Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und freue mich dann immer, wenn mir die Auswahl von Restaurants durch informative Kritiken erleichtert wird. Umgekehrt gebe ich meine Erfahrungen auch sehr gerne weiter.
Einige wenige meiner bisherigen Kritiken, die ältesten, stammen originär noch aus RK, aber nach dessen Verkauf an Yelp suche ich hier ein neues "Zuhause".
Zu meinen Bewertungskriterien ein kurzes Wort. Ich bin Relativbewerter, auch ein gut geführter Imbiss kann mal 4 Punkte bekommen, ebenso wie ein Sternerestaurant, es muss dem jeweiligen Anspruch entsprechen!
4 bis 5 Punkte bedeuten für mich, das das Restaurant seinen und meinen Anspruch erfüllt hat bei meinen Besuch. 3 Punkte bedeutet, gewissen Defizite in einzelnen Aspekten. Darunter bedeutet eine Bewertung erhebliche Mängel bei meinem Besuch.
Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 504 Bewertungen 769916x gelesen 14899x "Hilfreich" 14158x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 02.11.2015 2015-11-02| Aktualisiert am
03.11.2015
Besucht am 01.11.2015
Das war ein feines Wochenende! Der Herbst wollte sich bei strahlendem Sonnenschein Anfang November noch nicht geschlagen geben und lockte meine Frau und mich, wie ganz viel andere Münsterländer auch, noch mal raus in den Sonnenschein und auf das Fahrrad. Wir fuhren ohne große Planung los und nahmen uns vor, über Mittag eine Kleinigkeit zu essen. Im Kühlschrank wartete für den Abend noch ein Seeteufelfilet aufs verarbeiten.
Über Mittag waren wir in Bad Bentheim, und natürlich kam die Idee auf, das Mittagessen im Keiling zu bestellen. Es ging also die Wilhelmstraße hinab zum Keiling. Das Empfing uns mit offener Tür, leider nicht mit geöffneter Küche. Frau Duesmann hatte das Restaurant auf Grund einer größeren Gesellschaft am vorhergehenden Abend am Sonntag geschlossen und empfing uns "in Zivil" beim aufräumen. Das war natürlich schade, und wir schauten uns nach einer Alternative um. Es ging die Wilhelmstraße wieder hoch und wir erblickten die sonnige Terrasse des Restaurants Alter Bismarck.
Das Restaurant war uns bekannt als Anbieter gutbürgerlicher Küche, und wir hatten bisher nie den Drang verspürt, dort einzukehren. Im Sommer ist es auf Grund der zentralen Lage vor allen Dingen bei unseren niederländischen Nachbarn sehr beliebt und man bekommt auf Terrasse von Morgens bis Abends keinen Platz. Und im Gegensatz zu uns finden die niederländischen Besucher von Bad Bentheim ausgeprägte gutbürgerliche Küche "heel erg leuk", sie stehen in der Mehrzahl auf Schnitzelküche, um es auf deutsch zu sagen.
Aber wir wollten ja "nur" eine Kleinigkeit, und die Sonne schien verlockend auf die freien Plätze der Terrasse. Meine Frau erblickte auf der Tageskarte hausgemachte Kürbissuppe und genehmigte mit einem Nicken die Wahl des Bismarck für unser Mittagessen.
Die Terrasse liegt zwischen der höher gelegenen Schlossstraße und der niedriger gelegenen Wilhelmstraße und ist auch im späten Herbst am Südhang von Bentheim voll von der Sonne beschienen. Trotz des späten Datums saß man angenehm draußen, ohne zu frieren. Das Ambiente der Terrasse stimmte schon mal, und auch ein Blick ins Innere des Restaurants ließ keine Klage aufkommen. Dort erblickte man ein gediegenes Bistroambiente.
Die Karte wurde vom Service überreicht, und wir erblickten die erwartete gutbürgerliche Küche. Sehr viel Fleischgerichte, unerwartet zahlreiche Fischgerichte, Salate, kleine "Zwischendurchgerichte" und ein paar Vorspeisen und Desserts lassen sich auf der Karte der Homepage einsehen, natürlich zweisprachig D-NL, wie überall in Bad Bentheim. Der Vegetarier oder gar Veganer wird hier nicht so schnell fündig, wer aber Fleisch in allen Variationen mag, der kann glücklich werden.
Wir wollten nur eine Kleinigkeit, meine Frau hatte sich schon auf die Kürbissuppe festgelegt, ich konnte mich nicht wirklich entscheiden, nichts sprang mir ins Auge und weckte kulinarisch mein Verlangen. Letztendlich blieb mein Auge bei den "Spezialitäten des Hauses" hängen. Dort gab es "Stipp in de Pann", ein wirklich sehr lokales Gericht der Grafschaft Bentheim. In meiner Kindheit war es ein Essen der Schlachtsaison, wenn auf den Höfen noch der Schlachter angefahren kam, und die Schweine an den Dielenbalken hingen. Immer dann gab es "Stipp in de Pann", eine würzige Mehlschwitze mit ausgelassenem Speck und Fleischresten der Schlachtung. Gegessen aus der großen Pfanne mit Brot war das immer ein geselliger Genuss. Das hatte ich lange nicht mehr. Also bestellte ich es trotz des sehr sportlichen Preises von fast 20 EUR.
Was mir dann serviert wurde, war dann doch eine mittlere Enttäuschung. Vielleicht möchte die Küche sozusagen die Edelvariante ans Volk bringen, aber das Resultat hat wenig mit dem Original gemeinsam. Viel zu viel angebratene Lendenfleischstücke, keinerlei ausgelassener Speck. Die Schwitze war gut abgeschmeckt, mit eingelegten Gurken waren eine gute Idee, das war eine gute Ergänzung. Auch wenn wahrscheinlich ungezählte Varianten des Rezeptes existieren, diese "Stipp in den Pann" gefiel mir nicht so gut. Und eine! Scheibe geröstetes Mischbrot war eine kleine Frechheit der Küche. "Stippen" ging gar nicht mit so wenig Brot. Der Beilagensalat war okay, frisch, knackig und mit einer guten Vinaigrette. Für fast 20 EUR aber stimmte definitiv das PLV nicht.
Meine Frau bewertete ihre Suppe mit einem "Okay", gut mit Curry abgeschmeckt, allerdings fehlte die Fruchtigkeit in der Suppe.
Zum Essen ein tadellos gezapftes Pils.
Der Service war ordentlich und freundlich.
Fazit: Etwas sehr gutbürgerliche Küche, ohne große Ambitionen. Wer nicht mehr erwartet, wird hier nicht enttäuscht. Mir persönlich allerdings ist die Küche etwas zu anspruchslos. Wir müssen nicht unbedingt wieder einkehren.
Das war ein feines Wochenende! Der Herbst wollte sich bei strahlendem Sonnenschein Anfang November noch nicht geschlagen geben und lockte meine Frau und mich, wie ganz viel andere Münsterländer auch, noch mal raus in den Sonnenschein und auf das Fahrrad. Wir fuhren ohne große Planung los und nahmen uns vor, über Mittag eine Kleinigkeit zu essen. Im Kühlschrank wartete für den Abend noch ein Seeteufelfilet aufs verarbeiten.
Über Mittag waren wir in Bad Bentheim, und natürlich kam die Idee auf, das Mittagessen im... mehr lesen
Gasthaus Alt Bentheim
Gasthaus Alt Bentheim€-€€€Restaurant, Gasthaus, Cafe059222324Am Bismarckplatz 5, 48455 Bad Bentheim
3.0 stars -
"Gutbürgerliche Küche halt........" Carsten1972Das war ein feines Wochenende! Der Herbst wollte sich bei strahlendem Sonnenschein Anfang November noch nicht geschlagen geben und lockte meine Frau und mich, wie ganz viel andere Münsterländer auch, noch mal raus in den Sonnenschein und auf das Fahrrad. Wir fuhren ohne große Planung los und nahmen uns vor, über Mittag eine Kleinigkeit zu essen. Im Kühlschrank wartete für den Abend noch ein Seeteufelfilet aufs verarbeiten.
Über Mittag waren wir in Bad Bentheim, und natürlich kam die Idee auf, das Mittagessen im
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"Zur Zeit geschlossen" Carsten1972Das Ristorante Amici ist auf Grund einer notwendigen Renovierung zur Zeit geschlossen. Momentan wird kein Neueröffnungsdatum angegeben.
Geschrieben am 27.10.2015 2015-10-27| Aktualisiert am
27.10.2015
Besucht am 26.10.2015
Geburtstag der Schwester, sie lebt in Köln-Dünnwald. Zur Feier des Tages hatte ich mein Wochenende verlängert und war nach Köln gefahren.
Für den Abend suchte der Familienkreis nach einem Restaurant für das gemeinsame Essen. Das ist selbst in Köln an einem Montagabend keine leichte Aufgabe, wenn man Convinienceküche und Fast Food ausschließt. Nach einiger Recherche im Netz fanden wir "die alte Post" im benachbarten Stadtteil Dellbrück. Die äußerst professionell und liebevoll gestaltete Homepage veranlasste uns, dort für 18 Uhr einen Tisch zu reservieren. Die Reservierung für ein paar Erwachsene und Kinder war kein Problem und kurz vor 18 Uhr kamen wir am Restaurant an.
Die Parkplätze direkt am Haus sind sehr limitiert. Wir fanden schließlich an der Otto Kayser Straße 100 Meter entfernt von der alten Post einen Stellplatz. Von außen präsentiert sich die alte Post als historisches Fachwerkgebäude in einem gepflegten Umfeld, Gebäude und Eingangsbereich. Wir traten gerne ein. Der gute Eindruck setzt sich im inneren fort, alte Balken bestimmen einen Innenraum in warmen Holztönen und vorsichtig modernisierter Inneneinrichtung. Durch den Eingang betritt man einen ersten Raum, in dem sich die Theke plus ein paar hohe und niedrige Tische befinden. Ein paar Schritte weiter der zweite Gastraum, den auch die HP zeigt. Ich war sehr angetan vom Ambiente. Man fühlt sich sehr wohl nach dem eintreten.
Die Küche ist italienisch-mediterran. Speisenauswahl und Darbietung lassen Vorfreude beim Lesen aufkommen. Eine feste Karte mit Vorspeisen, Salaten, Pasta, ein paar wenigen Pizzen, Fisch- und Fleischgerichten, sowie ein paar Desserts wurden ergänzt durch eine Tageskarte, dargeboten auf einer großen Tafel direkt am Tisch. Ergänzt wird das ganze durch Menüvorschläge, deren Einzelgerichte sich aus dem Inhalt von Karte und Tagesangebot zusammen setzen. Die HP gibt einen Überblick über die Speisen.
Die Tageskarte war dergestalt, dass ich eigentlich nicht weiter in der festen Karte recherchierte. Meine Wahl war schnell getroffen. Der Rest der Familie fand auch Gerichte aus Karte, Menüvorschlagen und Tageskarte. Die Kinder hatten sich alle auf Penne mit Bolognesesauce geeinigt.
Bei den Speisen beschränke ich mich auf die von mir gewählten Speisen, nur die kann ich fair beurteilen.
Vorweg für mich Duo von Bruschetta mit Parmaschinken, Feige & Minze und Tradizionale, eine Variation von verschiedenen Bruschetti. Am leckersten die Variation mit Feige und Minze. Alle drei boten einen gut abgeschmeckten Belag mit einer kross gerösteten Weißbrotscheibe. Guter Start in das Abendessen.
Weitere Vorspeisen waren
Knusprig gebackener Ziegenkäse an geschmortem Radicchio
Carpaccio vom Rothirsch auf Sahne-Meerrettich-Creme
Auf Nachfrage wurde zustimmend genickt und die Speisen als wohlschmeckend deklariert.
Beim Hauptgang hatte ich mich entschieden für fruchtiges Feigen-Ziegenkäse-Risotto, auf Wunsch mit in Zitronen-Knoblauch-Öl gebratenem Heilbuttfilet. Serviert wurde ein sehr gutes Risotto, perfekt al dente, der Reis mit ganz leichtem Restbiss, schlotzig (also richtiger Risottoreis) und fruchtig abgeschmeckt mit Feigen. Das war mein erstes fruchtig-leicht süßlich zubereitetes Risotto, und es harmonierte gut zu den zwei (etwas kleinen) Heilbuttfiletstücken. Allerdings für den aufgerufenen Preis von 17 EUR war ein gutes PLV.
Weitere Hauptgerichte waren:
Barbarie-Entenbrust an Feldsalat mit Himbeervinaigrette und Kräuter-Croutons
Norwegisches Kabeljaufilet unter der Kräuterkruste mit Steinpilz-Risotto
Auch hier gab es nur zufriedene Gesichter auf Nachfrage.
Danach noch Dessert, es gab Panna Cotta, ein gutes Espresso-Krokant-Parfait sowie eine Tiramisu.
Der Service gab sich keine Blöße, die junge Dame hatte die beiden jüngsten Racker gut im Griff und mit der Aussicht auf Fanta und Eis über das Essen ruhig gestellt.
Fazit: ein sehr schöner Abend in einem äußerst angenehmen Ambiente und gutem italienischen Essen. Wir haben und sehr wohl gefühlt und kommen gerne bei Gelegenheit wieder.
Geburtstag der Schwester, sie lebt in Köln-Dünnwald. Zur Feier des Tages hatte ich mein Wochenende verlängert und war nach Köln gefahren.
Für den Abend suchte der Familienkreis nach einem Restaurant für das gemeinsame Essen. Das ist selbst in Köln an einem Montagabend keine leichte Aufgabe, wenn man Convinienceküche und Fast Food ausschließt. Nach einiger Recherche im Netz fanden wir "die alte Post" im benachbarten Stadtteil Dellbrück. Die äußerst professionell und liebevoll gestaltete Homepage veranlasste uns, dort für 18 Uhr einen Tisch... mehr lesen
Zur Alten Post
Zur Alten Post€-€€€Restaurant0221 663 94 67Bergisch Gladbacher Str. 1124, 51069 Köln
4.0 stars -
"Gehobene italienische Küche im historischen Ambiente" Carsten1972Geburtstag der Schwester, sie lebt in Köln-Dünnwald. Zur Feier des Tages hatte ich mein Wochenende verlängert und war nach Köln gefahren.
Für den Abend suchte der Familienkreis nach einem Restaurant für das gemeinsame Essen. Das ist selbst in Köln an einem Montagabend keine leichte Aufgabe, wenn man Convinienceküche und Fast Food ausschließt. Nach einiger Recherche im Netz fanden wir "die alte Post" im benachbarten Stadtteil Dellbrück. Die äußerst professionell und liebevoll gestaltete Homepage veranlasste uns, dort für 18 Uhr einen Tisch
Geschrieben am 15.10.2015 2015-10-15| Aktualisiert am
15.10.2015
...auf dem Weg nach Sylt! Aber der Matjes ist definitiv auf der Schleswig-Holsteiner Seite besser! Dort steht gleich hinter dem Deich (wenn man von Wischhafen kommt) links ein Verkaufswagen mit Matjes von Plotz.....der einzige deutsche Produzent, der mit den niederländischen Kollegen mithalten kann (bestätigt durch niederländische Freunde). Also besser nach der Überfahrt den kleinen Hunger stillen....
...auf dem Weg nach Sylt! Aber der Matjes ist definitiv auf der Schleswig-Holsteiner Seite besser! Dort steht gleich hinter dem Deich (wenn man von Wischhafen kommt) links ein Verkaufswagen mit Matjes von Plotz.....der einzige deutsche Produzent, der mit den niederländischen Kollegen mithalten kann (bestätigt durch niederländische Freunde). Also besser nach der Überfahrt den kleinen Hunger stillen....
Lands End Imbiss
Lands End Imbiss€-€€€Restaurant, Cafe, Biergarten01606624295Glückstädter Straße 1, 21737 Wischhafen
3.0 stars -
"für den Guten Morgen Kaffee ...." Carsten1972...auf dem Weg nach Sylt! Aber der Matjes ist definitiv auf der Schleswig-Holsteiner Seite besser! Dort steht gleich hinter dem Deich (wenn man von Wischhafen kommt) links ein Verkaufswagen mit Matjes von Plotz.....der einzige deutsche Produzent, der mit den niederländischen Kollegen mithalten kann (bestätigt durch niederländische Freunde). Also besser nach der Überfahrt den kleinen Hunger stillen....
Aus diesem Grund wird es ab dem 16. September kein Abendgeschäft mehr geben.
An den Nachmittagen werden aber wie gewohnt
unsere hausgemachten Kuchen und kleine herzhafte Speisen serviert.
Ferner bin ich zuständig für bereits reservierte Veranstaltungen
und werde auch perönlich für das leibliche Wohl unserer Gäste sorgen.
Wir nehmen auch gerne Reservierungen für Festlichkeiten,
z.B Ihre Weihnachtsfeier ab 20 Personen bis zum 20. Dezember entgegen.
Nach einer kreativen Pause werden im nächsten Jahr,
das neue Gottesgabe-Team,
mein Sohn Simon und meine Tochter Nele,
die etwas andere Gottesgabe präsentieren.
Ich bedanke mich für Ihre Treue
und für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Hans Brinkmann
und das Team der Gottesgabe
Neue Öffnungszeiten
Mittwoch bis Samstag
14.00 - 18.00 Uhr
Sonntag
11.00 - 18.00 Uhr
(kein Mittagstisch wie bisher,
dafür kleine herzhafte Speisen)
Herbstferien
5.10.2015 - 20.10.2015
1. und 2. Weihnachtstag geschlossen
Gottesgabe im Wandel
Liebe Gäste und Freunde der Gottesgabe,
nun nach 24 Jahren bereite ich, Hans Brinkmann,
mich langsam auf meinen Ruhestand vor.
Aus diesem Grund wird es ab dem 16. September kein Abendgeschäft mehr geben.
An den Nachmittagen werden aber wie gewohnt
unsere hausgemachten Kuchen und kleine herzhafte Speisen serviert.
Ferner bin ich zuständig für bereits reservierte Veranstaltungen
und werde auch perönlich für das leibliche Wohl unserer Gäste sorgen.
Wir nehmen auch gerne Reservierungen für Festlichkeiten,
z.B Ihre Weihnachtsfeier ab 20 Personen bis zum 20. Dezember entgegen.
Nach einer... mehr lesen
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"Genrationenwechsel" Carsten1972 Gottesgabe im Wandel
Liebe Gäste und Freunde der Gottesgabe,
nun nach 24 Jahren bereite ich, Hans Brinkmann,
mich langsam auf meinen Ruhestand vor.
Aus diesem Grund wird es ab dem 16. September kein Abendgeschäft mehr geben.
An den Nachmittagen werden aber wie gewohnt
unsere hausgemachten Kuchen und kleine herzhafte Speisen serviert.
Ferner bin ich zuständig für bereits reservierte Veranstaltungen
und werde auch perönlich für das leibliche Wohl unserer Gäste sorgen.
Wir nehmen auch gerne Reservierungen für Festlichkeiten,
z.B Ihre Weihnachtsfeier ab 20 Personen bis zum 20. Dezember entgegen.
Nach einer
Geschrieben am 08.10.2015 2015-10-08| Aktualisiert am
08.10.2015
Stau auf der A31, also auf dem Rückweg vom Kavernenfeld Etzel, nationale Ölreserve, die gute alte B70 von Leer Richtung Meppen gefahren.
In Dörpen meldete mein Magen das verpasste Mittagessen und ich hielt Ausschau nach einer Gelegenheit, meinen Hunger zu stillen. Mir fiel der frisch erstellte neue Vorbau des Hotel und Raststätte Blome auf und ich setzte spontan den Blinker.
Vor das alte Gasthaus ist vor offensichtlich nicht allzu langer Zweit ein hölzerner Vorbau gesetzt worden, manche Kabel hingen noch lose aus den Wänden. Sogenanntes Stegholz (gerade große Mode/ shabby chic) bestimmte das Innere. Nicht ungemütlich, man kann sich wohlfühlen.
Der Service erfolgt am Platz, schön, so mag ich das auch wenn ich nur "schnell" was essen möchte. Ich bestellte mir ein alkoholfreies Plis und nahm die sehr umfangreiche Karte in Empfang. Etliche Schnitzelvariationen, Steaks, Gegrilltes, und weitere schnell zuzubereitende Gerichte offenbarten sich mir.
Letztendlich Entschied ich mich für einen Cheeseburger mit Pommes Spezial. Für die aufgerufenen knapp 9 EUR ein ordentlicher Burger. Natürlich alles Convinienceprodukte, die aber ordentlich zubereitet. Die Pommes Spezial wieder mal ein Essen meiner Kindheit. Die Pommes waren gut, wie sind halt nah am Patatnachbarn! Nur Menschen, die nahe der niederländischen Grenze leben, können den Reiz einer Pommes Spezial verstehen. Ich sag nichts weiter dazu, Bild anschauen.
Das Essen entsprach dem Erwarteten, keine Klage, gutes PLV. Die Dame im Service brauchte relativ lange, da ausnahmslos alle Kunden in längere Gespräche über Gott und die Welt verwickelt wurden. Die Nichtreaktion auf die Klingel führte dazu, dass die Köchin ihr fertiges Essen persönlich servierte. Beide Damen waren aber sehr charmant.
Alle Räume sehr sauber und ordentlich, ein nicht unwichtiges Kriterium bei Imbissen.
Fazit: ein guter Rasthof an der B70 für den hungrigen Handwerker, PKW Fahrer oder Trucker. Kann man getrost hineingehen.
Stau auf der A31, also auf dem Rückweg vom Kavernenfeld Etzel, nationale Ölreserve, die gute alte B70 von Leer Richtung Meppen gefahren.
In Dörpen meldete mein Magen das verpasste Mittagessen und ich hielt Ausschau nach einer Gelegenheit, meinen Hunger zu stillen. Mir fiel der frisch erstellte neue Vorbau des Hotel und Raststätte Blome auf und ich setzte spontan den Blinker.
Vor das alte Gasthaus ist vor offensichtlich nicht allzu langer Zweit ein hölzerner Vorbau gesetzt worden, manche Kabel hingen noch lose aus den... mehr lesen
3.0 stars -
"Guter Imbiss, kommunikationsstarker Service" Carsten1972Stau auf der A31, also auf dem Rückweg vom Kavernenfeld Etzel, nationale Ölreserve, die gute alte B70 von Leer Richtung Meppen gefahren.
In Dörpen meldete mein Magen das verpasste Mittagessen und ich hielt Ausschau nach einer Gelegenheit, meinen Hunger zu stillen. Mir fiel der frisch erstellte neue Vorbau des Hotel und Raststätte Blome auf und ich setzte spontan den Blinker.
Vor das alte Gasthaus ist vor offensichtlich nicht allzu langer Zweit ein hölzerner Vorbau gesetzt worden, manche Kabel hingen noch lose aus den
Peter hat ja mit seinem Bericht schon einen sehr guten Eindruck vom Café Klute vermittelt. Meine Frau und ich waren am 03. Oktober dort, und nahmen im sehr schön angelegten Garten Platz und möchten mit diesem kurzen Bericht Peters Eindrücke vom Inneren des Café ergänzen.
Auf einer Radtour von Rheine nach Münster über Steinfurt, Laer; Havixbeck und Roxel kommt man automatisch am Café Klute vorbei. Die Lage direkt an der vielbefahrenen Straße ist erst einmal nicht so einladend, aber schon der sehr liebevoll gestaltete Eingangsbereich lädt dazu ein, das Fahrrad zu parken und hinein zu schauen. Die Sonne lachte vom Himmel und wir entschieden uns für draußen bei der Platzwahl.
Der Garten liegt neben dem Haus, durch eine hohe Hecke von der Straße getrennt und demzufolge stört der Verkehr nicht all zu sehr. Kuchen suche grundsätzlich nach Optik aus und so ging ich zur Kuchentheke und orderte nach Inaugenscheinnahme eine Wiener Birnentorte, meine Frau eine Himbeerbuchweizentorte. Dazu Kaffee und ein Tee. Beide Stück Kuchen sehr lecker.
Es gibt eine kleine herzhafte Karte und eine etwas ausführlichere Getränkekarte.
Auf jeden Fall ein sehr schöner Ort zum einkehren. Unbedingt das sehr schöne Innere anschauen, siehe Peters Fotos und auch der Brauerei im Nebenhaus einen Besuch abstatten. Wir kommen gerne wieder!
Peter hat ja mit seinem Bericht schon einen sehr guten Eindruck vom Café Klute vermittelt. Meine Frau und ich waren am 03. Oktober dort, und nahmen im sehr schön angelegten Garten Platz und möchten mit diesem kurzen Bericht Peters Eindrücke vom Inneren des Café ergänzen.
Auf einer Radtour von Rheine nach Münster über Steinfurt, Laer; Havixbeck und Roxel kommt man automatisch am Café Klute vorbei. Die Lage direkt an der vielbefahrenen Straße ist erst einmal nicht so einladend, aber schon der sehr liebevoll... mehr lesen
Café Klute Das Blumencafé
Café Klute Das Blumencafé€-€€€Cafe02507-2958Poppenbeck 28, 48329 Havixbeck
4.0 stars -
"Ein sehr schönes Landcafé" Carsten1972Peter hat ja mit seinem Bericht schon einen sehr guten Eindruck vom Café Klute vermittelt. Meine Frau und ich waren am 03. Oktober dort, und nahmen im sehr schön angelegten Garten Platz und möchten mit diesem kurzen Bericht Peters Eindrücke vom Inneren des Café ergänzen.
Auf einer Radtour von Rheine nach Münster über Steinfurt, Laer; Havixbeck und Roxel kommt man automatisch am Café Klute vorbei. Die Lage direkt an der vielbefahrenen Straße ist erst einmal nicht so einladend, aber schon der sehr liebevoll
Geschrieben am 02.10.2015 2015-10-02| Aktualisiert am
02.10.2015
Besucht am 02.10.2015
Sutrum-Harum ist eine Bauerschaft zwischen Rheine und Neuenkirchen, und mitten in der Bauerschaft die Genießerstuben Thies. Bernhard Thies führt hier die Familiengaststätte in sechster Generation. Vor Jahren erkochte sich Herr Thies hier gastronomische Ehren in Form eines Sterns, übernahm dann für ein paar Jahre die Gastronomie im Kloster Bentlage in Rheine und vor ein paar Jahren ging es dann zurück in den Familiengasthof, um diesen fort zu führen.
Ohne "Sternestress" präsentiert Herr Thies in Sutrum-Harum regionale frische Küche mit Anspruch. Heute Abend ergab es sich nach sehr langer Zeit mal wieder, dass meine Frau und ich per Rad das nicht weit entfernte Sutrum-Harum ansteuerten, um in den Genießerstuben Herrn Thies beim Wort zu nehmen.
Das Haus liegt ländlich genau zwischen Rheine und Neuenkirchen. Schon beim abstellen der Räder empfing uns ein sehr idyllisches Ambiente. Durch die Fenster schimmerten uns etliche Kerzenlichter entgegen und vermittelten einen herzlichen Empfang für die Gäste. Am Eingang das Wappen der Eurotoques Chefköche. Wir betraten die kleine Gaststube und mit dem eintreten fühlt man sich wohl. Die Gaststube ist relativ klein, bietet etwa 30 bis 40 Personen Platz. Man sitzt ein einem angenehm gestalten Ambiente.
Der Service wird von der Tochter des Hauses und einer weiteren Dame abgewickelt. Unsere Frage nach einem Tisch für zwei Personen führte uns zu einem kleinen Tisch für 2 Personen. Man sitzt angenehm auf der Bank an der Wand, bzw. am gegenüberliegenden Stuhl. Einzig die Tische mit einem unglücklich gestalteten mittigen Fuß stören etwas beim sitzen. Das ist aber zu verschmerzen.
Flott wurden uns die Karten übergeben, diese kann man auf der HP einsehen, und nach einem ersten Getränkewunsch gefragt. Also bestellten wir fürs Erste eine Flasche Wasser medium, da wir noch eine Flasche Wein zum Essen auswählen wollten. Die Karte umfasst ein paar kleine Seiten, ist wohltuend kurz.
Wir wählten unser Essen folgendermaßen aus:
Vorweg für uns Beide eine Suppe. Meine Frau entschied sich für die fruchtige Tomaten-Orangen-Suppe. Eine Probelöffel meinerseits offenbarte eine interessante Kombination aus fruchtig-herber Orangensüße, sowie der herzhaften Süße der Tomaten. Sehr gelungen! So noch nicht geschmeckt.
Ich hatte mir die Pfifferlingsrahmsuppe bestellt und bereute diese Entscheidung keinesfalls. Eine perfekt abgeschmeckte Suppe mit durchdringendem Pfifferlingsaroma bot sich dar. Einfach Lecker! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Danach hatte sich meine Frau für das Duo vom Klosterschwein entschieden. Informationen zum Limburger Klosterschwein gibt es auf der HP. Das Gericht bestand aus geschmorten Bäckchen und Kachelfleisch, Informationen dazu auch auf der HP. Das Bäckchen war Favorit meiner Frau, ich durfte ein kleines Stück probieren. Außerordentlich zart fiel es auf der Gabel quasi auseinander. Meine Frau fand dieses besser gelungen als das Stück kurzgebratenes Kachelfleisch aus dem Schinken. Die Begleitung aus Rotweinschalotten, Kohlrabi-Lauch-Ragout und Rosmarinkartoffeln konnte gefallen.
Ich hatte mich für ein Strip Loin vom Bison entschieden. Information dazu auch auf der HP. Das Fleisch wird 14 Tage "wet" gereift, ich war gespannt auf den Unterschied zwischen quasi wild gewachsenem Bison und Rindfleisch. Deswegen auch tierisches Eiweis pur, das Strip Loin wurde nur durch ein wenig Kräuterbutter und einem Beilagensalat begleitet. Die Küche hatte von mir "medium rare" für die Zubereitung mitgeteilt bekommen. Und das Ergebnis war sehr gut. Ein Stück des Loins war fast noch englisch zu nennen. Der Geschmack des Fleisches wich deutlich von Rindfleisch ab, es hatte eine etwas festere Konsistenz und eine etwas herbere Note im Geschmack, in Richtung Wild könnte man sagen. Letztendlich durfte ich ein gut gereiftes leckeres Stück Bisonfleisch essen. Ich habe Fotos dazu hochgeladen.
Zum Abschluss eine Herrencreme für mich, meine Frau nahm einen Espresso. Herrencreme ist eine westfälische Dessertspezialität aus Vanillepudding, und für mich eine Kindheitserinnerung. Weitere Information hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrencreme
Zum Essen bestellten wir aus einer kleinen, aber gut sortierten Weinkarte einen italienischen Montepulciano aus den Abruzzen. Im Holzfass ausgebaut mit zurückhaltenden Taninnoten, sehr fruchtig, ein guter Begleiter zu den gewählten Speisen.
Der Service lief nicht ganz glatt, die beiden Damen waren etwas überfordert mit der Gaststube und dem gleichzeitigen vorbereiten des hauseigenen Saales für eine Hochzeitsgesellschaft am folgenden Tag. Der Wein kam nach der Suppe bereits geöffnet an den Tisch (zum Glück für die beiden Damen der Richtige). Das war ein kleiner Ausrutscher, aber noch zu verschmerzen, da ich zur Suppe sowieso kein Getränk zu mir nehme. Ansonsten waren die Damen sehr engagiert und bemüht um ihre Gäste, auch wenn man ihnen die fehlende Ausbildung doch sehr ansehen konnte. Wenn es allerdings mal richtig voll ist, weiß ich nicht, ob sie das auch bewältigen können.
Fazit: ein sehr schönes Abendessen in einem sehr schnuckeligen Landgasthof, der von einem sehr engagierten Koch geführt wird. Hier wird mit Liebe gekocht, dass schmeckt man mit jedem Bissen. Wir haben das Essen und das Ambiente genossen und uns fest vorgenommen, wieder öfter einzukehren. Familie Thies hat sich das absolut verdient.
Sutrum-Harum ist eine Bauerschaft zwischen Rheine und Neuenkirchen, und mitten in der Bauerschaft die Genießerstuben Thies. Bernhard Thies führt hier die Familiengaststätte in sechster Generation. Vor Jahren erkochte sich Herr Thies hier gastronomische Ehren in Form eines Sterns, übernahm dann für ein paar Jahre die Gastronomie im Kloster Bentlage in Rheine und vor ein paar Jahren ging es dann zurück in den Familiengasthof, um diesen fort zu führen.
Ohne "Sternestress" präsentiert Herr Thies in Sutrum-Harum regionale frische Küche mit Anspruch. Heute... mehr lesen
4.0 stars -
"Feine Küche in der Bauerschaft....." Carsten1972Sutrum-Harum ist eine Bauerschaft zwischen Rheine und Neuenkirchen, und mitten in der Bauerschaft die Genießerstuben Thies. Bernhard Thies führt hier die Familiengaststätte in sechster Generation. Vor Jahren erkochte sich Herr Thies hier gastronomische Ehren in Form eines Sterns, übernahm dann für ein paar Jahre die Gastronomie im Kloster Bentlage in Rheine und vor ein paar Jahren ging es dann zurück in den Familiengasthof, um diesen fort zu führen.
Ohne "Sternestress" präsentiert Herr Thies in Sutrum-Harum regionale frische Küche mit Anspruch. Heute
Geschrieben am 29.09.2015 2015-09-29| Aktualisiert am
29.09.2015
Besucht am 28.09.2015
Montagabend, kurzfristig war ich mit meiner Frau in Osnabrück verabredet, ein befreundetes Pärchen hatte die Restaurantauswahl vorgenommen und uns für 19:30 Uhr ins Saro bestellt. Ich musste nachfragen, wo sich das Saro befindet. Am Nikolaiort, direkt am Eingang der Redlingerstraße vis a vis vom Parkhaus Nikolaiort. Abseits vom Fußgängerzonenrummel liegt dieses Restaurant etwas versteckt.
Frau und ich traten kurz vor 19:30 Uhr ein und fanden ein beeindruckend gefülltes Restaurant vor. Gut, das wir reserviert hatten. Der Tisch für 4 Personen war schnell erfragt und wir konnten Platz nehmen. Leider hatte ich gestern keine Möglichkeit Fotos zu machen, ich werde mich bemühen, meine Eindrücke möglichst gut wieder zu geben. Das Restaurant hat eine typisch mediterrane Gestaltung, dunkle Möbel, raue geputzte Wände, ockerfarben gehalten. Allerdings fühlt man sich bei der gestrigen Besucherzahl mit voll besetzten Tischen etwas bedrängt. Die Tische sind sehr eng gestellt. Es schließt sich noch ein Wintergarten an, den ich aber nicht in Augenschein genommen habe.
Das befreundete Pärchen ist Liebhaber der iberischen Küche, und wir hatten also Gelegenheit, seid sehr langer Zeit mal wieder, eine Tapasbar zu besuchen. Diese Art Restaurant liegt sonst nicht so in unserem Beuteschema........Wie erwartet, eine große Auswahl von kleinen Tapasgerichten, Salate, Tortillas, Fleisch und Fischgerichte. Die typische Karte aller dieser Tapas- und Spanienrestaurants von Flensburg bis Garmisch. Ich hatte die Tapas an den Nachbartischen in Augenschein genommen und konnte mich nicht mit diesen anfreunden. Viel zu große Portionen, sehr fleischlastig....die Freunde bestellten eine Auswahl von 10 Tapas für sich. Meine Frau eine klassische Tortilla mit Zwiebeln sowie einen Artischockenspieß, die Artischocken umhüllt mit Serranoschinken. Die Tortilla war ordentlich, was allerdings auch nicht so schwer zu bewerkstelligen ist. Ein Omelett mit Kartoffeln und Zwiebeln sollte jeder Koch auf der Fähigkeitsliste haben. Die Artischocken konservierte Ware, allerdings knusprig umhüllt vom Schinken. Beides annehmbar in der Qualität.
Für mich sollte es Filet vom iberischen Schwein sein, umhüllt von Serranoschinken, auf Rotweinjus, serviert mit Rosmarinkartoffeln und einem kleinen Salat. Das Filet mag aus Spanien gekommen sein, es war aber sicher kein Pata Negra, dafür war es zu mager. Leider unterschieden sich die drei Filetstücke deutlich in der Qualität der Zubereitung. Eines sehr gut zart rosa gegart, eines deutlich zu rare, und eines zu sehr durch und etwas zäh. Die Jus war ordentlich. Ebenso die Kartoffeln und der Salat.
Auf Nachfrage waren die Freunde mit den Tapas zufrieden.
Ich war nicht so zufrieden mit den von mir gekosteten Speisen. Das war allerhöchstens durchschnittlich.
Der Service wurde durch zwei junge Damen erledigt, die zwar nicht vom Fach waren, aber Erfahrung hatten. Somit ganz okay.
Fazit: Keine groben Schnitzer in allen Aspekten eines Restaurantbesuches, allerdings auch nichts, wo sich die innere Augenbraue gehoben hätte und erfreut gewesen wäre. Durchschnittliche Küche, die okay ist, aber die auch nicht unbedingt zu weiteren Besuchen veranlasst.
Montagabend, kurzfristig war ich mit meiner Frau in Osnabrück verabredet, ein befreundetes Pärchen hatte die Restaurantauswahl vorgenommen und uns für 19:30 Uhr ins Saro bestellt. Ich musste nachfragen, wo sich das Saro befindet. Am Nikolaiort, direkt am Eingang der Redlingerstraße vis a vis vom Parkhaus Nikolaiort. Abseits vom Fußgängerzonenrummel liegt dieses Restaurant etwas versteckt.
Frau und ich traten kurz vor 19:30 Uhr ein und fanden ein beeindruckend gefülltes Restaurant vor. Gut, das wir reserviert hatten. Der Tisch für 4 Personen war... mehr lesen
3.0 stars -
"Tapas halt.....oder eine Küche, die keine Euphorie erzeugt......" Carsten1972Montagabend, kurzfristig war ich mit meiner Frau in Osnabrück verabredet, ein befreundetes Pärchen hatte die Restaurantauswahl vorgenommen und uns für 19:30 Uhr ins Saro bestellt. Ich musste nachfragen, wo sich das Saro befindet. Am Nikolaiort, direkt am Eingang der Redlingerstraße vis a vis vom Parkhaus Nikolaiort. Abseits vom Fußgängerzonenrummel liegt dieses Restaurant etwas versteckt.
Frau und ich traten kurz vor 19:30 Uhr ein und fanden ein beeindruckend gefülltes Restaurant vor. Gut, das wir reserviert hatten. Der Tisch für 4 Personen war
Geschrieben am 25.09.2015 2015-09-25| Aktualisiert am
25.09.2015
Besucht am 17.09.2015
Letzte Übernachtung auf dem Moselsteig, bevor wir in Traben-Trabach unsere Wanderung von Trier kommend beenden. Wir hatten uns Kröv als letztes Station ausgesucht und uns ein Zimmer im Hotel Springiersbacher Hof reserviert. Das Hotel strahlte einen etwas morbiden Charme aus (besonders unser renovierungsbedürftiges Bad) und konnte uns nicht dazu verlocken, im hauseigenen Restaurant auch zu essen. Wir bummelten über die Robert-Schumann-Straße und sahen uns die zahlreichen Möglichkeiten zur Einkehr an. Die Entscheidung fiel auf die Reichschenke "Zum Ritter Götz", alle anderen Restaurants schwelgten zu sehr in gutbürgerlicher "Schnitzelseeligkeit". Den Ausschlag in die Reichsschenke einzukehren, gab der wunderschöne Bau und die Tatsache, dass nach Gehör, die Mehrzahl aller Gäste Einheimische waren. Der Anblick einer bestimmten Vorspeise gab uns den letzten Kick und wir traten ein.
Zuerst planten wir, auf der Terrasse Platz zu nehmen und bestellten ein Pils zum Durstlöschen. Aber das wurde meiner Frau dann zu kalt und wir betraten das Innere, wo uns die weibliche Bedienung einen Tisch für zwei zuwies. Diese Gaststätte ist alt! Krumme schiefe decken, dunkles, altes Holz, viel historische Dekoration, sehr dunkel im gesamten Ambiente, aber auch sehr gemütlich! Ich habe versucht, mit ein paar Fotos das Ambiente einzufangen. Wir fühlten uns an unserem Tisch ganz wohl. Die Homepage vermittelt mit ihren Bildern ein sehr guten Eindruck vom Haus, und das dort präsentierte kann ich hiermit bestätigen.
Noch viel wohler fühlten wir uns, als wir die in einen Holzeinband gefasste Karte öffneten. Nicht die erwartete schwere deutsche regional-gutbürgerliche Küche empfing uns, sondern eine eher französisch angehauchte Zubereitung regionaler Zutaten. Ich war sehr erstaunt und erfuhr auf Nachfrage, dass in der Küche ein französischer Koch werkelt. Bon, wir hatten wieder einmal einen guten kulinarischen Riecher gehabt. Die Karte kann auf der HP eingesehen werden.
Der Gruß aus der Küche kam nach unserer Bestellung, eine sehr leckere Wildterrine. Leider wurde nicht erklärt, welche Art von Wild.
Die Vorspeise hatte uns ja zum Teil mit ins Lokal gelockt, und diese nannte sich: Götz's Wild(e)-Platte. Und wurde als Vorspeise für zwei angekündigt, bestehend aus geräuchertem Hirschschinken, hausgemachtes Entenrillette, geräucherte Gänsebrust, hausgemachte Sülze vom Hasen an Preiselbeerbirne, sowie Brot und Butter. Man glaubt es kaum, aber wir hatten jetzt 5 Tage Wanderung hinter uns durch das Moseltal und angrenzenden Hunsrück und Eifel hinter uns und noch kein Wild gegessen. Deshalb bestand sekundenschneller Konsens zwischen meiner Frau und mir, diese Platte zu bestellen. Wir bereuten es nicht, alle Bestandteile hervorragend, insbesondere die Gänsebrust und die Sülze sehr fein. Das war außerordentlich lecker.
Meine Frau bestellte dann einen etwas leichteren Hauptgang:
Frische Nudeln mit gebratenen Garnelen, getrockneten Tomaten, frischem Rucola und Fenchel, in hausgemachtem Chili-Knoblauch-Öl. Ich probierte eine tadellos gegarte Garnele und sah eine zufrieden speisende Ehefrau mir gegenüber. Sie war zufrieden mit Ihrer Wahl.
Ich hatte mir Geflügel bestellt: Gebratenes Hähnchen "Supreme" nach moselländischer Art mit frischen Weintrauben, Champignons und Zwiebeln in einer feinen Riesling-Rahmsauce serviert mit Salzkartoffeln. Das Hähnchen stellte sich als Hähnchenbrust heraus. Diese war gut gegart, saftig und ganz sicher nicht gebraten, sondern im Ofen gegart, was ihr aber ungemein gut bekam. Zusammen mit der fruchtigen Weintraubensauce ein sehr leckeres Gericht, das ich gerne wieder bestelle würde, wenn es sich ergibt.
Zum Dessert für meine Frau ein warmes Schokotörtchen mit Coeur liquide.....die flüssige Schokolade zeichnete meiner Frau ein Lächeln aufs Gesicht. Für mich eine Crème brûlée "caramel et fleur de sel", das war ein weiterer unerwarteter Höhepunkt der Küche der Reichsschenke. Eine Karamellcreme mit deutlich salziger Note wurde am Tisch flambiert um den Zucker zu karamellisieren. So noch nicht erlebt. Muss aber nicht unbedingt. Ein Brenner läßt eine bessere Kruste entstehen. Das Flambieren dauert nicht lange genug, um den Zucker ausreichend zu karamellisieren, ein kleiner Wehrmutstropfen an diesem Essen.
Ein lokaler Stahltank Spätburgunder trocken von 2013 vom Weingut Knodt-Trossen aus Kröv begleitete uns schmackhaft durch das Essen. Dazu eine Flasche Wasser still und zwei Espresso.
Der Service wurde im wesentlichen von einer Dame abgewickelt, die am Nebentisch augenscheinlich einen Teil Ihrer Familie bediente. Wir wurden in die familiär direkte Ansprache mit einbezogen, trotzdem war die herzliche Art der Dame sehr schön, und was den Ablauf des Service betraf, gab sie sich keine Blöße.
Fazit: von außen sehr rustikal, erwartet einen eine feine, französisch angehauchte Küche. Das war ein unerwartet guter Abend in der Reichsschenke und auch hier empfehlen wir das Haus weiter. Für 93 EUR ein sehr gutes PLV. Wir kehren gerne wieder en bei Gelegenheit.
Letzte Übernachtung auf dem Moselsteig, bevor wir in Traben-Trabach unsere Wanderung von Trier kommend beenden. Wir hatten uns Kröv als letztes Station ausgesucht und uns ein Zimmer im Hotel Springiersbacher Hof reserviert. Das Hotel strahlte einen etwas morbiden Charme aus (besonders unser renovierungsbedürftiges Bad) und konnte uns nicht dazu verlocken, im hauseigenen Restaurant auch zu essen. Wir bummelten über die Robert-Schumann-Straße und sahen uns die zahlreichen Möglichkeiten zur Einkehr an. Die Entscheidung fiel auf die Reichschenke "Zum Ritter Götz", alle anderen Restaurants... mehr lesen
4.0 stars -
"Die inneren Werte zählen........" Carsten1972Letzte Übernachtung auf dem Moselsteig, bevor wir in Traben-Trabach unsere Wanderung von Trier kommend beenden. Wir hatten uns Kröv als letztes Station ausgesucht und uns ein Zimmer im Hotel Springiersbacher Hof reserviert. Das Hotel strahlte einen etwas morbiden Charme aus (besonders unser renovierungsbedürftiges Bad) und konnte uns nicht dazu verlocken, im hauseigenen Restaurant auch zu essen. Wir bummelten über die Robert-Schumann-Straße und sahen uns die zahlreichen Möglichkeiten zur Einkehr an. Die Entscheidung fiel auf die Reichschenke "Zum Ritter Götz", alle anderen Restaurants
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Über Mittag waren wir in Bad Bentheim, und natürlich kam die Idee auf, das Mittagessen im Keiling zu bestellen. Es ging also die Wilhelmstraße hinab zum Keiling. Das Empfing uns mit offener Tür, leider nicht mit geöffneter Küche. Frau Duesmann hatte das Restaurant auf Grund einer größeren Gesellschaft am vorhergehenden Abend am Sonntag geschlossen und empfing uns "in Zivil" beim aufräumen. Das war natürlich schade, und wir schauten uns nach einer Alternative um. Es ging die Wilhelmstraße wieder hoch und wir erblickten die sonnige Terrasse des Restaurants Alter Bismarck.
Das Restaurant war uns bekannt als Anbieter gutbürgerlicher Küche, und wir hatten bisher nie den Drang verspürt, dort einzukehren. Im Sommer ist es auf Grund der zentralen Lage vor allen Dingen bei unseren niederländischen Nachbarn sehr beliebt und man bekommt auf Terrasse von Morgens bis Abends keinen Platz. Und im Gegensatz zu uns finden die niederländischen Besucher von Bad Bentheim ausgeprägte gutbürgerliche Küche "heel erg leuk", sie stehen in der Mehrzahl auf Schnitzelküche, um es auf deutsch zu sagen.
Aber wir wollten ja "nur" eine Kleinigkeit, und die Sonne schien verlockend auf die freien Plätze der Terrasse. Meine Frau erblickte auf der Tageskarte hausgemachte Kürbissuppe und genehmigte mit einem Nicken die Wahl des Bismarck für unser Mittagessen.
Die Terrasse liegt zwischen der höher gelegenen Schlossstraße und der niedriger gelegenen Wilhelmstraße und ist auch im späten Herbst am Südhang von Bentheim voll von der Sonne beschienen. Trotz des späten Datums saß man angenehm draußen, ohne zu frieren. Das Ambiente der Terrasse stimmte schon mal, und auch ein Blick ins Innere des Restaurants ließ keine Klage aufkommen. Dort erblickte man ein gediegenes Bistroambiente.
Die Karte wurde vom Service überreicht, und wir erblickten die erwartete gutbürgerliche Küche. Sehr viel Fleischgerichte, unerwartet zahlreiche Fischgerichte, Salate, kleine "Zwischendurchgerichte" und ein paar Vorspeisen und Desserts lassen sich auf der Karte der Homepage einsehen, natürlich zweisprachig D-NL, wie überall in Bad Bentheim. Der Vegetarier oder gar Veganer wird hier nicht so schnell fündig, wer aber Fleisch in allen Variationen mag, der kann glücklich werden.
Wir wollten nur eine Kleinigkeit, meine Frau hatte sich schon auf die Kürbissuppe festgelegt, ich konnte mich nicht wirklich entscheiden, nichts sprang mir ins Auge und weckte kulinarisch mein Verlangen. Letztendlich blieb mein Auge bei den "Spezialitäten des Hauses" hängen. Dort gab es "Stipp in de Pann", ein wirklich sehr lokales Gericht der Grafschaft Bentheim. In meiner Kindheit war es ein Essen der Schlachtsaison, wenn auf den Höfen noch der Schlachter angefahren kam, und die Schweine an den Dielenbalken hingen. Immer dann gab es "Stipp in de Pann", eine würzige Mehlschwitze mit ausgelassenem Speck und Fleischresten der Schlachtung. Gegessen aus der großen Pfanne mit Brot war das immer ein geselliger Genuss. Das hatte ich lange nicht mehr. Also bestellte ich es trotz des sehr sportlichen Preises von fast 20 EUR.
Was mir dann serviert wurde, war dann doch eine mittlere Enttäuschung. Vielleicht möchte die Küche sozusagen die Edelvariante ans Volk bringen, aber das Resultat hat wenig mit dem Original gemeinsam. Viel zu viel angebratene Lendenfleischstücke, keinerlei ausgelassener Speck. Die Schwitze war gut abgeschmeckt, mit eingelegten Gurken waren eine gute Idee, das war eine gute Ergänzung. Auch wenn wahrscheinlich ungezählte Varianten des Rezeptes existieren, diese "Stipp in den Pann" gefiel mir nicht so gut. Und eine! Scheibe geröstetes Mischbrot war eine kleine Frechheit der Küche. "Stippen" ging gar nicht mit so wenig Brot. Der Beilagensalat war okay, frisch, knackig und mit einer guten Vinaigrette. Für fast 20 EUR aber stimmte definitiv das PLV nicht.
Meine Frau bewertete ihre Suppe mit einem "Okay", gut mit Curry abgeschmeckt, allerdings fehlte die Fruchtigkeit in der Suppe.
Zum Essen ein tadellos gezapftes Pils.
Der Service war ordentlich und freundlich.
Fazit: Etwas sehr gutbürgerliche Küche, ohne große Ambitionen. Wer nicht mehr erwartet, wird hier nicht enttäuscht. Mir persönlich allerdings ist die Küche etwas zu anspruchslos. Wir müssen nicht unbedingt wieder einkehren.