"Service mit Herz, bei dem die Kulinarik aber leider nicht mithalten konnte."
Geschrieben am 20.01.2021 2021-01-20

"So klein und doch mindestens so gut wie große griechische Restaurants."
Geschrieben am 16.01.2021 2021-01-16

"Ist der Name hier auch Programm? - Durchaus, wenn auch nicht alles perfekt war."
Geschrieben am 11.01.2021 2021-01-11

"Das "U-Boot Nautilo" dürfte in Sachen Kulinarik gerne noch in etwas höhere Gewässer auftauchen."
Geschrieben am 07.01.2021 2021-01-07 | Aktualisiert am 07.01.2021

"Noch eine gute fleischlose Alternative in der Fleischhauerstraße - heute unter anderem Namen."
Geschrieben am 05.12.2020 2020-12-05

""Saubäre" Leistung vom Restaurant "Seebär"."
Geschrieben am 30.11.2020 2020-11-30

"Die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Betreiber schmeckt man hier auch."
Geschrieben am 13.11.2020 2020-11-13 | Aktualisiert am 14.11.2020

"Der erste, kurze Besuch hinterließ einen guten Eindruck.."
Geschrieben am 07.11.2020 2020-11-07

"Simpel, aber trotzdem gut und gemütlich wie ein schönes Sofa."
Geschrieben am 04.11.2020 2020-11-04 | Aktualisiert am 04.11.2020

"Preiswerte Waffel-Mahlzeiten für den kleinen Hunger - auch in herzhaften Varianten."
Geschrieben am 26.10.2020 2020-10-26 | Aktualisiert am 04.06.2021

"Verstecktes asiatisches Restaurant an der Marienkirche, aber für mich trotzdem nicht wirklich ein Geheimtipp."
Geschrieben am 17.10.2020 2020-10-17 | Aktualisiert am 17.10.2020

"Der erste Besuch verführte leider nicht zu einer erneuten Einkehr."
Geschrieben am 13.10.2020 2020-10-13 | Aktualisiert am 13.10.2020

"Standard-Asia-Imbiss ohne Ausschlag nach unten oder oben."
Geschrieben am 06.10.2020 2020-10-06 | Aktualisiert am 06.10.2020

"Sehr ansprechende Kulinarik in schönem Ambiente abseits der Großstadt."
Geschrieben am 29.09.2020 2020-09-29 | Aktualisiert am 29.09.2020

"Ein neues orientalisch-internationales Lokal für jede Tageszeit im Lübecker Süden - der Ersteindruck war schon einmal gut."
Geschrieben am 24.09.2020 2020-09-24 | Aktualisiert am 24.09.2020

"Interessantes Treffen morgen- und abendländischer Kleinigkeiten in tollem Ambiente."
Geschrieben am 22.09.2020 2020-09-22 | Aktualisiert am 22.09.2020

"Hier steckt Herzblut drin - Für mich ein absoluter Geheimtipp für eine kurze Einkehr."
Geschrieben am 19.09.2020 2020-09-19 | Aktualisiert am 19.09.2020

"Leider keine kleinen Kartoffelgerichte für Zwischendurch mehr in Lübeck."
Geschrieben am 17.09.2020 2020-09-17 | Aktualisiert am 17.09.2020

"Klein, einfach, preiswert - aber durchaus auch fein."
Geschrieben am 05.09.2020 2020-09-05

"Italiener mit gehobeneren Preisen, der aber nicht enttäuschte."
Geschrieben am 18.08.2020 2020-08-18 | Aktualisiert am 18.08.2020

Aus nördlicher Richtung kommende Touristen erblicken das mit Wintergarten umsäumte und mit großen Lettern benannte Haus also gleich als Erstes in der Vorderreihe. Eine Lage, die dem Gäste-Aufkommen sicherlich förderlich ist.
So zog es auch mich bei einem meiner ersten Besuche in der Lübecker „Exklave“ Travemünde für ein Mittagsmahl in das „Cafe Marleen“.
Den historischen Stil des alten Backsteinhauses hat man auch im Inneren versucht aufzunehmen und fortzuführen. Viele Bilder mit teilweise verzierten und/oder vergoldeten Rahmen sorgen zusammen mit antiquierten Sitzmöbeln und einer erhalten gebliebenen Lamperie für diesen Eindruck-
Als echtes „Unikum“ kann man sicher auch die Betreiberin bezeichnen, die sich hier mit viel spürbarem Herzblut für ihr kleines Reich engagiert. Herzlich, offen und freundlich werden hier definitiv nicht nur Stammgäste begrüßt. Auch regelmäßig Gesangseinlagen verkörpern ihre Frohnatur, auch wenn dies beim Gast sicher nicht in jeder Situation und Minute als bereichernd empfunden wird . Trotzdem passt auch diese Eigenart ins Bild des Cafes.
Zur Mittagssonne war natürlich nicht mehr eine der zahlreichen Frühstücks-Varianten, sondern etwas Deftigeres angesagt, welches hier neben der Cafe-typischen Gebäcken und Getränken ebenfalls angeboten wird. Meine Wahl fiel dabei auf den „Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Salzkartoffeln“ für 10€.
Bereits nach 15 Minuten stand der oben abgebildete Teller vor mir auf dem Tisch.
Nicht nur der Schatten des Fensterrahmens, sondern leider auch eine mehr als großzüge Kelle der Sauce versteckten das Fleisch. Leider konnte dies aber nicht verbergen, dass das Fleisch, wie es beim Tafelspitz doch leider recht häufig passieren kann, stellenweise eine sehr trockene Angelegenheit war. Von daher war das Gros an Sauce fast schon als Kompensation zu sehen
Diese ließ zwar Meerrettich-Schärfe erahnen, doch das Verhältnis von Sahne zum Kren hätte für meinen Geschmack mehr zu Gunsten eine belebenderen Würze ausfallen können.
Denn auch die Salzkartoffeln wurden ihrem Namen nicht ganz gerecht, da sie, trotz guter Garung, doch einen Griff zum Salzstreuer benötigten.
Der Schnittlauch kam leider ebenfalls in recht geschmacksarmer, gefriergetrockneter Variante zum Einsatz.
Klar, für 10€ darf und sollte man keine Spitzenqualität erwarten. Schwächen bei Handwerk und Abschmecken hängen mit dem Preis jedoch nicht zusammen. Von daher konnte das Essen den tollen Ersteindruck durch Ambiente und Service also leider nicht vergolden.
Meiden muss man das „Cafe Marleen“ bei einem Bummel durch Travemünde deshalb aber ausdrücklich trotzdem nicht.