Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und freue mich dann immer, wenn mir die Auswahl von Restaurants durch informative Kritiken erleichtert wird. Umgekehrt gebe ich meine Erfahrungen auch sehr gerne weiter.
Einige wenige meiner bisherigen Kritiken, die ältesten, stammen originär noch aus RK, aber nach dessen Verkauf an Yelp suche ich hier ein neues "Zuhause".
Zu meinen Bewertungskriterien ein kurzes Wort. Ich bin Relativbewerter, auch ein gut geführter Imbiss kann mal 4 Punkte bekommen, ebenso wie ein Sternerestaurant, es muss dem jeweiligen Anspruch entsprechen!
4 bis 5 Punkte bedeuten für mich, das das Restaurant seinen und meinen Anspruch erfüllt hat bei meinen Besuch. 3 Punkte bedeutet, gewissen Defizite in einzelnen Aspekten. Darunter bedeutet eine Bewertung erhebliche Mängel bei meinem Besuch.
Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 504 Bewertungen 769557x gelesen 14898x "Hilfreich" 14157x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 08.03.2015 2015-03-08| Aktualisiert am
08.03.2015
Besucht am 07.03.2015
Den ganzen Samstag verbrachten meine Frau und ich in Münster mit Erledigungen. Abends wollten wir dann im Spiekerhof bei Emile essen. Doch leider war das Giverny komplett belegt, kein Tisch fand sich mehr für uns. Nach einem kleinen Gespräch mit dem Maitre erwähnte er den goldenen Löffel ein paar Meter weiter die Straße hinunter. Ein kurzer Anruf bestätigte uns einen Tisch für zwei und wir verließen Emile für diesen Abend.
Der goldene Löffel ist im Hotel Überwasserhof untergekommen und fungiert dort als Restaurant für Gäste und externes Publikum. Nach dem eintreten bekamen wir einen Tisch direkt vorn an der Theke angeboten. Etwas sehr im hektischen Durchgangsverkehr, aber noch erträglich. Das Restaurant war sehr gut besucht, ohne Reservierung wäre es problematisch geworden, einen Tisch zu bekommen. Wo in Münster kann man am Wochenende einfach mal Essen gehen ohne vorherige Reservierung. Alle Restaurants sind am Wochenende gut gefüllt!
Peter hat mi seinen Fotos das Ambiente gut eingefangen. Ich füge dem nichts hinzu, man kann sich wohlfühlen. Tische ausreichend dimensioniert und gemütliche Stühle.
Der Service brachte uns die Karten und wir orderten ein Glas Pils während wir die Karten studierten. Die Karte (man schaue auf die HP) beginnt mit 3, 4 oder 5 Gang Überraschungsmenüs, sowie hintendran viele italienische Klassiker. Was man so erwartet im ambitionierten italienischen Restaurant. Die Tageskarte enthielt drei Trüffel (weiß) Gerichte: Carpaccio, Pasta und Fleischröllchen. Man wurde nicht über die Art des verwanden Fleisches informiert. Ich nehme an, es handelte sich um eine Art Involtini.
Normalerweise können meine Frau und ich uns einem Überraschungsmenü nicht entziehen, aber diesmal wollten wir beide a la Carte essen.
Meine Frau wählte als Vorspeise das Carpaccio von der Tageskarte. Ich entschied mich für die angebotenen Antipasti. Die Antipastivariationen erwiesen sich als handwerklich gut zubereitet und wohlschmeckend. Vitello Tonnato, gegrilltes Gemüse, Meeresfrüchtesalat, alles gut. Besonders gut eine Rolle aus Zucchini, gefüllt mit Feige und einem Käse, dann gegrillt, lauwarm serviert. Bestes Teil der Auswahl.
Das Carpaccio meiner Frau war leider nicht so gut. Das Fleisch selber top, gekühlt, hauchdünn, da gab es nichts daran auszusetzen. Was aber eine kalte Trüffelsauce mit gehobelten Trüffel an Aroma an ein kaltes Gericht bringen soll, erschließt sich mir nicht. Der Trüffel konnte auf dem kalten Carpaccio und der kalten Sauce keinerlei Aroma entwickeln. Das war ein glatter Reinfall, handwerklich schlecht gemacht! Meine Frau war sehr enttäuscht vom Gericht.
Zu den Hauptspeisen, und dem Grund, warum wir beide a la Carte bestellt hatten. Beide wollten wir von den hausgemachten gefüllten Nudeln kosten, und die Auswahl fiel beim Gebotenen sehr schwer. Somit einigten wir uns auf zwei Angebote und kamen überein voneinander zu kosten.
Erstens bestellten wir:
Tortelloni ai fichi
Riesentortelloni mit Mascarpone-Walnussfüllung
auf Lauch- Feigensauce
Der Teller ging zu meiner Frau, ich durfte aber kosten! Ein äußerst interessantes Gericht. Die Mascarpone Walnussfüllung war extrem lecker. Und das nussige Aroma ergänzte sich hervorragend mit der süßlichen Lauch Feigen Sauce! Top, tolles Gericht, sehr lecker! Das Gericht entschädigte meine Frau für den Faux pas beim Carpaccio.
Ich bekam:
Ravioli al burro e salvia
Ravioli gefüllt mit Spinat und Ricotta
in Salbeibutter und Parmesan
Klasssische italienische Küche! Und klassisch lecker, ich liebe Butter Salbei Sauce an Pasta. Die Füllung der Ravioli auch gut. Sowohl meine kostende Frau wie auch ich waren zufrieden. In Sachen Hauptgang hatten wir eine gute Wahl getroffen.
Das Dessert bestand aus:
Panna cotta alla vaniglia / Vanille Panna Cotta sowie aus Ravioli al cioccolato, selbstgemachte Schokoladenravioli gefüllt mit Ricotta und weißer Schokolade an Orangensauce mit Minzeis. Meine Frau war mit ihrer Panna Cotta zufrieden. Guter Klassiker. Ich hatte mich für die Schokoladenravioli entschieden. Ein interessantes Dessert, der Pastateig war mit Kakao zubereitet, eher herb denn süß. Das passte gut zum Minzeis und den Füllungen aus Ricotta und weißer Schokolade.
Zum ganzen Menü tranken wir einen 2013er sizilianischen Grillo, mit 19,50 EUR fair bepreist. Ein ordentlicher Wein, der das Essen gut begleitete.
Der Service hatte extrem viel zu tun am gestrigen Abend, leistete sich aber keine Schwächen, besonders herzlich konnte es aber angesichts des Pensums nicht sein.
Fazit: Eigentlich eine gute italienische Küche, aber Abzug für das verhunzte Carpaccio. So geht man mit Trüffeln nicht um!
Den ganzen Samstag verbrachten meine Frau und ich in Münster mit Erledigungen. Abends wollten wir dann im Spiekerhof bei Emile essen. Doch leider war das Giverny komplett belegt, kein Tisch fand sich mehr für uns. Nach einem kleinen Gespräch mit dem Maitre erwähnte er den goldenen Löffel ein paar Meter weiter die Straße hinunter. Ein kurzer Anruf bestätigte uns einen Tisch für zwei und wir verließen Emile für diesen Abend.
Der goldene Löffel ist im Hotel Überwasserhof untergekommen und fungiert dort... mehr lesen
Il Cucchiaio d'Argento - Der silberne Löffel
Il Cucchiaio d'Argento - Der silberne Löffel€-€€€Restaurant, Partyservice0251392045Überwasserstr. 3, 48143 Münster
4.0 stars -
"Nicht italienisch, sizilianisch! Darauf legt der Chef wert........" Carsten1972Den ganzen Samstag verbrachten meine Frau und ich in Münster mit Erledigungen. Abends wollten wir dann im Spiekerhof bei Emile essen. Doch leider war das Giverny komplett belegt, kein Tisch fand sich mehr für uns. Nach einem kleinen Gespräch mit dem Maitre erwähnte er den goldenen Löffel ein paar Meter weiter die Straße hinunter. Ein kurzer Anruf bestätigte uns einen Tisch für zwei und wir verließen Emile für diesen Abend.
Der goldene Löffel ist im Hotel Überwasserhof untergekommen und fungiert dort
Geschrieben am 06.03.2015 2015-03-06| Aktualisiert am
06.03.2015
Besucht am 06.03.2015
Seid einem gutem Jahr ist es offen, Rheines erstes rein vegetarisches Restaurant in Rheine. In der alten Schankwirtschaft Holtmann hat man (Frau) den mutigen Schritt gewagt und im mehrheitlich Fleischliebenden nördlichen Münsterland ein vegetarisches Restaurant eröffnet. Ich gestehe, dass ich zu Beginn skeptisch war und diesem Konzept nicht so viele Chancen auf Wirtschaftlichkeit eingeräumt habe. Ich habe mich geirrt, es läuft! Nach einem Jahr haben meine Frau und ich nun den ersten Besuch in der vegetarischen Küche Holtmann hinter uns.
Wie beschrieben ist das Restaurant in den Räumlichkeiten der alten Schankwirtschaft Holtmann untergebracht. Man kann den Räumlichkeiten den alten "Kneipen" Charakter noch ansehen. Die erfolgte Renovierung hat den Räumen dennoch ein schönes Flair verliehen. Mit dem eintreten fühlten wir uns wohl und meine Frau war sehr angetan vom Stil der Einrichtung. Einzig die sehr wackeligen Stühle unseres Tisches waren nicht so angenehm.
Wir hatten nicht reserviert, aber ein Tisch für uns beide war an der Fensterbank schnell gefunden und wir konnten uns setzen. Der Service brachte uns die wohltuend kleine Karte, etwa 35 Gerichte mit Tagesempfehlungen sprechen für frische Küche. Bei einem Riesling Secco aus dem Rheingau schauten wir uns das dargebotene an. Viele der angebotenen Gerichte (ich verweise auf die HP für einen Einblick) lassen sich auch in einer veganen Variante bestellen. Das Haus ist also ein guter Anlaufpunkt für diejenigen, die der veganen Welle folgen und keinerlei tierische Produkte mehr zu sich nehmen.
Die Wartezeit zum Essen überbrückte die Küche mit Baguette und zweierlei Cremes, eine Guacamole Variation von Avocado sowie eine Fetacreme. Wohlschmeckender Gruß aus der Küche.
Aus der Karte erwählten wir folgendes:
Vorspeise:
"Erde trifft Himmel" wurde beschrieben als Cremige Kartoffel-Kokos-Suppe mit knackigem Gemüse Lauch, Möhren, Zuckerschoten sowie "Lecker von der Stange", bestehend aus Staudensellerie in Blü-Cheese-Buttermilchcreme mit Käse überbacken. Meine Frau hatte die Suppe bestellt. Ich habe gekostet und schmeckte eine gut abgestimmte Kartoffelsuppe mit Gemüse mit etwas zu wenig Salz. Etwas Curryartiges hatte die Suppe gewürzt. Ich habe deutliche Kurkuma geschmeckt. Die Suppe war okay, etwas fehlendes Salz lasst sich immer korrigieren. Mein Lecker von der Stange erwies sich als blanchierte Staudensellerieabschnitte in einer Käsesauce überbacken. Der Sellerie hatte Biss, perfekt gegart. Die Sauce war sehr schwer, aber wohlschmeckend, der Blauschimmel kam gut zum Ausdruck. Beide Vorspeisen konnten unsere Erwartungen erfüllen.
Hauptspeise:
"Kalinka zwei" für mich, enthielt Piroggen, Mürbeteigtaschen gefüllt mit gemischten Gemüsen dazu Schmand und Salat. Ich bin beruflich häufig in Osteuropa unterwegs und liebe Piroggen in jeder Variation (man kommt da auch nicht so einfach daran vorbei). Die Piroggen, drei an der Zahl, waren mit unterschiedlichen Gemüsen gefüllt. Die Erste enthielt Kartoffeln, die Zweite Aubergine und die Dritte eine Art Ratatouille. Alle drei mundeten sehr. Zusammen mit dem Schmand lecker! Ein frischer Salat mit einer wohlschmeckenden Vinaigrette rundete das Gericht ab. Ich war sehr zufrieden.
Meine Frau erwählte "Körnerpicker", ergo knusprig gebratene Falaffeln frischer Blattspinat mit Sesam, dazu Reis und Minz-Joghurt. Die Falafel waren nicht gut, das geht besser. Viel zu trocken nach dem frittieren. Da konnte auch der gute Minz Joghurt nichts mehr retten. Sehr gut der frische Spinat, die Küche war früh dran in diesem Jahr. Leicht in Sahne angeschwenkt mit Knoblauch und Muskat eine Delikatesse. Die Zutaten zu den Falafel retteten das Gericht, meine Frau war zufrieden.
Zum Dessert noch für uns beide mit "Räuberlöffel" der "Genuss fürs Leben" womit die Küche einen Apfelauflauf mit Zimt und Vanilleeis beschrieb und servierte. Lecker! Karamellisierte Apfelschnitze überdeckt mit einer Vanillesauce und mit Zimt bestreut. Obendrauf ein gutes Vanilleeis war ein schöner Abschluss des Essens.
Über das Menü begleitete uns ein hervorragender Wein vom Weingut Eymann, eine Grauburgunder Spätlese von 2011! Für extrem faire 27 EUR angeboten. Schmelziger Grauburgunder in Perfektion, dem man sein Alter anmerkte! Das war nicht die letzte Flasche dieses Weines, die wir trinken werden.
Der Service war sehr bemüht und freundlich, aber man merkte leider, dass die jungen Damen nicht vom Fach waren. Über ein paar handwerkliche Fehler, Wein nicht rechtzeitig serviert oder fehlendes ankündigen von Gericht, sehen wir aber hinweg mit kleinen Abzügen.
Insgesamt waren wir sehr zufrieden, und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Ich komme sicher wieder, alleine schon auf Grund einiger Vegetarier in meiner Familie, die ich jetzt guten Gewissens ausführen kann. Der Mut ein vegetarisches Restaurant im konservativen Münsterland zu eröffnen ist belohnt worden. Man scheint sich augenscheinlich einen guten Stamm an Gästen erkocht zu haben. Ich wünsche den Betreibern weiterhin viel Erfolg.
Wir kommen sicher wieder!
Seid einem gutem Jahr ist es offen, Rheines erstes rein vegetarisches Restaurant in Rheine. In der alten Schankwirtschaft Holtmann hat man (Frau) den mutigen Schritt gewagt und im mehrheitlich Fleischliebenden nördlichen Münsterland ein vegetarisches Restaurant eröffnet. Ich gestehe, dass ich zu Beginn skeptisch war und diesem Konzept nicht so viele Chancen auf Wirtschaftlichkeit eingeräumt habe. Ich habe mich geirrt, es läuft! Nach einem Jahr haben meine Frau und ich nun den ersten Besuch in der vegetarischen Küche Holtmann hinter uns.
Wie beschrieben ist das... mehr lesen
4.0 stars -
"Mut wird belohnt........vegetarisch im nördlichen Münsterland" Carsten1972Seid einem gutem Jahr ist es offen, Rheines erstes rein vegetarisches Restaurant in Rheine. In der alten Schankwirtschaft Holtmann hat man (Frau) den mutigen Schritt gewagt und im mehrheitlich Fleischliebenden nördlichen Münsterland ein vegetarisches Restaurant eröffnet. Ich gestehe, dass ich zu Beginn skeptisch war und diesem Konzept nicht so viele Chancen auf Wirtschaftlichkeit eingeräumt habe. Ich habe mich geirrt, es läuft! Nach einem Jahr haben meine Frau und ich nun den ersten Besuch in der vegetarischen Küche Holtmann hinter uns.
Wie beschrieben ist das
Am Samstagmittag packte mich im Gewühl der Osnabrücker City der Mittagshunger und ich überlegte, wo ich einen Lunch zu mir nehmen könnte. Ich erinnerte mich dass ich in der Vergangenheit das Bistro in der Bierstraße einmal von außen betrachtet hatte und mir einen Besuch vorstellen konnte. Hinzu kam, dass in der eigentlichen City nur noch die übliche Aufreihung aller gastronomischen Franchiseketten Deutschlands aufzufinden ist. Und ich keinerlei Lust verspürte, mich dem Gewusel eines Vapiano oder anderer Fast Food Anbieter hinzugeben. Also die Schritte in die nicht ganz so belebte Altstadt gelenkt und das Bistro aufgesucht.
Glück, noch ein Tisch frei! Sehr schön. Das Bistro empfängt einen mit einem offenen Küchenbereich und ein paar Tischen. Viele Gäste bringt man nicht unter. Aber hier sitzt man auch nicht so lange, es wird gegessen und die meisten Kunden (wie ich) gehen nach relativ kurzer Zeit wieder.
Die Karte wurde gereicht und zeigte die Spezialitäten der nahöstlichen Küche, Hummus, Halloumi, Falafel und so weiter. Ich mag diese Küche sehr gerne und konnte mich nicht entscheiden. Somit fiel die Wahl auf den vegetarischen Orientteller. Dazu ein Minztee aus ägyptischer Minze, den Namen habe ich leider vergessen.
Der Tee kam stilvoll serviert in einer metallenen Kanne und wurde aus einem kleinen Glas genossen.
Der erwählte Orientteller kam daher mit einem schmackhaften Halloumi Käse, frittiert, sehr schmackhaft. Das Hummus war auch gut, ich habe aber schon bessere Kichererbsenpüree gegessen. Die Falafel lecker, gut gewürzt, kross frittiert. Ein gefülltes Weinblatt sowie ein Salat vervollständigten den Teller. Dazu eine sehr scharfe Sauce sowie eine Knoblauchcreme, die ich beide nicht gekostet habe. Es war alles gut abgeschmeckt und bedurfte keiner weiterer Aromen.
Daumen hoch, für insgesamt 13 EUR ein gutes PLV. Ich komme gerne wieder.
Eine etwas kompaktere Kritik, da nur "Lunch".
Am Samstagmittag packte mich im Gewühl der Osnabrücker City der Mittagshunger und ich überlegte, wo ich einen Lunch zu mir nehmen könnte. Ich erinnerte mich dass ich in der Vergangenheit das Bistro in der Bierstraße einmal von außen betrachtet hatte und mir einen Besuch vorstellen konnte. Hinzu kam, dass in der eigentlichen City nur noch die übliche Aufreihung aller gastronomischen Franchiseketten Deutschlands aufzufinden ist. Und ich keinerlei Lust verspürte, mich dem Gewusel eines Vapiano oder anderer... mehr lesen
Bistro de la Cameleer
Bistro de la Cameleer€-€€€Restaurant, Bistro05417503935Bierstraße 15, 49074 Osnabrück
3.0 stars -
"Kleine orientalische Küche....." Carsten1972Eine etwas kompaktere Kritik, da nur "Lunch".
Am Samstagmittag packte mich im Gewühl der Osnabrücker City der Mittagshunger und ich überlegte, wo ich einen Lunch zu mir nehmen könnte. Ich erinnerte mich dass ich in der Vergangenheit das Bistro in der Bierstraße einmal von außen betrachtet hatte und mir einen Besuch vorstellen konnte. Hinzu kam, dass in der eigentlichen City nur noch die übliche Aufreihung aller gastronomischen Franchiseketten Deutschlands aufzufinden ist. Und ich keinerlei Lust verspürte, mich dem Gewusel eines Vapiano oder anderer
Geschrieben am 01.03.2015 2015-03-01| Aktualisiert am
01.03.2015
Besucht am 27.02.2015
Der Freitagabend führte meine Frau und mich nach Münster. Wir beide hatten Lust die "ausgetretenen Wege" zu verlassen und mal ein neues Restaurant zu testen. Meine Frau erinnerte sich an einen schönen Sommerabend im letzten Jahr, den wir auf der Terrasse der Vinothek am Theater genossen hatten. Und uns bei ein oder zwei (ich weiß es nicht mehr) guten Rieslingen fest vorgenommen hatten, einmal hier einzukehren um auch die angebotenen Speisen mal zu genießen.
Ein Anruf sicherte uns für 19:30 Uhr einen Tisch. Das war allerdings knapp, denn der Freitagabend ist auf Grund des naheliegenden Theaters sehr beliebt bei den Besuchern der Vorstellungen um den Abend dort zu starten vor, oder ausklingen zu lassen nach der Vorstellung. Unbedingt reservieren!
Peter hat mit seinen Fotos treffend das Ambiente dargestellt, ich könnte es nicht besser, es wäre auch zu dunkel gewesen. Somit habe ich nur 3 Fotos von den bestellten Speisen eingestellt. Unser Eindruck über den Abend war sehr positiv. Die Vinothek ist recht rustikal eingerichtet. Hat aber einen hohen Gemütlichkeitsfaktor. Man fühlt sich eigentlich sehr wohl, trotz Stühlen, die etwas aus dem Leim gehen.
Das Publikum besteht zum größten Teil aus der Klientel aller geisteswissenschaftlichen Institute der Wilhelmsuniversität, vielen Lehrern und Beamten. Ich war gefühlt der einzige Absolvent einer Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät. Aber damit muss man in Münster generell leben. Ich habe mich trotz allem, siehe oben, wohlgefühlt.
Die Karten lassen sich im Internetauftritt der Vinothek einsehen. Ebenso wie bei der Gestaltung der Räume will man auch bei Speisen und Weinen keine "Spitzenklasse" sein. Die Weine sind ordentliche Orts und Gutsweinqualitäten, eine sehr hohe Anzahl offener Weine zeichnet die Karte aus. Die Küche ist gehobener Standard. Bürgerliche Küche mit Herz und französischem Einschlag.
Bei einem Cremant studierten wir also die Karte und entschieden uns bei der Vorspeisen für den gemischten Vorspeisenteller für zwei Personen. Ich habe ein Foto des Tellers hochgeladen. Es sieht nicht nur sehr umfangreich aus, er war es auch. Verschiedene Käse, ein wohlschmeckender Vitello Tonnato, Hummus, etc, etc......und sehr leckere Linsen, die waren das Beste. Lauwarm mit einem sehr guten Essig abgeschmeckt. Lecker. Der Teller war insgesamt wohlschmeckend und seinen Preis wert. Ein Tipp, er reicht als Vorspeise locker für 4 Personen.
Die Hauptspeisen entstammten der klassischen französischen Küche. Boeuf Bourguignon und Coq au Vin blanc.
Meine Frau hatte das Boeuf erwählt und hatte an ihrem Gericht nichts auszusetzen. Perfekt geschmortes, sehr zartes Rindfleisch, in einer schön gebundenen schmackhaften Sauce. Serviert nicht ganz so klassisch mit Semmelknödeln. Daumen ging nach oben bei meiner Frau.
Mein Coq au Vin kam aus der Küche begleitet von einem kleinen Beilagensalat und ebenso Semmelknödeln. Auch hier, perfekt gegartes, sehr zartes Geflügel, obere und untere Keule schon zerlegt. Gut abgeschmeckt, die Sauce machte die Knödel zu einer guten Beilage. Der Salat war frisch und knackig serviert.
Fazit zum Essen, die Küche hält ihr Versprechen und serviert Klassiker in einer guten Qualität. Daumen dafür auch bei mir nach oben. Ich vergebe fürs Essen 3,5 Punkte. Die aufgerufenen knapp 100 EUR sind ein angemessenes PLV.
Wir haben die offenen Weine der Karte getestet und sie begleitend zum Essen geordert. Dort sollte für jeden ein passender Wein zu finden sein.
Der Service wickelte seinen Job gut und verlässlich ab, eine Kraft mehr hätte an dem Abend etwas Stress aus dem Service genommen, aber ansonsten kein Grund zur Klage.
Wir kommen gerne wieder zum Essen und Trinken, allerdings im Sommer, wenn man noch schöner draußen auf der Terrasse sitzen kann!
Der Freitagabend führte meine Frau und mich nach Münster. Wir beide hatten Lust die "ausgetretenen Wege" zu verlassen und mal ein neues Restaurant zu testen. Meine Frau erinnerte sich an einen schönen Sommerabend im letzten Jahr, den wir auf der Terrasse der Vinothek am Theater genossen hatten. Und uns bei ein oder zwei (ich weiß es nicht mehr) guten Rieslingen fest vorgenommen hatten, einmal hier einzukehren um auch die angebotenen Speisen mal zu genießen.
Ein Anruf sicherte uns für 19:30 Uhr einen... mehr lesen
Vinothek am Theater
Vinothek am Theater€-€€€Restaurant02519816480Neubrückenstraße 16, 48143 Münster
3.5 stars -
"Sehr angenehmes Ambiente, eine ordentliche Küche mit interessanten Weinen....." Carsten1972Der Freitagabend führte meine Frau und mich nach Münster. Wir beide hatten Lust die "ausgetretenen Wege" zu verlassen und mal ein neues Restaurant zu testen. Meine Frau erinnerte sich an einen schönen Sommerabend im letzten Jahr, den wir auf der Terrasse der Vinothek am Theater genossen hatten. Und uns bei ein oder zwei (ich weiß es nicht mehr) guten Rieslingen fest vorgenommen hatten, einmal hier einzukehren um auch die angebotenen Speisen mal zu genießen.
Ein Anruf sicherte uns für 19:30 Uhr einen
Geschrieben am 22.02.2015 2015-02-22| Aktualisiert am
23.02.2015
Besucht am 21.02.2015
Eine Verabredung mit einer guten Freundin führte mich mal wieder nach Osnabrück. Wir hatten uns vorab auf ein gemeinsames Essen im Restaurant des Hotels Walhalla geeinigt. Die Reservierung per Mail war einfach und problemlos schnell erledigt.
Das Hotel Walhalla ist ein alt eingesessenes Hotel in der Altstadt von Osnabrück. Direkt nebenan das Restaurant La Vie von Thomas Bühner. Also eine herausfordernde Nachbarschaft für ein Restaurant. Hotel wie Restaurant sind beheimatet in einem sehr altem Fachwerkbau. Man betritt das Restaurant durch eine schwere Doppeltür. Vom historisch rustikalen Ambiente draußen wechselt man in einen modernen, warm gestalteten Innenraum (Nachfrage ergab, dass es vor 3 Jahren eine umfassende Renovierung gab). Das Ambiente gefiel uns beiden sofort. Man fühlte sich mit dem eintreten wohl. Unser Tisch war schnell gefunden. Gut das wir reserviert hatten, dass Restaurant war sehr gut besucht. Ein angenehm großer Tisch, tadellos eingedeckt, mit sehr bequemen Stühlen war für uns vorgesehen.
Die Karte wurde gereicht und wir orderten für den Beginn einen Aperitif in Form eines Rosé brut, Winzersekt vom Weingut Korrell, Johanneshof an der Nahe. Mit dem schmackhaften Sekt eröffnete sich eine sehr ambitionierte Karte. Von Angebot und Preisgestaltung her will man schon eine gehobene Gastronomie offerieren. Einiges konnte man mich interessieren, aber sowohl meine liebe Freundin als auch ich hatten uns relativ schnell auf das angebotene Romantik Menü festgelegt. Also wurde zweimal das Menü geordert.
Nach der Bestellung wurde eine schmackhafter Brotkorb mit Butter serviert. Er half über die Wartezeit zum ersten Gang hinweg. Da ich mit dem Auto nach Osnabrück angereist war und zurück fahren wollte, beschränkte ich mich während des Essens auf Wasser. Meine Begleitung erwählte einen Rosé (Spätburgunder) als Begleitung zum Menü.
Die Wartezeit zum ersten Gang war angefüllt mit der nach langem Nichtsehen angeregten Unterhaltung und diese war so intensiv, dass ich mich nicht entsinnen kann an einen Küchengruß.....ich bitte dies zu entschuldigen.
Nun aber zum ersten Gang:
Marinierte Rote Bete an Trüffel-Crème fraîche mit Feldsalat und Jakobsmuscheln
Das war ein toller Einstieg in den Abend. Herrlich marinierte Rote Beete in dünnen Scheiben ergänzten sich perfekt mit der Trüffel Crème fraîche, diese war wirklich schmackhaft. Deutliche Trüffelnoten ergänzten sich gut mit dem erdigen der roten Beete. Dazu nussige, auf den Punkt gebratene Jakobsmuscheln mit ein paar dekorativen Feldsalatröschen. Daumen hoch!
Zweiter Gang:
Crème von der Petersilienwurzel mit Vanille und Bündnerfleisch-Julienne
Eine sehr leckere Suppe als Zwischengang wurde uns serviert. Mir war etwas zu viel Sahne im Spiel, aber der Geschmack von Petersilienwurzel mit Vanillearomen und dem Bündnerfleisch war eine wohlschmeckende Kombination. Genauso wie die roten Beete ein zur Jahreszeit passendes Gericht. Lecker!
Dritter Gang:
Perlhuhnbrust an Limettensauce mit Kartoffel-Selleriepüree und grünem Spargel
Der Hauptgang klang gut, ich muss aber gestehen, dass er im Vergleich zu den anderen Gängen nicht ganz mithalten konnte im Geschmack. Die Perlhuhnbrust kam mir persönlich zu geschmacklos auf meinen Teller. Das geht besser und ich habe auch schon schmackhafteres Perlhuhn gegessen. Das Püree war gut, aber nichts besonderes, und die Kombination mit grünem Spargel okay, aber ich frage mich, wo die Küche um diese Zeit grünen Spargel her bezieht. Es gibt schmackhaftere Beilagen mit mehr saisonalem Bezug. Der Gang war okay, aber nicht so gut wie die beiden ersten Gänge.
Dessert:
Mousse von der dunklen Schokolade mit Orange, Cointreau, Joghurtschaum und Cassis-Sorbet
Lecker! Nach dem Hauptgang noch ein kleiner Höhepunkt zum Abschluss. Traumhaftes Mousse, dessen herbe Süße mit dem saurem Sorbet aufs feinste harmonierte. Tolles Dessert.
Ein Espresso schloss für mich das Menü ab.
Der Service gab sich keine Blöße und konnte Fragen zu Getränken und Essen umfassend beantworten. Man legt Wert auf gut ausgebildete Fachkräfte, die ihre Arbeit entsprechend gut erledigen. Es gab keinen Grund zur Klage. Ebenso keinen Grund zur Klage gab die Sauberkeit aller einsehbaren Bereiche.
Fazit:
Ein gutes Restaurant, das seine Ansprüche an diesem Abend erfüllen konnte. Ich kann einen Besuch empfehlen.
Zu Kosten von 144 EUR ein gutes PLV für diesen Restaurantbesuch.
Eine Verabredung mit einer guten Freundin führte mich mal wieder nach Osnabrück. Wir hatten uns vorab auf ein gemeinsames Essen im Restaurant des Hotels Walhalla geeinigt. Die Reservierung per Mail war einfach und problemlos schnell erledigt.
Das Hotel Walhalla ist ein alt eingesessenes Hotel in der Altstadt von Osnabrück. Direkt nebenan das Restaurant La Vie von Thomas Bühner. Also eine herausfordernde Nachbarschaft für ein Restaurant. Hotel wie Restaurant sind beheimatet in einem sehr altem Fachwerkbau. Man betritt das Restaurant durch eine... mehr lesen
4.0 stars -
"Angeblich speiste hier schon Erich Maria Remarque......" Carsten1972Eine Verabredung mit einer guten Freundin führte mich mal wieder nach Osnabrück. Wir hatten uns vorab auf ein gemeinsames Essen im Restaurant des Hotels Walhalla geeinigt. Die Reservierung per Mail war einfach und problemlos schnell erledigt.
Das Hotel Walhalla ist ein alt eingesessenes Hotel in der Altstadt von Osnabrück. Direkt nebenan das Restaurant La Vie von Thomas Bühner. Also eine herausfordernde Nachbarschaft für ein Restaurant. Hotel wie Restaurant sind beheimatet in einem sehr altem Fachwerkbau. Man betritt das Restaurant durch eine
Geschrieben am 20.02.2015 2015-02-20| Aktualisiert am
01.04.2015
Besucht am 24.05.2014
Vorweg, diese Kritk ist auf einer Wanderung entstanden, deswegen kompakter.
Zum Auftakt einer Wanderung auf dem Weserberglandweg mit Beginn in Bad Karlshafen haben wir uns im Hotel Weserdampfschiff ein Zimmer gebucht.
Auf Grund des schönen Wetters und der zur Weser gelegenen Terrasse haben wir auch dort gegessen. Ein Spaziergang in Karlshafen zeigte keine verlockende Alternative auf. Karlshafen strahlt alles in allem einen etwas morbiden Charme aus.
Somit also zur Küche des Hotelrestaurants. Gastraum und Terrasse machen einen sehr schönen und charmanten Eindruck. Die Bedienungen sind vom Fach und wissen den Service gut abzuwickeln. Gegessen haben wir eine Garnelenpfanne ( ordentlich ) und Flussbarschfilets ( gut ). Dazu ein Silvaner von der Saale Unstrut Region, ordentlich. Die Garnelen werden ordentlich zubereitet in einer Eisenpfanne serviert. Gut war der Flussbarsch, den kriegt man nicht häufig serviert. Im Geschmack besser als Zander, einer der leckersten einheimischen Fische. Vorweg gab es noch Forellenfilet geräuchert, ohne Tadel.
Fazit: ein gutes Haus, in dem man ordentlich übernachten kann. Man kann es weiter empfehlen.
Vorweg, diese Kritk ist auf einer Wanderung entstanden, deswegen kompakter.
Zum Auftakt einer Wanderung auf dem Weserberglandweg mit Beginn in Bad Karlshafen haben wir uns im Hotel Weserdampfschiff ein Zimmer gebucht.
Auf Grund des schönen Wetters und der zur Weser gelegenen Terrasse haben wir auch dort gegessen. Ein Spaziergang in Karlshafen zeigte keine verlockende Alternative auf. Karlshafen strahlt alles in allem einen etwas morbiden Charme aus.
Somit also zur Küche des Hotelrestaurants. Gastraum und Terrasse machen einen sehr schönen und charmanten Eindruck. Die... mehr lesen
Restaurant im Hotel zum Weserdampfschiff
Restaurant im Hotel zum Weserdampfschiff€-€€€Restaurant, Hotel, Biergarten056722425Weserstraße 25, 34385 Bad Karlshafen
3.5 stars -
"Tolle Lage direkt am Weserufer......." Carsten1972Vorweg, diese Kritk ist auf einer Wanderung entstanden, deswegen kompakter.
Zum Auftakt einer Wanderung auf dem Weserberglandweg mit Beginn in Bad Karlshafen haben wir uns im Hotel Weserdampfschiff ein Zimmer gebucht.
Auf Grund des schönen Wetters und der zur Weser gelegenen Terrasse haben wir auch dort gegessen. Ein Spaziergang in Karlshafen zeigte keine verlockende Alternative auf. Karlshafen strahlt alles in allem einen etwas morbiden Charme aus.
Somit also zur Küche des Hotelrestaurants. Gastraum und Terrasse machen einen sehr schönen und charmanten Eindruck. Die
Geschrieben am 20.02.2015 2015-02-20| Aktualisiert am
08.05.2015
Besucht am 30.05.2014
Allgemein
Abschluss der Wanderung auf dem Weserberglandweg in Rohdental bei Hessisch Oldendorf. Wir nächtigten in der Weinschänke Rohdental direkt am Weg. Gut für unsere müden Füße nach 6 langen Etappen. Hotel ist entsprechend dem Preisgefüge in Ordnung und empfehlenswert. Unser Abschlussessen nahmen wir im Restaurant.
Bedienung
Service war ordentlich und gut ausgebildet. Das Lokal war gut gefüllt mit zwei Feiern und Gästen auf der Terrasse, trotzdem gab es kaum Probleme. Ein bestellter Wein kam nicht rechtzeitg zum entsprechenden Gang, das wurde aber umgehend korrigiert.
Das Essen
Eine rustikale Küche wird in der Karte angeboten. Wir wählten bei einem Apperitive folgendes:
Vorspeise:
geräuchertes Forellenfilet aus der selbstgezogenen und geräucherten Forelle (Teich an der Terrasse). Kein Grund zur Klage, gute Filets mit angemessenen Raucharoma. Meerrettich selbstgemacht.
Hauptgang:
Zander mit Tomatensauce, etwas ungewöhnliche Kombi, aber schmackhaft. Fisch gut zubereitet. Desweiteren Rehbockmedaillions mit Schupfnudeln, auch hausgemacht. Gut zubereitet, zarte Fleischstücke, lecker.
Auch hier: erste Seite mit Übersicht der Lieferanten!
Dazu Weine vom pfälzischen Hauswinzer. Ordentliche Qualität, aber nichts was wir uns in den Keller legen würden.
Das Ambiente
Landgasthof Ambiente. Dem Preisniveau von Hotel und Restaurant angemessen.
Sauberkeit
Es gab keinen Grund zur Klage, Zimmer sowie Restaurant waren sauber.
Allgemein
Abschluss der Wanderung auf dem Weserberglandweg in Rohdental bei Hessisch Oldendorf. Wir nächtigten in der Weinschänke Rohdental direkt am Weg. Gut für unsere müden Füße nach 6 langen Etappen. Hotel ist entsprechend dem Preisgefüge in Ordnung und empfehlenswert. Unser Abschlussessen nahmen wir im Restaurant.
Bedienung
Service war ordentlich und gut ausgebildet. Das Lokal war gut gefüllt mit zwei Feiern und Gästen auf der Terrasse, trotzdem gab es kaum Probleme. Ein bestellter Wein kam nicht rechtzeitg zum entsprechenden Gang, das wurde aber umgehend... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein ordentliches Landhotel am Weserglandwanderweg.......(Merci @ Pepperoni)" Carsten1972Allgemein
Abschluss der Wanderung auf dem Weserberglandweg in Rohdental bei Hessisch Oldendorf. Wir nächtigten in der Weinschänke Rohdental direkt am Weg. Gut für unsere müden Füße nach 6 langen Etappen. Hotel ist entsprechend dem Preisgefüge in Ordnung und empfehlenswert. Unser Abschlussessen nahmen wir im Restaurant.
Bedienung
Service war ordentlich und gut ausgebildet. Das Lokal war gut gefüllt mit zwei Feiern und Gästen auf der Terrasse, trotzdem gab es kaum Probleme. Ein bestellter Wein kam nicht rechtzeitg zum entsprechenden Gang, das wurde aber umgehend
Geschrieben am 20.02.2015 2015-02-20| Aktualisiert am
20.02.2015
Besucht am 28.11.2014
Eine Hochzeit im Freundeskreis brachte uns nach Kreuzberg. Da die Feier in den Sarottihöfen statt finden sollte, hatten wir uns entschlossen, auch dort zu nächtigen. Das Hotel hat allerdings kein Restaurant und so recherchierte ich während der Anreise im Zug ein wenig, wo denn in Reichweite zum Hotel ein Restaurant zu finden sei, dass unseren späten Freitagabendhunger stillen konnte.
Nun gibt es am in der Nähe zum Hotel an der Bergmannstraße eine Häufung gastronomischer Betriebe, aber wir entschieden uns auf Grund einer ( etwas älteren ) Kritik des Forumskollegen Foodlover (selige RK Zeiten) für das Oe Berlin am Mehringdamm.
Gegen kurz vor 22 Uhr kamen wir an und hofften auf eine Küchenzeit, die es uns noch erlauben würde dort zu speisen. Das war der Fall und ein schöner Tisch für uns Beide schnell gefunden.
Die Karte ist eher klassisch gehalten, von vegetarisch bis Steak. Schön ist, das man mit regionalen Lieferanten, die auch aufgeführt werden, zusammenarbeitet. In dieser Karte wird man von vegan bis Fleisch alles finden, um glücklich zu werden. Auch die angebotene Weinauswahl kann einen erfreuen.
Wir entschieden uns für die drei angebotenen Kreuzberger Pflastersteine als Vorspeise für Beide, sowie für meine Frau danach ein Risotto und für mich die angebotene Fisch and Chips Variante.
Vorweg ein sehr schmackhaftes Sauerteigbrot mit Butter als Überbrückung der Wartezeit ließ die Erwartungen steigen.
Die Pflastersteine sind Tartarvariationen von Lachs, Kalb und Rind.
* Tatar vom Spreewälder Angusrind Zwiebelmarmelade und Eiersalat
* Tatar vom Linumer Wiesenkalb geröstete Auberginen und Bärlauchschmand
* Tatar vom gebeizten und geräucherten Lachs Avocadomus und Limetten-Joghurt
Alle drei Variatinen wußten zu überzeugen. Wobei der klare Gewinner das Rindfleisch war. Tadellose Qualität, sehr sehr frisch, mit gut ergänzenden Beilagen, top! Auch die beiden anderen Varianten waren gut, wären für sich alleine auch sehr schmeckhaft gewesen, mußten sich aber im direkten Vegleich dem Rindfleischtartar geschlagen geben. Sollte ich noch einmal dort einkehren, werde ich das Rindtartar als Hauptspeise bestellen.
Ein guter Start ins Essen.
Es folgten die Hauptseisen. Meine Frau hatte sich ein Kürbisrisotto vom Hokkaidokürbis, mit gereiftem Bergkäse und Feldsalat bestellt. Optisch und geschmacklich ein tadelloses Risotto, die Biss der Reiskörner auf den Punkt getroffen. Der Daumen ging hoch bei meiner Frau. Ich hatte mich für "Ø Fish & Chips" entschieden. Mittelstücke vom Kabeljau, Rahmgurkensalat, Röstkartoffeln, hausgemachte Sauerampfer-Remoulade wurde in der Karte deklariert. Ich war zufrieden mit dem servierten Resultat. Saftige Fischstücke in einer krossen Panade. Ein frischer, schmackhafter Gurkensalat und gut geröstete Kartoffeln waren ein schönes Gericht. Die Sauerampferremoulade war sehr gut! Lecker.
Ein Pfälzer Riesling vom Weingut Brunewell war eine gute Ergänzung zum Essen. Knackig und säurebetont, so sollen sie sein, die Ortsweinqualtäten.
Der Service wurde souverän abgewickelt, keine großen Beanstandungen. Das Ambiente ist etwas auf morbide gemacht, kann man gut finden oder auch nicht. An der Sauberkeit gibt es nichts auszusetzen.
Fazit, bin ich wieder mal in Kreuzberg, komme ich gerne wieder. Preis-Leistungsverhältnis war gut!
Eine Hochzeit im Freundeskreis brachte uns nach Kreuzberg. Da die Feier in den Sarottihöfen statt finden sollte, hatten wir uns entschlossen, auch dort zu nächtigen. Das Hotel hat allerdings kein Restaurant und so recherchierte ich während der Anreise im Zug ein wenig, wo denn in Reichweite zum Hotel ein Restaurant zu finden sei, dass unseren späten Freitagabendhunger stillen konnte.
Nun gibt es am in der Nähe zum Hotel an der Bergmannstraße eine Häufung gastronomischer Betriebe, aber wir entschieden uns auf Grund einer... mehr lesen
Oe Berlin
Oe Berlin€-€€€03077326213Mehringdamm 80, 10965 Berlin
3.5 stars -
"Mitten in Kreuzberg später am Abend gut gegessen........" Carsten1972Eine Hochzeit im Freundeskreis brachte uns nach Kreuzberg. Da die Feier in den Sarottihöfen statt finden sollte, hatten wir uns entschlossen, auch dort zu nächtigen. Das Hotel hat allerdings kein Restaurant und so recherchierte ich während der Anreise im Zug ein wenig, wo denn in Reichweite zum Hotel ein Restaurant zu finden sei, dass unseren späten Freitagabendhunger stillen konnte.
Nun gibt es am in der Nähe zum Hotel an der Bergmannstraße eine Häufung gastronomischer Betriebe, aber wir entschieden uns auf Grund einer
Geschrieben am 17.02.2015 2015-02-17| Aktualisiert am
01.04.2015
Besucht am 25.05.2014
Mitten im Nirgendwo des Hochsollings haben wir nach der ersten Etappe in Fohlenplacken bei Neuhaus im Solling genächtigt. Ohne große Erwartungen haben wir eingecheckt und im Falle der Zimmer unsere Erwartungen erfüllt bekommen.
Ein einfaches Landgasthaus, gut für den müden Wanderer zur Übernachtung.
Aber nachdem wir im Freien auf der Terrasse Platz genommen hatten und uns die Karten gereicht wurden, hatten wir einen Schatz entdeckt! In Holzdeckel gebunden zeigt die erste Seite der Karte alle Lieferanten auf! Herz was willst du mehr! Warum machen das nicht endlich alle Restaurants, die Wert auf die Lieferanten und den Ursprung Ihrer Produkte legen? Regionale Produkte für eine ambitionierte regionale Küche! KLASSE! Nach einem Apperitive aus einem heimischen Holundersirup mit Sekt entschieden wir uns ( schweren Herzens konnten wir nicht alles essen, was wir verlockend fanden ) für:
Vorspeise: selbst hergestellter Wildschweinschinken mit Steinpilzöl verfeinert auf einem Salatbett serviert. Das Restaurant bezieht den Schinken frisch und stellt den Schinken selber her! Respekt! Klasse, den kann man neben jeden San Daniele legen.
Hauptgang: beide von Hutewald Galloway Rindern.
„Fohlenplackener Pfeffertopf“
Gebratenes gehacktes vom Galloway mit frisch gemahlenem Pfeffer mit Bratkartoffeln, Butterbohnen und Speck im Tiegel serviert12,20 €
Gulasch vom Gallowayrind „Mediterran“ mit Paprika und Zucchini auf Bandnudeln14,00 €
Beide Gerichte aus sehr gut gereiftem, schmackhaften Rindfleisch! Die Küche bezieht die Rinder aus dem nahen Hutewaldprojekt. Die Rinder grasen dort frei in Wald und Wiese. Entsprechend schmackhaft, fast wildmäßig, schmeckt dieses Fleisch.
Zum Nachtisch Erdbeeren mariniert mit Pfeffer. Wir blieben beim Bier. Eine Weinkarte gab es nicht.
Trotzdem, dieses Restaurant hat eine uneingeschränkte Empfehlung verdient! Der Mut so eine Küche zu verwirklichen verdient Respekt, besonders in dieser Lage! Landküche vom Feinsten!
Mitten im Nirgendwo des Hochsollings haben wir nach der ersten Etappe in Fohlenplacken bei Neuhaus im Solling genächtigt. Ohne große Erwartungen haben wir eingecheckt und im Falle der Zimmer unsere Erwartungen erfüllt bekommen.
Ein einfaches Landgasthaus, gut für den müden Wanderer zur Übernachtung.
Aber nachdem wir im Freien auf der Terrasse Platz genommen hatten und uns die Karten gereicht wurden, hatten wir einen Schatz entdeckt! In Holzdeckel gebunden zeigt die erste Seite der Karte alle Lieferanten auf! Herz was willst du mehr!... mehr lesen
Hotel & Restaurant Waldschloss
Hotel & Restaurant Waldschloss€-€€€Restaurant, Hotel, Catering05536-95 10 0Fohlenplackener Straße 29, 37603 Holzminden
4.0 stars -
"Das war eine sehr schöne Überraschung auf der Weserberglanwanderung......" Carsten1972Mitten im Nirgendwo des Hochsollings haben wir nach der ersten Etappe in Fohlenplacken bei Neuhaus im Solling genächtigt. Ohne große Erwartungen haben wir eingecheckt und im Falle der Zimmer unsere Erwartungen erfüllt bekommen.
Ein einfaches Landgasthaus, gut für den müden Wanderer zur Übernachtung.
Aber nachdem wir im Freien auf der Terrasse Platz genommen hatten und uns die Karten gereicht wurden, hatten wir einen Schatz entdeckt! In Holzdeckel gebunden zeigt die erste Seite der Karte alle Lieferanten auf! Herz was willst du mehr!
Geschrieben am 17.02.2015 2015-02-17| Aktualisiert am
07.07.2017
Besucht am 08.02.2014
Vorbemerkung: die gehobene Ausrichtung der Küche wurde beendet!
Trotz räumlicher Nähe zu meinem Wohnort gehe ich nicht häufig in Restaurants in Osnabrück. Ich habe dort einfach noch nichts besonderes gefunden, wenn man das La Vie beseite läßt. Aber das ist auf Grund seiner Stellung und Preisgestaltung eine eigene Geschichte.
Gestern Abend aber hatte ich mich mit einer guten Freundin zu einem gemeinsamen Essen in Osnabrück verabredet. Uns fiel einfach nichts ein, und für das La Vie waren wir am gestrigen Abend nicht präpariert. Also mal in unser informatives Forum geschaut und nach wenigen Minuten endete die Suche mit einem gemeinsamen Kopfnicken beim Restaurant Vila Real im Steigenberger Hotel.
Ich kannte dieses Hotel, nicht aber das Restaurant. Die Karte versprach aber eine ambitionierte Küche.
Der Empfang war nicht perfekt. Unsere telefonische Tischreservierung war unter den Tisch gefallen und wir lösten mit unserem erscheinen Hektik aus. Aber bald war doch ein schöner Zweiertisch aufgetan und wir studierten bei einem Taittinger Reserve Brut die Karte.
Im ersten Moment ist diese etwas verwirrrend, da sich alle Gerichte sowohl in Hauptspeiseen als auch in Vorspeisengröße servieren lassen. Aber wenn man dann weiß wie es funktioniert ist es schön aus drei verschieden Menüs ein ganz individuelles Menü zu kreieren.
Wir entschieden uns für 4 Gänge inklusive Dessert. Wild gemischt aus allen Menüs und den Tagesempfehlungen.
Somit starteten wir mit einerseits den Flusskrebsen auf Artischockensalat sowie einem Lachsforellentartar. Beides sehr gut zubereitet und sehr ansprechend serviert.
Wir setzten das Menü mit einem Fischgang fort, Skrei für meine Begeleitung und ich entschied mich für Steinbutt, beides aus der Tageskarte und ohne Probleme in das eigene Menü integriert. Sehr gute Saucen machten den Fischgang zu einem hervorragenden Gang. Der Fisch kam tadellos gegart an den Tisch, die Beilagen harmonierten gut.
Ebenso tadellos waren beim dritten Gang die Ente meiner Begleitung sowie mein Roastbeef ( etwas mehr durch als bestellt ). Aber die Güte des Fischgangs wurde nicht ganz erreicht. Die Ente klassisch serviert, knusprig und rosa im Kern. Mein Roastbeef etwas über den gewünschten Punkt gegart.
Das Dessert war sehr interessant. Ziegenfrischkäse sowie Salzkaramelleis. Optisch sehr ansprechend und lecker.
Nähere Info zu den Speisen auf der HP des Restaurants. Insgesamt sehr gutes Essen, dass aber auch den ambitionierten Preisen gerecht werden muss. Man legt sich selber die Messlatte sehr hoch dort.
Service: fast perfekt, aber immer sehr freundlich.
Wein: mußte mich auf Wasser beschränken, um meinem Führerschein nicht zu gefährden, aber die zwei Gläser Wein meiner Begleitung waren gut empfohlen und konnten überzeugen. Grauburgunder vom badischen Weingut Salwey sowie ein Syrah aus dem US Bundesstaat Washington.
Fazit: endlich ein Restaurant in OS mit ambitionierter Küche. Komme wieder.
Preis für beide knapp 250 EUR
Vorbemerkung: die gehobene Ausrichtung der Küche wurde beendet!
Trotz räumlicher Nähe zu meinem Wohnort gehe ich nicht häufig in Restaurants in Osnabrück. Ich habe dort einfach noch nichts besonderes gefunden, wenn man das La Vie beseite läßt. Aber das ist auf Grund seiner Stellung und Preisgestaltung eine eigene Geschichte.
Gestern Abend aber hatte ich mich mit einer guten Freundin zu einem gemeinsamen Essen in Osnabrück verabredet. Uns fiel einfach nichts ein, und für das La Vie waren wir am gestrigen Abend... mehr lesen
Remarques Weinwirtschaft im Steigenberger Hotel Remarque
Remarques Weinwirtschaft im Steigenberger Hotel Remarque€-€€€Restaurant, Catering, Partyservice054160960Natruper-Tor-Wall 1, 49076 Osnabrück
4.0 stars -
"Das Restaurant im Steigenberger heißt (hieß) "Villa Real"....." Carsten1972Vorbemerkung: die gehobene Ausrichtung der Küche wurde beendet!
Trotz räumlicher Nähe zu meinem Wohnort gehe ich nicht häufig in Restaurants in Osnabrück. Ich habe dort einfach noch nichts besonderes gefunden, wenn man das La Vie beseite läßt. Aber das ist auf Grund seiner Stellung und Preisgestaltung eine eigene Geschichte.
Gestern Abend aber hatte ich mich mit einer guten Freundin zu einem gemeinsamen Essen in Osnabrück verabredet. Uns fiel einfach nichts ein, und für das La Vie waren wir am gestrigen Abend
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Der goldene Löffel ist im Hotel Überwasserhof untergekommen und fungiert dort als Restaurant für Gäste und externes Publikum. Nach dem eintreten bekamen wir einen Tisch direkt vorn an der Theke angeboten. Etwas sehr im hektischen Durchgangsverkehr, aber noch erträglich. Das Restaurant war sehr gut besucht, ohne Reservierung wäre es problematisch geworden, einen Tisch zu bekommen. Wo in Münster kann man am Wochenende einfach mal Essen gehen ohne vorherige Reservierung. Alle Restaurants sind am Wochenende gut gefüllt!
Peter hat mi seinen Fotos das Ambiente gut eingefangen. Ich füge dem nichts hinzu, man kann sich wohlfühlen. Tische ausreichend dimensioniert und gemütliche Stühle.
Der Service brachte uns die Karten und wir orderten ein Glas Pils während wir die Karten studierten. Die Karte (man schaue auf die HP) beginnt mit 3, 4 oder 5 Gang Überraschungsmenüs, sowie hintendran viele italienische Klassiker. Was man so erwartet im ambitionierten italienischen Restaurant. Die Tageskarte enthielt drei Trüffel (weiß) Gerichte: Carpaccio, Pasta und Fleischröllchen. Man wurde nicht über die Art des verwanden Fleisches informiert. Ich nehme an, es handelte sich um eine Art Involtini.
Normalerweise können meine Frau und ich uns einem Überraschungsmenü nicht entziehen, aber diesmal wollten wir beide a la Carte essen.
Meine Frau wählte als Vorspeise das Carpaccio von der Tageskarte. Ich entschied mich für die angebotenen Antipasti. Die Antipastivariationen erwiesen sich als handwerklich gut zubereitet und wohlschmeckend. Vitello Tonnato, gegrilltes Gemüse, Meeresfrüchtesalat, alles gut. Besonders gut eine Rolle aus Zucchini, gefüllt mit Feige und einem Käse, dann gegrillt, lauwarm serviert. Bestes Teil der Auswahl.
Das Carpaccio meiner Frau war leider nicht so gut. Das Fleisch selber top, gekühlt, hauchdünn, da gab es nichts daran auszusetzen. Was aber eine kalte Trüffelsauce mit gehobelten Trüffel an Aroma an ein kaltes Gericht bringen soll, erschließt sich mir nicht. Der Trüffel konnte auf dem kalten Carpaccio und der kalten Sauce keinerlei Aroma entwickeln. Das war ein glatter Reinfall, handwerklich schlecht gemacht! Meine Frau war sehr enttäuscht vom Gericht.
Zu den Hauptspeisen, und dem Grund, warum wir beide a la Carte bestellt hatten. Beide wollten wir von den hausgemachten gefüllten Nudeln kosten, und die Auswahl fiel beim Gebotenen sehr schwer. Somit einigten wir uns auf zwei Angebote und kamen überein voneinander zu kosten.
Erstens bestellten wir:
Tortelloni ai fichi
Riesentortelloni mit Mascarpone-Walnussfüllung
auf Lauch- Feigensauce
Der Teller ging zu meiner Frau, ich durfte aber kosten! Ein äußerst interessantes Gericht. Die Mascarpone Walnussfüllung war extrem lecker. Und das nussige Aroma ergänzte sich hervorragend mit der süßlichen Lauch Feigen Sauce! Top, tolles Gericht, sehr lecker! Das Gericht entschädigte meine Frau für den Faux pas beim Carpaccio.
Ich bekam:
Ravioli al burro e salvia
Ravioli gefüllt mit Spinat und Ricotta
in Salbeibutter und Parmesan
Klasssische italienische Küche! Und klassisch lecker, ich liebe Butter Salbei Sauce an Pasta. Die Füllung der Ravioli auch gut. Sowohl meine kostende Frau wie auch ich waren zufrieden. In Sachen Hauptgang hatten wir eine gute Wahl getroffen.
Das Dessert bestand aus:
Panna cotta alla vaniglia / Vanille Panna Cotta sowie aus Ravioli al cioccolato, selbstgemachte Schokoladenravioli gefüllt mit Ricotta und weißer Schokolade an Orangensauce mit Minzeis. Meine Frau war mit ihrer Panna Cotta zufrieden. Guter Klassiker. Ich hatte mich für die Schokoladenravioli entschieden. Ein interessantes Dessert, der Pastateig war mit Kakao zubereitet, eher herb denn süß. Das passte gut zum Minzeis und den Füllungen aus Ricotta und weißer Schokolade.
Zum ganzen Menü tranken wir einen 2013er sizilianischen Grillo, mit 19,50 EUR fair bepreist. Ein ordentlicher Wein, der das Essen gut begleitete.
Der Service hatte extrem viel zu tun am gestrigen Abend, leistete sich aber keine Schwächen, besonders herzlich konnte es aber angesichts des Pensums nicht sein.
Fazit: Eigentlich eine gute italienische Küche, aber Abzug für das verhunzte Carpaccio. So geht man mit Trüffeln nicht um!