur dieser Lokalität stets weiterentwickelt und präsentiert sich nun mit roten Farbtönen und kleineren Accessoires (z.B. Flaschen bestimmter Spirituosen) eher modern und chic. Mir sagte die Atmosphäre aber durchaus zu.
Auch wenn der Außenbereich nur einen Blick auf die Kreuzung gewährt, so wird auch diese Möglichkeit gerade bei diesem schönen Sommer von vielen Gästen gerne gewählt. Innenansicht.
Zum Service, der zur Besuchszeit von einer jungen Dame geführt wurde, gibt es ebenfalls nichts Negatives zu sagen. Freundlich und umsichtig agierend machte sie ihren Job einfach nur gut.
Das Speisenangebot ist preislich eher auf der günstigeren Seite, macht aber angesichts des nicht unverhältnismäßig großen Angebots Hoffnungen, dass Qualität und Frische trotzdem eingehalten werden können. Aber einen Gourmettempel sollte man natürlich nicht erwarten.
Meine persönlich Wahl fiel auf einen kleinen gemischten Salat (4,9€) als Vorspeise für und zum Hauptgericht auf das saisonal zum Sommer passende "Melonen - Hähnchen" (13,5 €).
Als kleine „Einstimmung“ wurde passend zur Jahreszeit eine kleine Kostprobe von einem erfrischenden Rhabarber-Vanille-Zitronen-Cocktail aufs Haus serviert: eine nette Geste.
Beim Salat aus Blattsalat, Gurke, Tomaten und Paprika konnte ich freundlicherweise die Croutons durch gebratene Champignons ersetzen. Kleiner gemischter Salat.
Das Gemüse war von guter Qualität, auch wenn die Champignons noch ein wenig aromatischer hätten sein können. Angenehm fand ich aber, dass der Salat nicht in dem dazu gereichten Kräuter-Dressing ertränkt, aber auch keineswegs trocken war. Hier stimmte die Proportionierung gut.
Das folgende "Melonen - Hähnchen" wurde auf einem Spieß zusammen mit Halloumi-Käse und einem Salat mit Feta, roter Zwiebel, Lauch, Gurke und natürlich Wassermelone gereicht. "Melonen - Hähnchen".
Der Hähnchenbrust hatte man erfreulicherweise ein paar gute Grillnoten verpasst, ohne das Fleisch dabei gleichzeitig auszutrocknen.
Auch der Halloumi-Käse war passend kräftig gegrillt und somit noch etwas aromatischer.
Diesen würzig-herzhaften Komponenten sollte der Salat mit der Melone nun den erfrischenden, sommerlichen Part entgegenstellen.
Das Gemüse war, wie schon bei der Vorspeise, von guter Frische und Qualität, wobei dieses Mal meiner Meinung nach die Balance auf Grund von zu viel Melone nicht ganz optimal war. Etwas mehr Säure durch den Balsamico und Schärfe durch mehr Lauch und Zwiebeln hätten ihm von meinem persönlichen Geschmack her noch etwas mehr Pfiff verliehen. Der salzende Fetakäse passte hingegen wieder gut ins Bild.
Geschmacklich und qualitativ wurde das Gericht dem Preis von 13,5€ also absolut gerecht, nur die Portionsgröße hätte durchaus noch etwas größer ausfallen dürfen. ;-)
Unterm Strich ließ sich in der "Standuhr "also mit wirklich nur kleineren Abstrichen bei den Speisen auf allen sonstigen Bewertungs-Ebenen ein schöner sommerlicher Abend verbringen.
Das Restaurant und sein Team konnte seine bereits lang andauernde Beliebtheit bei den Engelsdorfern und guten Gästezuspruch für mich also glaubhaft begründen.
An der Kreuzung von Ernst-Guhr- und Hans-Weigel-Straße im zum östlichen Stadtgebiet von Leipzig gehörenden Engelsdorf existierte Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine prägnante Standuhr, die der hiesigen Bevölkerung zeitliche Orientierung gab.
Eben diese inspirierte die Betreiber des nun ebenfalls an dieser Kreuzung gelegenen Restaurants "Zur Standuhr" zu ihrem Namen. Ein eingerahmtes, altes Schwarz-Weiß-Bild der natürlich schon lange nicht mehr existierenden Uhr beweist diesen Umstand im Lokal.
So kann das Restaurant mit seinem bereits mehrjährigen Bestehen schon zur etablierten Grüße im Engelsdorfer Gastronomie-Angebot gesehen werden.
Die... mehr lesen
4.0 stars -
"Hält sich nicht ohne Grund bereits länger "standhaft"." NoTeaForMeAn der Kreuzung von Ernst-Guhr- und Hans-Weigel-Straße im zum östlichen Stadtgebiet von Leipzig gehörenden Engelsdorf existierte Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine prägnante Standuhr, die der hiesigen Bevölkerung zeitliche Orientierung gab.
Eben diese inspirierte die Betreiber des nun ebenfalls an dieser Kreuzung gelegenen Restaurants "Zur Standuhr" zu ihrem Namen. Ein eingerahmtes, altes Schwarz-Weiß-Bild der natürlich schon lange nicht mehr existierenden Uhr beweist diesen Umstand im Lokal.
So kann das Restaurant mit seinem bereits mehrjährigen Bestehen schon zur etablierten Grüße im Engelsdorfer Gastronomie-Angebot gesehen werden.
Die
Geschrieben am 27.08.2020 2020-08-27| Aktualisiert am
27.08.2020
Besucht am 13.03.2017Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 7 EUR
Dieses in der Nähe der Binnenalster in Hamburg Neustadt gelegene kleine Bistro übersehen sehr viele mit Sicherheit. Nur ein unauffälliger Eingang mit einer großen Fensterscheibe, über der 3 silberne Fischembleme thronen, führt in dieses im Untergeschoss eines großen Hauses befindliche Lokal, in dem sich natürlich auch beim kulinarischen Angebot alles um den Fisch dreht.
Mir selbst wurde es als Geheimtipp für ein ansprechendes, aber trotzdem günstiges Mittagsmahl empfohlen. Tatsächlich öffnet die Küche hier nur bis 18:00 und verdeutlich somit, auf welche Kundschaft man sein Angebot ausrichtet: Arbeitstätige in der Mittagspause oder Touristen auf der Suche nach einer schnellen Stärkung für ihre Erkundungstouren.
Auch das Interieur passt sich diesem Credo mit allerhand Stehtischen in einem trotzdem gemütlich und rustikal mit viel Holz versehenen kleinen Kellerraum an. Gerade letzterer Fakt lässt das Ambiente aber fast schon an eine Kombüse eines älteren Schiffes erinnern, was ich passend zum herrschenden Fisch-Angebot fand.
Bestellt wird direkt am Tresen im Eingangsraum, in dem auch das aktuelle Angebot der wöchentlich wechselnden Karte eingesehen werden kann. Kaum hatte ich mich meines Rucksacks am Tisch entledigt, da kam die freundliche Bedienung auch schon mit einem noch heißen Teller des bestellten Mittagsgericht - schneller geht es wohl nicht, was für jemanden mit knapp bemessener Mittagspause sicherlich perfekt ist.
Meine Wahl fiel dabei auf Petersfisch mit Rahmwirsing, Fussili und Trüffel-Pilz-Pesto. "Petersfisch mit Rahmwirsing, Fussili und Trüffel-Pilz-Pesto".
Für gerade einmal 7€ bekam ich dabei eine absolut sättigende Portion.
Die Fussili waren al dente, der Petersfisch innen schön glasig und keineswegs trocken. Auch der Wirsing hatte noch einen angenehmen Biss und die Sahnesauce war schon sämig.
Auch das Pesto fügte sich gut in das gesamte Gericht ein, einzig das versprochene Trüffelaroma kam geschmacklich dann doch eher nicht durch.
Insgesamt aber trotzdem ein fachlich gut zubereitetes und abgeschmecktes Gericht, dass mal eine etwas andere Kombination an Zutaten und somit Abwechslung an die Geschmacksnerven brachte und mit den Worten "wunderbar süffig" am besten beschrieben werden kann. Trotzdem war es aber nicht zu schwer und lähmte für die Fortsetzung der Stadterkundung keineswegs.
Der Geheimtipp für Hamburg hat sich nach diesem Besuch damals für mich auf jeden Fall bestätigt. Das "Delikatessen des Meeres D.O.C." kann ich wirklich jedem sehr empfehlen, der in Hamburg Neustadt nach einem günstigen, aber trotzdem qualitativ ansprechenden Mittags- oder Zwischenmahl aus dem Meer sucht.
Dieses in der Nähe der Binnenalster in Hamburg Neustadt gelegene kleine Bistro übersehen sehr viele mit Sicherheit. Nur ein unauffälliger Eingang mit einer großen Fensterscheibe, über der 3 silberne Fischembleme thronen, führt in dieses im Untergeschoss eines großen Hauses befindliche Lokal, in dem sich natürlich auch beim kulinarischen Angebot alles um den Fisch dreht.
Mir selbst wurde es als Geheimtipp für ein ansprechendes, aber trotzdem günstiges Mittagsmahl empfohlen. Tatsächlich öffnet die Küche hier nur bis 18:00 und verdeutlich somit, auf welche... mehr lesen
Delikatessen des Meeres
Delikatessen des Meeres€-€€€Restaurant, Biergarten, Dienstleistung040346314Colonnaden 104, 20354 Hamburg
4.5 stars -
"Ein schnelles Mittagsmahl zum kleinen Preis, dass mit der Qualität echter Abend-Restaurants absolut mithalten kann." NoTeaForMeDieses in der Nähe der Binnenalster in Hamburg Neustadt gelegene kleine Bistro übersehen sehr viele mit Sicherheit. Nur ein unauffälliger Eingang mit einer großen Fensterscheibe, über der 3 silberne Fischembleme thronen, führt in dieses im Untergeschoss eines großen Hauses befindliche Lokal, in dem sich natürlich auch beim kulinarischen Angebot alles um den Fisch dreht.
Mir selbst wurde es als Geheimtipp für ein ansprechendes, aber trotzdem günstiges Mittagsmahl empfohlen. Tatsächlich öffnet die Küche hier nur bis 18:00 und verdeutlich somit, auf welche
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Die kleine Gaststätte begrüßt den Gast nach dessen Eintritt dabei zunächst mit einem zugegebenermaßen weniger an Italien erinnernden Interieur. Gerade die Spanplatten-Bänke und -Tische sorgen eher für ein Flair eines gutbürgerlichen Stammlokals als einer italienischen Trattoria.
Für eine definitiv gemütliche und freundliche Atmosphäre sorgte bei meinem Besuch hingegen das durchgehend junge und tatsächlich rein weibliche Serviceteam mit einer offenherzigen Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit. Das konnte die Nachteile beim Ambiente schon ausgleichen.
Das Angebot umfasst von Gnocchi über Penne, Ravioli zu Spaghetti und Tagliatelle etc. pp. natürlich das breite Spektrum des Pasta-Universums.
Mich persönlich lachten bei diesem kurzen Besuch aber vor allem die "Auberginen-Raviolacci mit Ricotta und Minze" aus dem regelmäßig wechselnden Tagesangebot am meisten an.
Handwerklich überzeugten die Raviolacci bereits mit einem ansprechend dünnem und auch al dente gegarten Teig.
Auch die Auberginenfüllung entfaltete im Mund den erwarteten Geschmack mit einem gleichzeitig herzhaft leicht bitteren, aber auch süßlichen Aroma.
Der cremige Ricotta war ebenfalls gut als Bestandteil des Gerichts gewählt, hätte aber gerne größer portioniert sein können. Dies wäre für mein Empfinden optimal gewesen, um dem fruchtigen aber auch etwas sehr sauren Sud, wahrscheinlich auf Granatapfel-Basis, mit den dazugehörigen Kernen, mehr Gegengewicht entgegen zu bieten. Die Säure war so insgesamt für meinen Geschmack etwas zu dominant. Aber mit dem frei selbst dosierbaren Parmesan ließ sich dies etwas ausgleichen. Die Minze war mit ihrem erfrischenden Charakter hingegen wieder gut portioniert.
Eine spannende und auch im Ganzen auch wirklich leckere Abwechslung zu den üblichen Pasta-Versionen.
Es waren also wirklich nur kleine geschmackliche Feinheiten und das Interieur, welche mir hier als Defizite hängengeblieben sind. Ansonsten lässt mich mein Eindruck von dieser kurzen Einkehr aber durchaus eine Empfehlung für den "Mädchenitaliener" aussprechen.