Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und freue mich dann immer, wenn mir die Auswahl von Restaurants durch informative Kritiken erleichtert wird. Umgekehrt gebe ich meine Erfahrungen auch sehr gerne weiter.
Einige wenige meiner bisherigen Kritiken, die ältesten, stammen originär noch aus RK, aber nach dessen Verkauf an Yelp suche ich hier ein neues "Zuhause".
Zu meinen Bewertungskriterien ein kurzes Wort. Ich bin Relativbewerter, auch ein gut geführter Imbiss kann mal 4 Punkte bekommen, ebenso wie ein Sternerestaurant, es muss dem jeweiligen Anspruch entsprechen!
4 bis 5 Punkte bedeuten für mich, das das Restaurant seinen und meinen Anspruch erfüllt hat bei meinen Besuch. 3 Punkte bedeutet, gewissen Defizite in einzelnen Aspekten. Darunter bedeutet eine Bewertung erhebliche Mängel bei meinem Besuch.
Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 504 Bewertungen 769768x gelesen 14899x "Hilfreich" 14158x "Gut geschrieben"
Die zweite Etappe auf dem Ahrsteig beendeten wir in Insul, einem kleinem Dörfchen an der Ahr mit zwei Landgasthäusern. Beide sind vom Wanderverband als Gastgeber für müde und hungrige Wanderer zertifiziert.
Über die Ahrbrücke wandten wir uns der Hauptstraße zu. Und erblickten nach ein paar hundert Metern den Landgasthof Keuler. Ein sehr großes Gebäude empfing uns. Wir klingelten, weil die Türe verschlossen war und man öffnete uns nach ein paar Minuten. Wir waren etwas vor der Öffnungszeit um 17 Uhr eingetroffen.
Der Eindruck von respektabler Größe setzte ich im Innenbereich fort. Hier kann man sehr viele Menschen beköstigen. Unser sehr gepflegtes Zimmer wurde uns zugewiesen und wir machten uns daran, den Schweiß des Wandertages zu entfernen. Wieder zivilisationsfähig gingen wir hinunter in den inzwischen geöffneten Gastraum und von dort weiter durch einen sehr großen, aber angenehm gestalteten Gastraum auf die Terrasse auf dem Hinterhof. Die Hinterhofterrasse ist gut vor der Straße geschützt und man sitzt in angenehmer Stille.
Die Karten wurden gereicht. Eine kleine Weinkarte auf den Deckel einer Weinkiste getackert präsentierte ausschließlich Weine der WG Dernau (Dagernova). Wir wählten den trockenen Weißburgunder. Die Essenkarte bestand aus 3 Seiten auf einem Klemmbrett. Das war schon mal nicht der übliche Schnitzelvariationskunstlederschinken, den man von vielen Gasthöfen kennt. Ein Pluspunkt.
Zuvorderst eine Spargelkarte, aus der wir beide die Suppe als Vorspeise wählten. Diese kam in einer kleinen Suppentasse an den Tisch. Mir war sie zu dunkel, entweder war die Bechamel zu dunkel geröstet oder man hatte Vollkornmehl verwandt (in Gedenken an einen entsprechenden versuch meiner Frau in Sachen Spargelcremesuppe). Außerdem fanden sich kleine Gemüsestücke in der Suppe. Man hatte nicht nur mit einem Spargelfond abgelöscht, sondern auch mit Gemüsefond, vermutlich instant. Die Suppe war gerade noch okay. Aber ein hungriger Wanderer verzeiht vieles, wenn der Magen knurrt!
Danach hatte ich Penne mit Pfifferlingen in Rahm mit Parmesan bestreut bestellt und meine Frau einen Salat mit zwei kleinen Rumpsteaks. Meine Pasta war gut geraten, fast noch al dente, mit schmackhaften Pfifferlingen, nicht über würzt, war das ein sehr gutes Nudelgericht für den aufgerufenen Preis. Der Salatteller meiner Frau kam nicht so gut an, fertige Croutons, und vor allen Dingen marinierte Rumpsteaks. Das war so nicht angeboten (.Marinaden sollten in der Karte stehen, wir jedenfalls gehen sonst von Natur aus).
Fazit: Man kann dort essen, das ist aber kein Essen, was einem in Gedächtnis haften bleibt. Vermutlich wird diese Küche aber auch so gewünscht. Die mit uns übernachtenden Handwerker am Nebentisch jedenfalls lobten die großen und preiswerten Fleischportionen. Somit alles in Allem gute 3 Sterne für ein Landgasthaus in der Eifel. Es fehlt durch die schiere Größe des Gebäudes etwas das Flair um sich richtig wohlzufühlen. Gleichzeitig aber geben sich die Betreiber in Sachen Gepflegtheit und Sauberkeit keine Blöße. Die aufgerufenen Preise entsprechen der gebotenen Qualität und somit einem guten PLV.
Die zweite Etappe auf dem Ahrsteig beendeten wir in Insul, einem kleinem Dörfchen an der Ahr mit zwei Landgasthäusern. Beide sind vom Wanderverband als Gastgeber für müde und hungrige Wanderer zertifiziert.
Über die Ahrbrücke wandten wir uns der Hauptstraße zu. Und erblickten nach ein paar hundert Metern den Landgasthof Keuler. Ein sehr großes Gebäude empfing uns. Wir klingelten, weil die Türe verschlossen war und man öffnete uns nach ein paar Minuten. Wir waren etwas vor der Öffnungszeit um 17 Uhr eingetroffen.
Der Eindruck von respektabler Größe setzte... mehr lesen
3.0 stars -
"Ordentlicher Landgasthof..." Carsten1972Die zweite Etappe auf dem Ahrsteig beendeten wir in Insul, einem kleinem Dörfchen an der Ahr mit zwei Landgasthäusern. Beide sind vom Wanderverband als Gastgeber für müde und hungrige Wanderer zertifiziert.
Über die Ahrbrücke wandten wir uns der Hauptstraße zu. Und erblickten nach ein paar hundert Metern den Landgasthof Keuler. Ein sehr großes Gebäude empfing uns. Wir klingelten, weil die Türe verschlossen war und man öffnete uns nach ein paar Minuten. Wir waren etwas vor der Öffnungszeit um 17 Uhr eingetroffen.
Der Eindruck von respektabler Größe setzte
Geschrieben am 07.06.2015 2015-06-07| Aktualisiert am
26.04.2016
...deswegen ein "Beitrag" und keine Bewertung zur Burgschänke Aremberg. Am Ende der ersten Etappe auf dem Ahrsteig kamen wir in Aremberg an und standen vor der geschlossenen Tür der Burgschänke. Das wussten wir aber im Voraus, denn schon bei Reservierung hatten die Betreiber auf den Restaurantruhetag hingewiesen und uns eine Vesper im Gästehaus angeboten. Da man in Aremberg keine wirkliche Alternative hat, was die Unterbringung von Wanderern über die Nacht betrifft, ließen wir uns darauf ein. Und wurden nicht enttäuscht, sondern positiv überrascht. Deswegen auch mein Beitrag hier, denn dieses Hotel und Restaurant hat eine Erwähnung verdient.
Das Gästehaus ist in einem separaten Haus untergebracht. Wir klingelten beim Restaurant und der sehr freundliche Chef brachte uns nebst Brot zum Abendessen in das Gästehaus. Uns wurde ein wunderschönes Zimmer angeboten, mit einem grandiosen Balkonblick über die Eifel. In einem Nebengebäude befand sich eine kleine Küche, in der man sich das weitgehend vorbereitete Abendbrot zubereiten konnte. Ein Bohneneintopf im Weckglas zum aufwärmen und eine große Aufschnitt- und Käseplatte erwarteten uns. Dazu sehr gutes frisches Bäckerbrot und Getränke heiß oder kalt nach Wahl. Zusammen mit anderen Wanderern hatten wir einen sehr schönen Abend im sonnenbeschienen Hof des Gästehauses, inklusive einigen Glas Wein und Bier.
Ein sehr empfehlenswertes Hotel und vertraue jetzt mal auf mein Bauchgefühl, wenn ich schreibe, dass wir den Restaurantbesuch ebenso erbaulich gefunden hätten wie den Rest des Gasthofs. Wir haben uns vorgenommen, wenn wir nochmal in die Eifel kommen sollten, wieder einzukehren und dann das Restaurant auch zu besuchen.
...deswegen ein "Beitrag" und keine Bewertung zur Burgschänke Aremberg. Am Ende der ersten Etappe auf dem Ahrsteig kamen wir in Aremberg an und standen vor der geschlossenen Tür der Burgschänke. Das wussten wir aber im Voraus, denn schon bei Reservierung hatten die Betreiber auf den Restaurantruhetag hingewiesen und uns eine Vesper im Gästehaus angeboten. Da man in Aremberg keine wirkliche Alternative hat, was die Unterbringung von Wanderern über die Nacht betrifft, ließen wir uns darauf ein. Und wurden nicht enttäuscht, sondern positiv... mehr lesen
Zur Burgschänke
Zur Burgschänke€-€€€Restaurant, Hotel, Ausflugsziel, Gasthof02693391Burgstraße 23, 53533 Aremberg
stars -
"Leider war das Restaurant nicht geöffnet......" Carsten1972...deswegen ein "Beitrag" und keine Bewertung zur Burgschänke Aremberg. Am Ende der ersten Etappe auf dem Ahrsteig kamen wir in Aremberg an und standen vor der geschlossenen Tür der Burgschänke. Das wussten wir aber im Voraus, denn schon bei Reservierung hatten die Betreiber auf den Restaurantruhetag hingewiesen und uns eine Vesper im Gästehaus angeboten. Da man in Aremberg keine wirkliche Alternative hat, was die Unterbringung von Wanderern über die Nacht betrifft, ließen wir uns darauf ein. Und wurden nicht enttäuscht, sondern positiv
Die erste längere Wanderung des Jahres 2015 sollte uns über den Ahrsteig von der Quelle der Ahr in Blankenheim in der Eifel zur Mündung nach Sinzig am Rhein führen. Also reisten wir am Sonntag über Köln mit Eifelzuckelbahn nach Blankenheim, bzw. erst mal Blankenheim Wald. Erster Eindruck nach dem aussteigen: verheerend! Ich habe im meinem ganzen Leben noch nie einen derart vernachlässigten Bahnhof gesehen. Insofern ist es vielleicht ganz gut, dass es nach Blankenheim selber noch ein paar Kilometer sind. Aber da wir sowieso wandern wollten, fingen wir also am Sonntagnachmittag schon an.
Wir hatten uns für die Nacht im Wanderverbandzertifizierten Hotel Kölner Hof eingemietet. Gegen 16:00 Uhr kamen wir am Hotel an und entledigten uns der Tourenrucksäcke. Noch Zeit Blankenheim zu erkunden und ein Restaurant für das Abendessen zu erwählen. Ein Blick in die Karte des Kölner Hof konnte uns nicht verlocken, dort zu speisen. Etliche Schnitzelvariationen, viel Fleisch, eine sehr gutbürgerliche und rustikale Karte präsentierte sich uns.
Nun denn, auf nach Blankenheim Ortskern. Unsere GG App erwies sich als nicht hilfreich, da seid 2010 nicht gepflegt und mit "Restaurantleichen" gespickt. Ein paar habe ich jetzt korrigiert und ergänzt. Beim Weg in Richtung Ortsmitte und Quelle kamen wir schon an einem nicht in der App aufgeführten Restaurant vorbei: Brasserie an der Ahr. Und ein kurzer Blick durch die Scheiben und in die ausgehängte Karte zauberte ein wohlwollendes Nicken hervor bei uns Beiden. Ab auf die Liste, es war eh noch nicht geöffnet und weiter geschaut. Bei der Ahrquelle selber fanden wir noch die Landlust, auch ein sehr schönes kleines Bistro. Leider nur bis 18 Uhr geöffnet. Bei einem Kaffee im Museumscafe des Eifelmuseums fällten wir dann die Entscheidung pro Brasserie an der Ahr.
Um 18:30 betraten wir mit Vorfreude die Brasserie. Ein sehr liebevoll gestaltetes Ambiente empfing uns. Rechts eine Theke mit offener Küche dahinter, gegenüber ein langer Stehtisch die Wand entlang und linker Hand 6 Tische. Dahinter der Gang zu den sehr gepflegten Toiletten. Wir hatten telefonisch vorher nach einem Tisch gefragt und wurden freundlich zu unserem Tisch geleitet.
Die Bedienung reichte uns eine zweiseitige Karte und wies auf die Tagesgerichte hin. Wir bestellten uns eine große Flasche Wasser, einen Cidre Brut für meine Frau sowie ein Glas Ahr Blanc de Noir für mich. Die Wahl war schnell getroffen und wir bestellten folgende Gerichte:
Eine Zwiebelsuppe und den gebackenen Schafskäse auf dem Ofen vorweg, Spaghetti von der Tageskarte für meine Frau, den Steakspieß von der festen Karte für mich.
Alle Gerichte konnten überzeugen, meine Frau war von der leicht süßlichen Zwiebelsuppe sehr angetan, auch mein gebackener Schafskäse gefiel sehr. Die Hauptgerichte gefielen uns ebenso gut. Die Spaghetti mit Spinat und Ricotta waren schmackhaft, frisch und saisonal. Mein Spieß auf den Punkt medium. Alles Lecker.
Dazu kamen noch ein paar Gläser der kurzen Weinkarte und nach einem Espresso verließen wir glücklich und gesättigt die Brasserie an der Ahr. Wir kommen gerne wieder. Hier werkeln ein paar engagierte Gastronomen und machen ohne großes "ChiChi" eine grundsolide Küche, die auch von den Einheimischen sehr geschätzt wird, wie wir im Verlaufe des Abends feststellen konnten. Etwas über 70 EUR waren ein sehr angemessenes PLV.
Die erste längere Wanderung des Jahres 2015 sollte uns über den Ahrsteig von der Quelle der Ahr in Blankenheim in der Eifel zur Mündung nach Sinzig am Rhein führen. Also reisten wir am Sonntag über Köln mit Eifelzuckelbahn nach Blankenheim, bzw. erst mal Blankenheim Wald. Erster Eindruck nach dem aussteigen: verheerend! Ich habe im meinem ganzen Leben noch nie einen derart vernachlässigten Bahnhof gesehen. Insofern ist es vielleicht ganz gut, dass es nach Blankenheim selber noch ein paar Kilometer sind. Aber da... mehr lesen
Brasserie an der Ahr
Brasserie an der Ahr€-€€€Brasserie02449 218444Ahrstraße 34, 53945 Blankenheim
4.0 stars -
"Ein gutes Essen in einem sehr ansprechendem Ambiente" Carsten1972Die erste längere Wanderung des Jahres 2015 sollte uns über den Ahrsteig von der Quelle der Ahr in Blankenheim in der Eifel zur Mündung nach Sinzig am Rhein führen. Also reisten wir am Sonntag über Köln mit Eifelzuckelbahn nach Blankenheim, bzw. erst mal Blankenheim Wald. Erster Eindruck nach dem aussteigen: verheerend! Ich habe im meinem ganzen Leben noch nie einen derart vernachlässigten Bahnhof gesehen. Insofern ist es vielleicht ganz gut, dass es nach Blankenheim selber noch ein paar Kilometer sind. Aber da
Geschrieben am 29.05.2015 2015-05-29| Aktualisiert am
29.05.2015
Besucht am 28.05.2015
Wir kennen das Isendorfer Brauhaus als Einkehr auf Radtouren, um die selbst gebrauten Biere zu kosten und mit Ihnen den Radfahrerdurst zu löschen. Bisher waren wir allerdings noch nie zum Essen eingekehrt. Das sollte sich gestern Abend ändern. Ein guter Freund hatte mich, weil in Rheine wohnhaft, gebeten, ihm eine Auswahl der Craftbiere ( unbedingt mal anschauen unter www.brauartium.de ) des Hauses mitzubringen. Das gestaltete sich per Rad schwierig, und so schlug ich vor, mit dem Auto hinzufahren, das Bier zu kaufen und gleichzeitig dort zu Abend zu essen.
Ich fuhr hin, meine Frau also zurück, was mich in die Lage versetzte, die Biere beim essen auch zu verkosten.
Die Isendorfer Hausbrauerei ist ein ehemaliger landwirtschaftlicher Betrieb, der zum Landgasthof und angeschlossener Brauerei umgewandelt wurde. Heute ergänzt um einen sehr großen Saal für Feiern und Ferienhäuser. Familie Diekmann widmet sich mit Leidenschaft dem Brauen und es macht immer wieder Spaß die saisonal verschiedenen Produkte zu testen.
Nun also kehrten wir nicht nur zum trinken, sondern auch zum essen ein. Es wurde zuerst ein Bier bestellt, es waren 4 am Zapfhahn, zwei Weizen (hell und dunkel), ein obergäriges Dunkles, und ein Pils. Meine Frau orderte das Pils, ich das dunkle Bier. Dann studierten wir die gereichten Karten.
Es offenbarte sich die typisch münsterländische Landküche, sehr fleischlastig. Dazu 2 Fischgerichte, sowie 3 vegetarische Gerichte. Bei den Fleischgerichten viele Schnitzelgerichte, viel Schweinefilet und Rücken, ein Braten, Rindfleisch in verschiedenen Variationen und mit den üblichen Beilagen. Allerdings muss man auch klar sehen, dass die Kundschaft in diesen Gasthöfen genau diese Küche verlangt. Saisonal bedingt gab es noch eine Spargelkarte.
Aus der orderten wir beide die Spargelcremesuppe als Vorspeise. Diese war ordentlich zubereitet, in fast zu großer Portion serviert für eine Vorspeise. Viel knackige Spargeleinlage machte das Löffeln etwas kompliziert, aber wohlschmeckend. Als Referenz ans Münsterland auch eine Einlage von knusprig gebratenen Schinken. Ich hätte ihn nicht dabei haben müssen, aber es schmeckte ganz gut.
Die Hauptspeise bestand aus einem Schnitzel Münsterländer Art für meine Frau sowie einem Braumeisterschnitzel für mich.
Meine Frau bekam eine enorme Portion Fleisch serviert. Lediglich gekrönt von ein paar geschmorten Zwiebelringen und Bratkartoffeln in einem separaten Teller. Die Champignons waren auf ihren Wunsch hin nicht mit hinzugefügt worden. Die Schnitzel waren fachmännisch paniert und gebraten worden. Definitiv frisch, und deswegen sehr lecker. Zwiebeln und Bratkartoffeln konnten meiner Frau gefallen. Ich durfte, weil meine Frau die Portion eh nicht schaffen würde, ein Stück Schnitzel mit der leckeren Biersauce des Hauses probieren und stimmte meiner Frau zu. Gut zubereitet, aber viel zu viel.
Mein Braumeisterschnitzel war ein nach Art Cordon Bleu zubereitetes gefülltes Schweineschnitzel. Innen fanden sich Gurken, Tomaten, Zwiebeln und nicht näher definierter Käse. Auch hier eine gute Zubereitung, saftiges Schnitzelfleisch und eine leckere Füllung. Zusammen mit der Beilage Bratkartoffeln eine nicht ganz so übermächtige Portion, aber immer noch sehr sättigend. Geschmacklich gefiel es mir. Auch ich war zufrieden mit dem gebotenen Speisen.
Im Laufe des Gerichts probierten wir auch die anderen Biersorten am Zapfhahn aus. Mir gefiel das relativ süffige Dunkel am besten, auch sehr lecker das sehr hopfenlastige, herbe Pils. Das wird aber sicher nicht jeder südlich von Norddeutschland mögen. Das helle Weizen lecker, eine Überraschung das dunkle Weizen. Man konnte seine Nase gar nicht wieder weg bringen vom Glas, so eine Fruchtigkeit erschloss sich. Eigentlich sollte dieses Bier in einem großen Rotweinglas serviert werden. Ein "Sauvignon blanc" des Biers!
Zum Fazit: die Küche bietet eine gute Grundlage zu den hervorragenden Bieren, mehr will sie nicht. PLV ist für das gebotene gut. Es bleibt aber dabei, wir kehren für die Biere ein, nicht wegen der Küche. Aber im Bedarfsfall kann man in der Isendorfer Brauerei auch ordentlich speisen.
Wir kennen das Isendorfer Brauhaus als Einkehr auf Radtouren, um die selbst gebrauten Biere zu kosten und mit Ihnen den Radfahrerdurst zu löschen. Bisher waren wir allerdings noch nie zum Essen eingekehrt. Das sollte sich gestern Abend ändern. Ein guter Freund hatte mich, weil in Rheine wohnhaft, gebeten, ihm eine Auswahl der Craftbiere ( unbedingt mal anschauen unter www.brauartium.de ) des Hauses mitzubringen. Das gestaltete sich per Rad schwierig, und so schlug ich vor, mit dem Auto hinzufahren, das Bier zu kaufen und gleichzeitig... mehr lesen
Restaurant in der Isendorfer Hausbrauerei
Restaurant in der Isendorfer Hausbrauerei€-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten, Brauhaus02572 7692Isendorf 49, 48282 Emsdetten
3.5 stars -
"Die Kunst des Brauens ergänzt um ordentliche Landgasthausküche" Carsten1972Wir kennen das Isendorfer Brauhaus als Einkehr auf Radtouren, um die selbst gebrauten Biere zu kosten und mit Ihnen den Radfahrerdurst zu löschen. Bisher waren wir allerdings noch nie zum Essen eingekehrt. Das sollte sich gestern Abend ändern. Ein guter Freund hatte mich, weil in Rheine wohnhaft, gebeten, ihm eine Auswahl der Craftbiere ( unbedingt mal anschauen unter www.brauartium.de ) des Hauses mitzubringen. Das gestaltete sich per Rad schwierig, und so schlug ich vor, mit dem Auto hinzufahren, das Bier zu kaufen und gleichzeitig
Die alte Kritik ist noch aus einem verblichenen Portal, hier die neue exklusive für GG:
Pfingstsonntag 2015. Da der Abend des Pfingstsonntags grundsätzlich mit dem Rheiner Jazzfestival „Jazz am Schloss“ verplant ist, bietet es sich an, mittags schön essen zu gehen um den Abend frei zu halten.
Meine Frau brachte mal wieder einen Besuch im Parkhotel Surenburg zur Sprache und ich hatte nichts dagegen einzuwenden. Wir waren über ein Jahr nicht mehr dort. Inzwischen hat sich Richard Nussel ja seine Lorbeeren in Form des ersten Sterns erkocht und das Hotel mit seiner Gastronomie sonnt sich in seinem Glanz. Schaut man auf die Homepage, so wollen Hotel und Gastronomie in der gehobenen gastronomischen Liga spielen.
Wir fuhren also mit dem Rad von Rheine zur Surenburg und parkten kurz vor 12 Uhr auf dem wohlgefüllten Hotelparkplatz. Das Gebäudeensemble ist vor nicht vielen Jahren komplett neu erstellt worden, direkt am Heeremannschen Turnier- und Reitplatz, sowie Vis-a-vis von Heeremannschen Stammsitz, der Surenburg. Die Lage könnte nicht schöner sein für ein Wellnesshotel. Meinen Geschmack treffen die Bauten nicht unbedingt, wenn man von außen auf die Fassade schaut. Aber das mag jeder selber beurteilen. Im Inneren findet sich ein sehr behagliches und modern gestaltetes Ambiente. An der Rezeption vorbei geht man der „Westfälischen Stube“, dem Sternerestaurant, rechter Hand vorbei in das Restaurant. Der Mittagstisch wird aber nur im Restaurant Surenburg angeboten. Die Sterneküche öffnet nur abends.
Angesichts des schönen Wetters hofften wir, auf der Terrasse speisen zu können und glücklicherweise wurde unsere Frage positiv beantwortet. Wir durchschritten das Restaurant und suchten uns auf der Terrasse einen angenehm gelegenen Tisch. Da es kurz vor 12 Uhr war (wir waren zu schnell gefahren von Rheine nach Bevergern), waren außer uns nur ein paar Hotelgäste auf der Terrasse anwesend.
Da wir etwas Wartezeit überbrücken mussten angesichts unserer sehr zeitigen Ankunft, fragten wir nach einem Apperitive. Der junge Kellner in Ausbildung schlug einen „Münsterländer“ vor, ein Walderdbeerenlikör, aufgegossen mit Prosecco. Das traf nicht so meinen Geschmack. Also fragte ich nach einem Winzersekt brut. Das Fragezeichen auf dem Gesicht des Azubi hätte nicht größer werden können. Um dann sofort ergänzt zu werden durch die Auskunft, dass es so etwas nicht gäbe! Okay…..ich war irritiert. In einem Restaurant dieses Anspruchs kein offener Sekt, Cremant oder Champagner? Nun gut, also auch für mich diesen Münsterländer. Vielleicht hätte ich vorgewarnt sein sollen, dass dies nur der Anfang einer mittleren Servicekatastrophe sein sollte.
Wir mussten von 11:45 bis 12:10 auf das Ausdrucken der Mittagskarte warten und bewunderten in dieser Zeit die Reinigungskraft im Restaurantinneren kurz vor knapp (den ersten Gästen) lautstark, auch für die Terrasse, ihren Staubsauger durch die Tischreihen führte. Vielleich gingen deswegen alle Gäste auf die Terrasse, und nicht wegen des Sonnenscheins? Ich war überfragt…….
Die überreichte Karte allerdings konnte in uns Vorfreude entfachen, der Service war fürs Erste vergessen. Es gab ein Mittagsmenü, bei der man aus jeweils zwei Alternativen für jeden Gang wählen konnte, linke Seite des entsprechenden Fotos. Rechts fand sich eine Spargelkarte. Eine Spargelsuppe, sowie Spargel mit Kartoffeln und verschiedenen Zugaben.
Wir beide hatten Lust auf Spargel und bestellten beide gleich:
Getrüffelte Samtsuppe vom Riesenbecker Spargel
Diese Suppe war eine Offenbarung. Ich hatte noch nie eine bessere Spargelsuppe. Mit dem servieren breitete sich der Duft der Sommertrüffel aus. Reichlich Scheiben waren in die Suppe gehobelt worden. Die Kombination aus Duft und Geschmack war hinreißend. Noch ungetrübter wäre der Genuss gewesen, wäre die georderte Flasche Wein schon serviert und geöffnet gewesen mit erscheinen der Suppe. So aber versuchte der bedauernswerte Azubi mit schon servierter Suppe auch noch die Flasche Wein zu öffnen und zu servieren. Weiteres zu diesem Faux pas unter Service.
Der Hauptgang:
Spargel mit Sauce Hollandaise, Kartoffeln und einem Wiener Schnitzel (Kalb)
Auch dieser Gang ungetrübter Genuss. Perfekt gegarter Spargel mit ausreichend Biss, eine wirklich sehr gute Sauce Hollandaise, fast orange in der Farbe, gut begleitet durch die neuen, ungeschälten Kartoffeln. Ein Genuss die zarten Kalbsschnitzel, umhüllt von einer sehr guten Panade, kross in Butter gebraten.
In Hinsicht auf die Qualität der Speisen gab es absolut nichts zu meckern, das war ungetrübter Genuss.
Begleitet wurde das Essen von einer Flasche Silvaner (was sonst bei Spargel pur). Die wohlsortierte Karte offenbarte einige Silvaner, wir entschieden uns aber für eine etwas ungewöhnliche Flasche Wein:
2003er Silvaner „Iphöfer Kronsberg“ GG Hans Wirsching, Franken
Eine 13 Jahre alte Silvaner Spätlese trocken. Ich konnte nicht widerstehen, auch wenn es eine sehr „abgefahrene“ Weinauswahl für ein Spargelgericht war. Der erste Schluck offenbarte einen sehr reifen Weisswein, tonig und mineralisch im Duft und Geschmack, fast keine Fruchtigkeit mehr, mit Restsüße, und noch wahrnehmbarer Säure. Eine unglaubliche Vielfalt am Gaumen, erstaunlich auch, wie der Wein innerhalb 10 Minuten im Glas seinen Charakter noch einmal änderte. Das war einfach große Winzerkunst! Sehr, sehr gut!
Nun also noch einmal zum Wehrmutstropfen des in Hinsicht auf das Essen und den Weins sehr schönen Restaurantbesuch. Vielleicht meint man, auf der Terrasse keinen Service bieten zu müssen, vielleicht meint man in der Surenburg auch, dass an einem sonnigen Pfingstsonntag keine Gäste auf der Terrasse speisen wollen, die sich dem Anspruch des Restaurants zu eigen gemacht haben und sich auf einen schönen Lunch freuen. Jedenfalls war das Ergebnis, einen Azubi den Service auf der Terrasse machen zu lassen, eine Katastrophe sondergleichen. Wobei meine Kritik nicht dem Azubi gilt, sondern dem Lehrherrn, der einen jungen, offensichtlich noch so unfertigen Lehrling derart in das geöffnete Messer laufen lässt:
Kein offener Sekt, oder besser völlig überfordert mit dem Wunsch nach einem Winzersekt brut
Suppe vor dem Wein
Versuch, einem VDP Großen Gewächs den Schraubdeckel abzuschrauben!!!!!!!! Er hatte nicht bemerkt, dass die Flaschen mit einem Korken verschlossen war. Und dies ist keine Ironie!
Minutenlange Versuche, mittels des klassischen Korkenziehers des Kollegen (der eigene fand sich auch nach längerer Suche in der eigene Hosentasche nicht) den Korken aus der Flasche zu bekommen
Ein dabei in der Mitte gebrochener Korken
Ich war kurz davor, eine in Würde gealterte Flasche Wein zu retten, und selbst Hand anzulegen, als es der junge Mann dann fertig brachte, den zweiten Teil des Korkens Unfallfrei aus dem Flaschenhals zu bekommen. Puh, das war erledigt. Wir konnten endlich probieren und die Suppe vor dem kalt werden retten. Im Laufe des Essens wurde es insgesamt etwas besser, aber so etwas geht in einem Haus wie diesem nicht. Was reitet den Verantwortlichen, einen jungen Azubi derart bloßzustellen? Und man spart auch kein Geld, denn Gäste, die so bedient werden, überlegen sich das Wiederkommen in einem Haus wie diesem ganz sicher.
Fazit:
Essen wirklich sehr hohes Niveau, aber Genuss ist extrem getrübt, wenn der Service derart daneben liegt. Bewerten sie es selbst. Wir sind nicht sicher, ob wir noch mal einkehren.
Die alte Kritik ist noch aus einem verblichenen Portal, hier die neue exklusive für GG:
Pfingstsonntag 2015. Da der Abend des Pfingstsonntags grundsätzlich mit dem Rheiner Jazzfestival „Jazz am Schloss“ verplant ist, bietet es sich an, mittags schön essen zu gehen um den Abend frei zu halten.
Meine Frau brachte mal wieder einen Besuch im Parkhotel Surenburg zur Sprache und ich hatte nichts dagegen einzuwenden. Wir waren über ein Jahr nicht mehr dort. Inzwischen hat sich Richard Nussel ja seine Lorbeeren in... mehr lesen
2.5 stars -
"Die Speisen hui......der Service fast pf.....leider" Carsten1972Die alte Kritik ist noch aus einem verblichenen Portal, hier die neue exklusive für GG:
Pfingstsonntag 2015. Da der Abend des Pfingstsonntags grundsätzlich mit dem Rheiner Jazzfestival „Jazz am Schloss“ verplant ist, bietet es sich an, mittags schön essen zu gehen um den Abend frei zu halten.
Meine Frau brachte mal wieder einen Besuch im Parkhotel Surenburg zur Sprache und ich hatte nichts dagegen einzuwenden. Wir waren über ein Jahr nicht mehr dort. Inzwischen hat sich Richard Nussel ja seine Lorbeeren in
Geschrieben am 20.05.2015 2015-05-20| Aktualisiert am
21.05.2015
Besucht am 20.05.2015
@ blaubaer: Danke für den Hinweis, jetzt auch mit Bewertung des Essens.
Geschäftlicher Termin bei MTU in Ludwigsfelde und Carsten musste in der Nähe übernachten. Da ich in den großen Hotelketten nur übernachte, wenn es unvermeidlich ist, hatte ich mal Google konsultiert auf der Suche nach einem kleinen, familiären Hotel in der Nähe von Ludwigsfelde.
Gestoßen bin ich auf Hammers Landhotel in Ruhlsdorf, einem Ortsteil von Teltow. Die Homepage war relativ gut gestaltet und so buchte ich meine Übernachtung dort. Die aufgerufenen 67 EUR für ein Einzelzimmer ließen mich jetzt nicht Großartiges erwarten, aber ich hoffte, in der Auswahl nicht falsch gelegen zu haben.
Um 19 Uhr kam ich in Ruhlsdorf an und ließ mein Auto auf dem Hotelparkplatz im Innenhof stehen. Und mit dem Öffnen der Tür erschloss sich eine außerordentlich positive Überraschung. Hotel und Restaurant waren rustikal, aber sehr heimelig gestaltet. Ich war sehr angetan vom sich mir präsentieremden Ambiente. Ich stelle ein paar Fotos in das Forum und hoffe, sie lassen erahnen, mit wieviel Liebe der Innenraum gestaltet wurde. Zimmer und Restaurant Bereich ließen keinen Wunsch offen.
Gegen 19:30 Uhr betrat ich den Gastraum und fragte nach einem Tisch für mich. Ich hatte schon bei der Reservierung eine Tischreservierung erbeten (in Anbetracht der Karte auf der HP), und durfte mir einen Tisch im Gastraum aussuchen.
Von Minute zu Minute fand ich dieses Restaurant ansprechender. Meine Frage nach Bieren am Zapfhahn wurde beantwortet mit dem Hinweis auf Bier aus dem Hohenlohischem (Crailsheim). Ich bestelle ein ungefiltertes Helles von der Brauerei Engel.
Die Karten offerierten eine kleine, aber sehr feine Auswahl an Speisen und Weinen. Ich freute mich immer mehr über meine Hotelauswahl. Der Lebensgefährte der Chefin, so wurde mir auf Nachfrage erklärt, sei Österreicher. Und das sieht man Hotel, Restaurant, angebotenen Speisen und Weinen an, hier wird Wert auf Genuss gelegt.
Die Karte enthielt einige verlockende Posten, aber noch verlockender war das für 21 EUR angebotene Tagesmenü. Nach der Erläuterung musste ich nicht mehr lange überlegen und bestellte es.
Vorspeise:
Thunfisch mit Wakamesalat. Zwei dünne Scheiben Thunfisch serviert mit einem Algensalat. Lecker, der Thunfisch rosig im inneren, mit einer Sesam und Sojamarinade. Der Wakamesalat gut zubereitet. Siehe Bild, das war ein guter Start.
Hauptspeise:
Medaillons vom Reh im Speckmantel (siehe Bild): perfekt gegartes Rehfleisch, rosig im Inneren, sehr gut. Dazu Maultaschen mit einer Spinat und Riccottafüllung. Sehr wohlschmeckende Kombination, lecker!
Dessert:
Zabaglione mit Erdbeeren: perfekt, mehr sage ich nicht dazu. Kriegt man ja nicht mehr häufig in Restaurants, zu viel Angst vor Salmonellen.
Dessert 2:
Weil noch Platz war, habe ich noch eine Rohmilchkäseauswahl von Käsereien aus dem Brandenburgischen bestellt. Auch hier lasse ich das eingestellte Foto sprechen, lecker! Es wurden 8,50 EUR für diesen Gang extra zu den 21 EUR aufgerufen.
Durch diese 4 Gänge begleiteten mich Weine aus einer sehr ambitioniert gestalteten Weinkarte. Besonders im Gedächtnis geblieben ein Lagenriesling vom WG Graf Binzel aus Langenlönsheim/ Nahe, siehe Bild. Der Oberkellner hat eine Sommelierausbildung und eine sehr ambitionierte Karte gestaltet, die auf gr0ße Namen verzichtet, aber sehr viel Spaß beim Probieren macht. Mein Tipp wenn sie einkehren, lassen sie ihn die Weine aussuchen. Sie werden es nicht bereuen. Wir hatten nach dem Essen noch eine angeregte Unterhaltung über Weine.
Fazit: das Landhotel Hammer ist ein kleines Juwel südlich von Berlin und ich werde definitiv wieder einkehren, wenn ich in der Region nächtigen muss. Hier wird ein Restaurant von einer motivierten Truppe gemanagt, der man die Begeisterung für gute Gastronomie ansieht.
@ blaubaer: Danke für den Hinweis, jetzt auch mit Bewertung des Essens.
Geschäftlicher Termin bei MTU in Ludwigsfelde und Carsten musste in der Nähe übernachten. Da ich in den großen Hotelketten nur übernachte, wenn es unvermeidlich ist, hatte ich mal Google konsultiert auf der Suche nach einem kleinen, familiären Hotel in der Nähe von Ludwigsfelde.
Gestoßen bin ich auf Hammers Landhotel in Ruhlsdorf, einem Ortsteil von Teltow. Die Homepage war relativ gut gestaltet und so buchte ich meine Übernachtung dort. Die aufgerufenen... mehr lesen
Restaurant in Hammers Landhotel
Restaurant in Hammers Landhotel€-€€€Restaurant, Landgasthof, Biergarten0332841423Genshagener Straße 1, 14513 Teltow
4.0 stars -
"Eine sehr schöne Überaschung! So muss/sollte es sein!" Carsten1972@ blaubaer: Danke für den Hinweis, jetzt auch mit Bewertung des Essens.
Geschäftlicher Termin bei MTU in Ludwigsfelde und Carsten musste in der Nähe übernachten. Da ich in den großen Hotelketten nur übernachte, wenn es unvermeidlich ist, hatte ich mal Google konsultiert auf der Suche nach einem kleinen, familiären Hotel in der Nähe von Ludwigsfelde.
Gestoßen bin ich auf Hammers Landhotel in Ruhlsdorf, einem Ortsteil von Teltow. Die Homepage war relativ gut gestaltet und so buchte ich meine Übernachtung dort. Die aufgerufenen
Geschrieben am 18.05.2015 2015-05-18| Aktualisiert am
18.05.2015
Besucht am 16.05.2015
Da liegt es also vor uns, das Gasthaus (Jausenstation) Malepartus, direkt am Hermannsweg und dem Holperdorfer Teutoschleifenweg. Auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes. Wir hatten Hunger sowie Durst und kehrten ein.
Am Samstag wollten wir, meine Frau und ich, trotz sehr bescheidenen Wetters, den Holperdorfer Weg der Teutoschleifen wandern und kamen dabei, im Zuge der 13 km langen Schleife, nach ca. 2,5 Stunden wandern, nach 11,5 km am Malepartus an. Das Malepartus sollte den Mitmenschen aus dem Bereich Osnabrück und Münster bekannt sein. Es hat schon einigen Kultfaktor. Das liegt an der Lage mitten im Wald auf dem Grat des Teutoburger Waldes am Hermannsweg und nicht zuletzt an der zünftigen bayrisch-alpenländischen Küche des Gasthauses.
Angefeuchtet und, wie gesagt, mit Appetit auf ein Bier und gutes Essen öffneten wir die Tür. Es war selbst bei diesem Wetter sehr voll und wir hatten Glück, noch einen Tisch für uns zu ergattern. Schnell war ein Kellner mit "original" bayrischem Akzent (soweit ich das als norddeutscher beurteilen kann) am Tisch und gab uns die Karten. Man kann die Karten auf der HP einsehen. Hier kehrt man besser nur ein nach etlichen Kilometern wandern, sonst ist die Küche zu deftig. Vegetarier, Veganer und kulinarische Feingeister sind hier fehl am Platze.
Mit den entsprechenden Kilometern in den Füßen aber freut man sich auf deftige bayrische Küche. Wir orderten ein Helles vom Kloster Andechs und bestellten die Käsespätzle sowie die Haxen mit Knödel und Sauerkraut.
Beide Gerichte konnten vom PLV her überzeugen. Für die aufgerufenen Preise gab es keinen Grund zur Klage. Meine Frau lobte als gebürtige schwäbische Spätzle Fachfrau die Kässpätzle und deren Zubereitung. Es schmeckte ihr.
Meine Haxe war eine gewaltige Keule vom jungen Schwein, eher noch Ferkel. Für einen alleine, vor allen Dingen im Kombination mit Knödel und Kraut, eigentlich zu viel. Das Kraut und der Knödel waren lecker. Die krosse Kruste der Haxe sehr fein. Das Fleisch habe ich dann nicht ganz geschafft, trotz der Wanderung. Es lag aber nicht an der Qualität, sondern an der Quantität, das etwas liegen blieb.
Der Service war fix und freundlich. Nach meiner plattdeutschen Antwort auf etwas zu betonten bayrischen Akzent dann auch klar verständlich! Man muss es ja nicht übertreiben mit dem Lokalpatriotismus!
Das Ambiente ist sehr auf Almhütte hin optimiert. Man kann in der Karte erlesen, dass eine österreichische Zimmermannstruppe die Inneneinrichtung aus alpenländischen Hölzern erstellt hat.
Fazit: für eine deftige Einkehr nach einer langen Wanderung wirklich zu empfehlen, bei schönem Wetter draußen mit grandiosem Blick über Münsterland. Leider war der am trüben Samstag verwehrt.
Da liegt es also vor uns, das Gasthaus (Jausenstation) Malepartus, direkt am Hermannsweg und dem Holperdorfer Teutoschleifenweg. Auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes. Wir hatten Hunger sowie Durst und kehrten ein.
Am Samstag wollten wir, meine Frau und ich, trotz sehr bescheidenen Wetters, den Holperdorfer Weg der Teutoschleifen wandern und kamen dabei, im Zuge der 13 km langen Schleife, nach ca. 2,5 Stunden wandern, nach 11,5 km am Malepartus an. Das Malepartus sollte den Mitmenschen aus dem Bereich Osnabrück und Münster bekannt sein. Es... mehr lesen
3.0 stars -
"Bayern im Teutoburger Wald......." Carsten1972Da liegt es also vor uns, das Gasthaus (Jausenstation) Malepartus, direkt am Hermannsweg und dem Holperdorfer Teutoschleifenweg. Auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes. Wir hatten Hunger sowie Durst und kehrten ein.
Am Samstag wollten wir, meine Frau und ich, trotz sehr bescheidenen Wetters, den Holperdorfer Weg der Teutoschleifen wandern und kamen dabei, im Zuge der 13 km langen Schleife, nach ca. 2,5 Stunden wandern, nach 11,5 km am Malepartus an. Das Malepartus sollte den Mitmenschen aus dem Bereich Osnabrück und Münster bekannt sein. Es
Apericena?
Was ist das? Wir wussten es nicht, nur das Giacomo (Chef vom Amici) es für die Zukunft an für jeden Donnerstagabend ankündigte, als zusätzliches Angebot neben Karte und Tagesempfehlungen. Eigentlich wissen wir es immer noch nicht so ganz genau, es geht aber in Richtung einer italienischen Variante von Tapas. Weitere Info habe ich (auf Englisch) hier im Netz gefunden: http://winefoodblog.italianna.com/2010/05/apericena.html
Ganz so wie im Blog (ich habe auch andere schöne Beiträge dort gut gefunden) ist es nicht.
Bei Giacomo heißt Apericena, dass dem Gast ein 6 Gang Menü serviert wird. Man muss sich auf Überraschungen einlassen, die Küche entscheidet nach Tageslage, was serviert wird. Das ist aber im Amici nicht mit Risiko verbunden, wir haben noch nie eine negative Überraschung im Amici erlebt. So ließen wir uns darauf ein und orderten zweimal Apericena.
Zum Menü eine Flasche Gavi di Gavi, von Christina Ascheri, ein vorzüglicher Gavi, und ein Flasche Wasser und schon ging es los mit dem Gruß aus der Küche, Bruschetta und hausgemachte Kräuter-Cracker mit verschieden zubereiteten Pesto. Einmal Olive, einmal Knoblauch, einmal Chili. Ich stelle zu jedem Gang ein Foto ein. Die beschreiben die Gerichte ganz gut.
Zweiter Gang des Überraschungs(Apericena)menüs war eine Minestrone, nach Großmutters sardischer Art, von Giacomo persönlich an den Tisch gebracht. Der Koch hatte Urlaub und wir hatten also mal Gelegenheit zu testen, ob der Chef noch kochen kann wie früher. Nicht klassisch zubereitet, sondern mit einer sehr deutlichen Tomatennote, man sieht es auch am Farbton, war diese sehr gut abgeschmeckt.
Dritter Gang war Aubergine, in Scheiben gegrillt und mit Tomatensugo dazwischen in Art eines Sandwiches angerichtet. Kleiner Zwischengang, geschmacklich mit am besten!
Dann Pasta, hausgemachte Ravioli, gefüllt mit einer Kartoffel, Knoblauch und Minzefarce. Das war nicht nur sehr lecker, durch den deutlichen Minzeton auch ein ungewöhnliches Geschmackserlebnis bei einem Italiener.
Es folgte in Alufolie zubereitetes Wolfsbarschfilet. Neben dem Fisch waren Tomaten und frischer Thymian in die Alufolientasche gegeben, zusammen ergaben sie ein gut gewürztes Fischfilet. Sehr lecker auch der dazu gereichte Fenchelsalat, der traf genau meinen Geschmack. Höhepunkt des Abends.
Der sechste und letzte Gang war eine Panna Cotta mit frischen Erdbeeren. Ein guter Abschluss.
Und dieses Menü wird für knappe 25 EUR pro Person serviert! PLV unschlagbar (auch wenn Getränke extra berechnet werden), besonders im Angesicht des Qualitätsniveau dieses Restaurant.
Ambiente, Service und Sauberkeit wie immer bei Giacomo auf hohem Niveau!
Ein schöner Himmelfahrtsabend!
Apericena?
Was ist das? Wir wussten es nicht, nur das Giacomo (Chef vom Amici) es für die Zukunft an für jeden Donnerstagabend ankündigte, als zusätzliches Angebot neben Karte und Tagesempfehlungen. Eigentlich wissen wir es immer noch nicht so ganz genau, es geht aber in Richtung einer italienischen Variante von Tapas. Weitere Info habe ich (auf Englisch) hier im Netz gefunden: http://winefoodblog.italianna.com/2010/05/apericena.html
Ganz so wie im Blog (ich habe auch andere schöne Beiträge dort gut gefunden) ist es nicht.
Bei Giacomo heißt Apericena, dass... mehr lesen
5.0 stars -
"Apericena?" Carsten1972Apericena?
Was ist das? Wir wussten es nicht, nur das Giacomo (Chef vom Amici) es für die Zukunft an für jeden Donnerstagabend ankündigte, als zusätzliches Angebot neben Karte und Tagesempfehlungen. Eigentlich wissen wir es immer noch nicht so ganz genau, es geht aber in Richtung einer italienischen Variante von Tapas. Weitere Info habe ich (auf Englisch) hier im Netz gefunden: http://winefoodblog.italianna.com/2010/05/apericena.html
Ganz so wie im Blog (ich habe auch andere schöne Beiträge dort gut gefunden) ist es nicht.
Bei Giacomo heißt Apericena, dass
Geschrieben am 11.05.2015 2015-05-11| Aktualisiert am
11.05.2015
Besucht am 10.05.2015
Am Sonntag ging es bei schönstem Wetter mal nicht aufs Rad. Wir wollten wandern. Und hatten uns dafür eine der Teutoschleifen ausgesucht. Der Tecklenburger Land Tourismusverband im Verlauf seines Abschnitts des Fernwanderweg „Hermannsweg“ ein paar schöne Tagesrundwanderungen entwickelt, die wir nach und nach abwandern.
Diesen Sonntag sollte es der Canyonblickweg sein, 13 km mit Start und Ende in Lengerich und einer großen Schleife durch die Wiesen und Wälder nördlich von Lengerich. Ziemlich genau auf der Hälfte des Weges liegt Leeden, ein zu Tecklenburg gehöriges kleines Dorf. In der Orstmitte liegt das ehemalige, sehr idyllische Stift mit Äbtissinnenhaus und der Kirche des Stifts. Auf der anderen Seite des Kirchhofs das Gasthaus „Stiftsschänke Schwermann“. Dort wollten wir einkehren um uns zu stärken nach der ersten Hälfte der Wanderung.
Die Terrasse lag zwar noch im Schatten, doch wir setzten uns trotzdem nach draußen. Dem guten Wetter und dem Durst geschuldet bestellten wir uns beide Bier, ein Pils und Hövels dunkel. Die kleine Mittagskarte zeigte 8 Gerichte.
Meine Frau bestellte den Wels, in Eihülle gebraten auf Zitronengrassauce mit Basilikumfiorellis, sowie ein Beilagensalat. Wels ist nicht so mein Ding, allerdings muss ich gestehen, dass in der Eihülle doch recht schmackhaft war. Sehr gut die Zitronengrassauce mit den Fiorellis, die waren sehr schmackhaft. Der Salat war frisch und gut angerichtet. Gutes Gericht.
Ich orderte den Münsterländer Spargel ganz schlicht mit einem Schweineschnitzel und Kartoffeln, serviert mit Butter. Der Spargel war sehr gut, genau nach meinem Geschmack noch mit recht viel Biss. Ordentlich das Schnitzel und die Kartoffeln. Auch hier ein gutes Mittagessen für den hungrigen Wanderer.
Wir teilten uns dann noch eine Mousse au chocolat, mit Erdbeer-Minze-Salat. Die Mousse war mir persönlich nicht herb genug (sie sollte dunkel sein, war es aber nicht), der Erdbeersalat sehr gut.
Nach einer Stunde verließen wir zufrieden die Stiftsschänke und kommen gerne wieder wenn es sich ergibt. Wir bezahlten knapp 50 EUR mit einem Kaffee als Abschluss.
Am Sonntag ging es bei schönstem Wetter mal nicht aufs Rad. Wir wollten wandern. Und hatten uns dafür eine der Teutoschleifen ausgesucht. Der Tecklenburger Land Tourismusverband im Verlauf seines Abschnitts des Fernwanderweg „Hermannsweg“ ein paar schöne Tagesrundwanderungen entwickelt, die wir nach und nach abwandern.
Diesen Sonntag sollte es der Canyonblickweg sein, 13 km mit Start und Ende in Lengerich und einer großen Schleife durch die Wiesen und Wälder nördlich von Lengerich. Ziemlich genau auf der Hälfte des Weges liegt Leeden, ein... mehr lesen
3.5 stars -
"Ein schönes Dorfgasthaus...." Carsten1972Am Sonntag ging es bei schönstem Wetter mal nicht aufs Rad. Wir wollten wandern. Und hatten uns dafür eine der Teutoschleifen ausgesucht. Der Tecklenburger Land Tourismusverband im Verlauf seines Abschnitts des Fernwanderweg „Hermannsweg“ ein paar schöne Tagesrundwanderungen entwickelt, die wir nach und nach abwandern.
Diesen Sonntag sollte es der Canyonblickweg sein, 13 km mit Start und Ende in Lengerich und einer großen Schleife durch die Wiesen und Wälder nördlich von Lengerich. Ziemlich genau auf der Hälfte des Weges liegt Leeden, ein
..anders kann ich es nicht nennen. Da waren wir abends in Münster in der Nähe der Überwasserkirche und schauten uns nach einer Gelegenheit zu einer kleinen Mahlzeit um. Meine Frau deutete neben "Wilsbergs Antiquariat" auf das Royals & Rice. Vor der Tür einige Tische und Bänke im kalten Schatten, drinnen Industrieambiente. Mir als Ingenieur wird sich nie erschließen, wie man offene Kabelschächte und Leuchten aus dem Bereich Arbeitsplatzbeleuchtung als Inneneinrichtung gut finden kann, aber ich bin eben nicht "hipp" genug, frotzte meine Frau allen Ernstes! Dafür war mein Angebot sie einzuladen gestorben (bis ich nachher doch wieder weich wurde als die Rechnung kam).
Also hinein in das Denkmal der Industriekultur des zwanzigsten Jahrhundert und alle Tische leer vorgefunden, wenn auch komplett mit "Reserviert" Schildern geschmückt. Auf Nachfrage war es dann doch möglich, einen erst für 19:30 Uhr reservierten Tisch zu bekommen, wir hatten gerade die 17 Uhr überschritten. Bis 18 Uhr gibt es nur eine sehr kleine Karte (Foto). Erst dann erschließt sich die volle Vielfalt der asiatischen Küche mit thailändischen, koreanischen und chinesischen Elementen. Wir wurden fündig in der kleinen Karte und bestellten eine Art Frühlingsrolle in "Reispapier" und ein Curry.
Ich muss die Namen vom Foto abschreiben, man liebt Anglizismen, also die Rolle nannte sich: Goi Chum Com Avo Summer Roll und bestand aus Kefir Kurkuma Reis, Avocado, vietnamesischer Silberzwiebel, frischer Shiso, Kräutern und Salat, serviert mit einer Hoisin Sate Sauce (ich vergas oben die indonesische Komponente). Einmal mit Huhn für mich, einmal ohne für meine Frau schmeckten diese Rollen in Kombination mit der Sauce gut, wenn auch dieses unfrittierte "Reispapier" seltsam war.
Das Curry nannte sich: Cari Banh Canh Udon Lemon Curry, Inhaltsangabe laut Karte Udonnudeln in einer Limonen-Paprika-Curry-Sauce, dazu breite Bohnen; Möhren, Zwiebeln, Broccoli und Krautsalat, abgeschmeckt mit Basilikum, Koriander, Sesam und Erdnüssen, wieder einmal mit, einmal ohne "Chicken". Es war mir persönlich einen Ticken zu scharf, aber ansonsten gut abgeschmeckt.
Dazu ein alkoholfreies Pils und eines mit.
Fazit, es schmeckte mir ganz gut, auch wenn die asiatische Küche insgesamt nicht so meine ist. man kann einkehren, wenn mal gerade die Hipster nicht mit den Füßen aus den Fenstern hängen. Dies ist auf jeden Fall eine schmackhaftere Art asiatisch essen zu gehen, als beim gemeinen Glutamat-Chinesen.
..anders kann ich es nicht nennen. Da waren wir abends in Münster in der Nähe der Überwasserkirche und schauten uns nach einer Gelegenheit zu einer kleinen Mahlzeit um. Meine Frau deutete neben "Wilsbergs Antiquariat" auf das Royals & Rice. Vor der Tür einige Tische und Bänke im kalten Schatten, drinnen Industrieambiente. Mir als Ingenieur wird sich nie erschließen, wie man offene Kabelschächte und Leuchten aus dem Bereich Arbeitsplatzbeleuchtung als Inneneinrichtung gut finden kann, aber ich bin eben nicht "hipp" genug,... mehr lesen
Chay Chay by Royals & Rice
Chay Chay by Royals & Rice€-€€€Restaurant, Bar, Cafe025139633699Frauenstraße 51-52, 48143 Münster
3.5 stars -
"Sehr sehr hipp........" Carsten1972..anders kann ich es nicht nennen. Da waren wir abends in Münster in der Nähe der Überwasserkirche und schauten uns nach einer Gelegenheit zu einer kleinen Mahlzeit um. Meine Frau deutete neben "Wilsbergs Antiquariat" auf das Royals & Rice. Vor der Tür einige Tische und Bänke im kalten Schatten, drinnen Industrieambiente. Mir als Ingenieur wird sich nie erschließen, wie man offene Kabelschächte und Leuchten aus dem Bereich Arbeitsplatzbeleuchtung als Inneneinrichtung gut finden kann, aber ich bin eben nicht "hipp" genug,
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Über die Ahrbrücke wandten wir uns der Hauptstraße zu. Und erblickten nach ein paar hundert Metern den Landgasthof Keuler. Ein sehr großes Gebäude empfing uns. Wir klingelten, weil die Türe verschlossen war und man öffnete uns nach ein paar Minuten. Wir waren etwas vor der Öffnungszeit um 17 Uhr eingetroffen.
Der Eindruck von respektabler Größe setzte ich im Innenbereich fort. Hier kann man sehr viele Menschen beköstigen. Unser sehr gepflegtes Zimmer wurde uns zugewiesen und wir machten uns daran, den Schweiß des Wandertages zu entfernen. Wieder zivilisationsfähig gingen wir hinunter in den inzwischen geöffneten Gastraum und von dort weiter durch einen sehr großen, aber angenehm gestalteten Gastraum auf die Terrasse auf dem Hinterhof. Die Hinterhofterrasse ist gut vor der Straße geschützt und man sitzt in angenehmer Stille.
Die Karten wurden gereicht. Eine kleine Weinkarte auf den Deckel einer Weinkiste getackert präsentierte ausschließlich Weine der WG Dernau (Dagernova). Wir wählten den trockenen Weißburgunder. Die Essenkarte bestand aus 3 Seiten auf einem Klemmbrett. Das war schon mal nicht der übliche Schnitzelvariationskunstlederschinken, den man von vielen Gasthöfen kennt. Ein Pluspunkt.
Zuvorderst eine Spargelkarte, aus der wir beide die Suppe als Vorspeise wählten. Diese kam in einer kleinen Suppentasse an den Tisch. Mir war sie zu dunkel, entweder war die Bechamel zu dunkel geröstet oder man hatte Vollkornmehl verwandt (in Gedenken an einen entsprechenden versuch meiner Frau in Sachen Spargelcremesuppe). Außerdem fanden sich kleine Gemüsestücke in der Suppe. Man hatte nicht nur mit einem Spargelfond abgelöscht, sondern auch mit Gemüsefond, vermutlich instant. Die Suppe war gerade noch okay. Aber ein hungriger Wanderer verzeiht vieles, wenn der Magen knurrt!
Danach hatte ich Penne mit Pfifferlingen in Rahm mit Parmesan bestreut bestellt und meine Frau einen Salat mit zwei kleinen Rumpsteaks. Meine Pasta war gut geraten, fast noch al dente, mit schmackhaften Pfifferlingen, nicht über würzt, war das ein sehr gutes Nudelgericht für den aufgerufenen Preis. Der Salatteller meiner Frau kam nicht so gut an, fertige Croutons, und vor allen Dingen marinierte Rumpsteaks. Das war so nicht angeboten (.Marinaden sollten in der Karte stehen, wir jedenfalls gehen sonst von Natur aus).
Fazit: Man kann dort essen, das ist aber kein Essen, was einem in Gedächtnis haften bleibt. Vermutlich wird diese Küche aber auch so gewünscht. Die mit uns übernachtenden Handwerker am Nebentisch jedenfalls lobten die großen und preiswerten Fleischportionen. Somit alles in Allem gute 3 Sterne für ein Landgasthaus in der Eifel. Es fehlt durch die schiere Größe des Gebäudes etwas das Flair um sich richtig wohlzufühlen. Gleichzeitig aber geben sich die Betreiber in Sachen Gepflegtheit und Sauberkeit keine Blöße. Die aufgerufenen Preise entsprechen der gebotenen Qualität und somit einem guten PLV.