"Ein Traditionshaus"
Geschrieben am 29.01.2022 2022-01-29

"Großes Haus mit gutem Kuchen"
Geschrieben am 29.01.2022 2022-01-29 | Aktualisiert am 31.01.2022

"Kleines Haus mit großen Speisen"
Geschrieben am 29.01.2022 2022-01-29 | Aktualisiert am 29.01.2022

"Tolles Ambiente, gemütliche Plätze, ordentliche Gerichte"
Geschrieben am 22.01.2022 2022-01-22

"Ein guter Einstieg"
Geschrieben am 22.01.2022 2022-01-22 | Aktualisiert am 22.01.2022

"Die Burger sind schon überzeugend gut"
Geschrieben am 04.01.2022 2022-01-04 | Aktualisiert am 04.01.2022

"Immer eine sichere Bank mit feinen Gerichten und abgestimmten Getränken"
Geschrieben am 02.01.2022 2022-01-02 | Aktualisiert am 02.01.2022

"Herrliche Bierprobe in der Südstadt"
Geschrieben am 31.12.2021 2021-12-31 | Aktualisiert am 31.12.2021

"Ein Ort in Köln wo man kaum eine spannende kulinarische Küche erwartet"
Geschrieben am 21.12.2021 2021-12-21 | Aktualisiert am 22.12.2021

"Metzger und Marie machen ihr Restaurant dicht - Ende wohl am Jahresende 2021"
Geschrieben am 19.12.2021 2021-12-19 | Aktualisiert am 19.12.2021

"Hier kann man spontanen Hunger durchaus stillen"
Geschrieben am 13.12.2021 2021-12-13 | Aktualisiert am 13.12.2021

"Speisen und Getränke sind ansprechend"
Geschrieben am 11.12.2021 2021-12-11 | Aktualisiert am 11.12.2021

"Kleines Café mit uriger Atmosphäre und leckerem Kuchen"
Geschrieben am 10.12.2021 2021-12-10 | Aktualisiert am 10.12.2021

"Diese mediterrane Küche sagt mir (immer wieder) zu"
Geschrieben am 10.12.2021 2021-12-10 | Aktualisiert am 10.12.2021

"Eines meiner Lieblingsbrauhäuser"
Geschrieben am 09.12.2021 2021-12-09 | Aktualisiert am 09.12.2021

"Der Veedels-Gourmettempel"
Geschrieben am 14.11.2021 2021-11-14

"Ein neues Lokal mit alten Bekannten"
Geschrieben am 13.11.2021 2021-11-13

"Der „Junge“ kann kochen!"
Geschrieben am 15.10.2021 2021-10-15 | Aktualisiert am 15.10.2021

"Mittags geöffnet – kleine Karte auf der Tafel, täglicher Wechsel"
Geschrieben am 27.09.2021 2021-09-27 | Aktualisiert am 27.09.2021

"Ein köstlicher Nachmittag in der Südstadt"
Geschrieben am 26.09.2021 2021-09-26 | Aktualisiert am 26.09.2021

Zum Abschluss einer Genießer-Tour besuchen wir meist ein Brauhaus. Wir waren schon länger nicht mehr im Sion gewesen.
Also steuerten wir das große Gasthaus an.
Ambiente
Wie üblich in Köln gibt es viel Holz und die Räume sind allgemein dunkel gehalten. Da passt das Stammhaus also gut in die Reihe.
Besonders gemütlich wirken die Räume aber nicht auf mich.
Doch wir waren ja auch wegen des Kölsch hierher gegangen.
Sauberkeit
Alles war ordentlich gepflegt.
Sanitär
Die große Anlage befindet sich im Keller. Sie ist recht sauber; denn hier regiert eine „Klofrau“. Das ist in einem Brauhaus keine schlechte Entscheidung!
Aber es gibt auch ebenerdig eine behinderten gerechte Anlag, die natürlich ebenerdig zu erreichen ist.
Service
Die Köbesse sind heutzutage nicht mehr durchgängig Urkölner. Aber unser Köbes war gut drauf; er bediente prompt. Und nach einiger Zeit ergaben sich auch kleine Gespräche. Dabei stellte sich schnell heraus, dass er den Kölner Markt gut kennt, aber auch belgische, bayrische und sonstige Gebiete nicht fremd waren.
Zusammen mit zwei Gästen aus Münster und dem Köbes hatten wir sehr angenehme Gespräche über Bier, Wein und Essen.
Die Karte(n)
Jedes Brauhaus bietet auch Speisen an. Viele Gäste nutzen auch diese Angebote. Aber in der Regel finde ich die Speisen nicht besonders originell. Das ist keine Kritik sein; denn die Leute wollen ja Eisbein oder Schnitzel zum Beispiel.
Manchmal habe ich auch Lust auf deftige Teller. Aber in der Regel nicht.
Die verkosteten Speisen
Aber kleine Stärkungen sind natürlich im Brauhaus willkommen.
Daher bestellten wir „Halver Hahn“ (5,40 €) und „Happen Tatar“ (6,80 €).
Zum Käsegericht gehören ein Röggelchen, gute Butter und eine dicke Scheibe mittelalter Gouda.
Das passte gut zum Bier.
Beim Tatar handelt es sich um Rinder-Hack. Ich mag zum Brötchen lieber Schweinemett. Aber das ist ja Geschmackssache.
Beide Klein-Gerichte waren tadellos und waren schnell verputzt.
Getränke
In einem Brauhaus gibt es in der Regel nur eine Kölsch-Marke, die auch im Namen der Kneipe zu finden ist.
Daher muss man eben überlegen auf welche Sorte man Appetit hat.
Grundsätzlich bevorzuge ich Gaffel und Sünner. Aber auch Sion hat noch leichte herbe Noten.
Trotzdem genieße ich auch immer wieder Schreckenskammer, Mühlen und Päffgen; sie sind zwar mild, haben aber einen eigenen Charakter.
Früh und Reissdorf gehören nicht zu meinen Favoriten.
Heute war es also Sion Kölsch.
Nach dem Krieg setzte Hans Sion in Köln auf das obergärige Bier. Zu dieser Zeit wurde aber viel Pils und Export aus den großen Brauereien aus dem Ruhrgebiet getrunken.
Sion setzte auf „Heimat“ und brachte damit mit einigen Mitstreitern langsam das Kölsch wieder nach vorne.
Heute werden etwa 90 Prozent Kölsch getrunken.
Das Bier muss aus Köln kommen (Ausnahme aktuell ist nur noch Zunft Kölsch aus Wiehl).
Doch bayrische Anbieter wollen nun auf den Kölner Markt vordringen. Am Heumarkt sollen 2022 zwei Brauhäuser ohne Kölsch antreten. Mal sehen, wie die Einheimischen reagieren.
Ich werde eher bei Kölsch (in einer Gaststätte) bleiben (oder eben besondere Craft Biere zu Hause verkosten).
Preis-Leistungs-Verhältnis
Kölsch kostet die Stange fast überall schon 2,00 €. Das ist eine Hausnummer!
1966 kostete ein Glas noch 45 Pfennige. Aber: § 5 des Kölschen Grundgesetz besagt - Nix bliev wie et wor!
Fazit
4 – gerne wieder
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
Datum des Besuchs: 28.01.2022 – abends – 2 Perosnen
Meine Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm