Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und freue mich dann immer, wenn mir die Auswahl von Restaurants durch informative Kritiken erleichtert wird. Umgekehrt gebe ich meine Erfahrungen auch sehr gerne weiter.
Einige wenige meiner bisherigen Kritiken, die ältesten, stammen originär noch aus RK, aber nach dessen Verkauf an Yelp suche ich hier ein neues "Zuhause".
Zu meinen Bewertungskriterien ein kurzes Wort. Ich bin Relativbewerter, auch ein gut geführter Imbiss kann mal 4 Punkte bekommen, ebenso wie ein Sternerestaurant, es muss dem jeweiligen Anspruch entsprechen!
4 bis 5 Punkte bedeuten für mich, das das Restaurant seinen und meinen Anspruch erfüllt hat bei meinen Besuch. 3 Punkte bedeutet, gewissen Defizite in einzelnen Aspekten. Darunter bedeutet eine Bewertung erhebliche Mängel bei meinem Besuch.
Ich bin ohne jeden gastronomischen Hintergrund, koche für mein Leben gerne und liebe es mich von jeglicher Küche kulinarisch verwöhnen zu lassen. Als Projektingenieur in der Erdöl- und Gasindustrie muss ich viel reisen und komme häufig in die erfreuliche (manchmal nicht so erfreuliche) Situation, außer Haus essen zu müssen und... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 504 Bewertungen 769899x gelesen 14899x "Hilfreich" 14158x "Gut geschrieben"
Das schönste Haus am Markt in Rheine ist wieder mit gastronomischen Leben gefüllt. Giacomo Molin Pradel, vom Amici im Nachbarort Neuenkirchen hat eine Dependance in Rheine eröffnet. Das dauerte länger als erwartet. Nach langem Siechtum hatte das spanische Restaurant im Jahr 2013 sein Leben ausgehaucht und zum September 2014 wollte Giacomo Molin Pradel dort seine Farmacia eröffnen. Das wurde aber durch einen Dachstuhlbrand sehr spektakulär kurz vor Eröffnung vereitelt. Und nach umfassender Restaurierung konnte jetzt endlich am 07.09.2015 Eröffnung gefeiert werden.
Das Haus steht unter dem Motto Pizza, Pasta e Basta! Hochwertige Zutaten in einer bodenständigen Pizza- und Pastaküche. Ein Hightechpizzaofen und hausgemachte frische Pasta (auch zum Außerhausverkauf) sollen guten Geschmack garantieren. Das Restaurant will den ganzen Tag Gäste anlocken, von Frühstück über Mittagstisch, Abendküche und danach auch noch eine Cocktailkarte. Dazu noch eine kleine Tageskarte und jeden Abend Apericena....siehe meine Kritik zum Amici in Neuenkirchen.
Es war klar, dass wir Giacomo in seinem neuen Restaurant schnell einen Besuch abstatten wollten. Und der gestrige Abend bot sich an, meine Frau hatte Geburtstag und hatte ihre Schwiegereltern und mich zum Apericena eingeladen nach Giacomo.
Gegen 19:30 Uhr trafen wir am Marktplatz ein und betraten das neue Ambiente. Eine klare Gestaltung empfing uns, sehr schlicht, mit Vierertischen und einigen hohen Bartischen. Ich schätze ca. 80 Personen können sich im Raum aufhalten. Und das taten sie auch, es war brechend voll. Rheine wollte wissen, was da Neues geboten wird. Zum Glück hatten wir reserviert. Trotz der großen Auslastung war es angenehm ruhig im Raum, der Innenarchitekt hatte gute Arbeit geleistet. Unser Tisch war verlockend nah an den aufgeboten Antipasti, deren Anblick einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. Aber wir waren ja fürs Überraschungs-Degustationsmenü gekommen.
Eine Flasche Wein (Gavi di Gavi) war schnell bestellt.
Und schon ging es los in das Apericena Menü. Wir starteten mit je einem Viertel Pizza Margherita. Dünner knuspriger Boden, leckeres Sugo und Mozzarella ließen Freude aufkommen. Die schlichten Pizzen sind die Besten!
Auf die Pizza folgte Vitello Tonnato. Auf den Punkt gegarte Kalbfleischscheiben, sehr dünn geschnitten mit vorsichtig dosierter Thunfischcreme schmeckten hervorragend.
Danach ein kleiner Teller Wildkräutersalat, diesmal wirklich Wildkräuter, ich identifizierte Rauke, Tomaten, Sauerampfer, Mangold, Spitzwegerich, sowie ein paar Sorten, die ich nicht zuordnen konnte. Ein zurückhaltendes Dressing aus Balsamicoessig ergänzte mit zwei Stücken Büffelmozzarella den Salat hervorragend.
Es folgte Bündner Fleisch, sehr dünn geschnitten, auf einem Bett aus Rauke und Parmesan.
Dann einer der Höhepunkte des Abends, der Service deckte vier Hohe Teller ein. Leer.....okay? Was kommt nun? Giacomo kam persönlich, mit einer großen Schale Miesmuscheln, zubereitet in einer Tomaten und (viel) Knoblauch Sauce. Ein Genuss, top frische Miesmuschel, mal nicht auf die klassische Art, sondern tomatig! Definitiv einer der Höhepunkte des Abends.
Das sollte noch getoppt werden vom nächsten Gang. Kaninchenkeule geschmort in einem Sud aus Oliven, Zwiebeln, Essig und weiteren (nicht preisgegebenen) Zutaten. Das Rezept stammt aus Giacomos Heimat Sardinien und ist schon im Amici einer unserer Favoriten. Die Keule wird stundenlang sanft geschmort und kommt butterzart auf den Teller. Das Fleisch löst sich beim anschauen vom Knochen. Zusammen mit einem guten Schmorfond und ein paar gerösteten Kartoffeln nicht gerade Pizza, Pasta eh Basta.....aber unglaublich lecker!
Wir waren satt und äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Menüs. Der Service war im Großen und Ganzen okay, ein paar Schnitzer wurden schnell ausgebügelt und der Tisch zu jedem Gang neu eingedeckt. Das war eine ordentliche Leistung und ich denke es wird noch sicherer, wenn sich die Crew weiter eingespielt hat.
Nach dem Essen, es waren ca. 2,5 Stunden vergangen, setzte sich der Chef zu uns und gab eine Flasche (den Doc wird's freuen) Moët & Chandon Champagner Rosé Impérial brut aus, das hatte er bei einer Vorbesichtigung versprochen, um die Eröffnung zu feiern. Ich bin nicht so der Prickelweinliebhaber, aber ich fand diesen Champagner gut temperiert und schmackhaft, die Damen ließen es sich nicht nehmen, die ausgegebene Flasche leer zu trinken.
Fazit:
Gute, etwas bodenständigere italienische Küche als im Mutterhaus. Aber immer einen Besuch wert. Rheines Gastronomie bekommt einen ernsthaften Konkurrenten in der alten Apotheke am Markt. Pro Person wurden für das Apericena 34 EUR aufgerufen. Alles zusammen betrug die Rechnung sehr angemessene 200 EUR.
Das schönste Haus am Markt in Rheine ist wieder mit gastronomischen Leben gefüllt. Giacomo Molin Pradel, vom Amici im Nachbarort Neuenkirchen hat eine Dependance in Rheine eröffnet. Das dauerte länger als erwartet. Nach langem Siechtum hatte das spanische Restaurant im Jahr 2013 sein Leben ausgehaucht und zum September 2014 wollte Giacomo Molin Pradel dort seine Farmacia eröffnen. Das wurde aber durch einen Dachstuhlbrand sehr spektakulär kurz vor Eröffnung vereitelt. Und nach umfassender Restaurierung konnte jetzt endlich am 07.09.2015 Eröffnung gefeiert werden.
Das Haus steht... mehr lesen
4.0 stars -
"Italienisch in der alten Apotheke" Carsten1972Das schönste Haus am Markt in Rheine ist wieder mit gastronomischen Leben gefüllt. Giacomo Molin Pradel, vom Amici im Nachbarort Neuenkirchen hat eine Dependance in Rheine eröffnet. Das dauerte länger als erwartet. Nach langem Siechtum hatte das spanische Restaurant im Jahr 2013 sein Leben ausgehaucht und zum September 2014 wollte Giacomo Molin Pradel dort seine Farmacia eröffnen. Das wurde aber durch einen Dachstuhlbrand sehr spektakulär kurz vor Eröffnung vereitelt. Und nach umfassender Restaurierung konnte jetzt endlich am 07.09.2015 Eröffnung gefeiert werden.
Das Haus steht
..dieser Eindruck drängt sich auf, isst man im Röhrbein.
Das Wetter wirbelte und regnete unsere Feuerwerkspläne in den Herrenhäuser Gärten in den Abfluss. Eigentlich hatten wir die Übernachtung in Hannover geplant, um mal wieder in den Herrenhäuser Gärten einen Beitrag des Feuerwerkswettbewerb anzusehen. Definitiv einer der kulturellen Höhepunkte in Hannover über das Jahr und für uns regelmäßig ein Grund, nach Hannover zu fahren. Ich frische dann immer meine 4 Jahre Studienzeit in Hannover auf....
Nun ja, das Wetter war sehr schlecht, und wir planten den Abend um. Freunde empfahlen das Röhrbein, um Essen zu gehen, wir hatten ja nirgendwo reserviert. Das Röhrbein ist Spross von Eckard Reimanns "Gastro-Imperium", zu dem auch das Clichy gehört (immer noch mein liebstes Restaurant in Hannover). Ich kannte das Röhrbein aus verschiedenen länger zurück liegenden Geschäftsessen. Die Küche ist von Mittags bis Abends geöffnet und bietet sich deswegen und wegen der zentralen Lage am Bahnhof dafür an.
Herr Reimann hat sich im letzten Jahr vom Röhrbein getrennt und es wird unter eigener Regie weiter geführt, und ein Blick in entsprechende Foren verriet, dass dieser Betreiberwechsel nicht gut ankam. Es gab einige enttäuschte Äußerungen zur Leistung der Crew nach dem Wechsel. Ich war also gespannt, was uns erwartete.
Restaurant und auch Küche sind ein bisschen wie Hannover, etwas unscheinbar, wenig aufregend, aber grundsolide.....so kam es mir früher immer vor, deswegen meine Titelwahl. Wir betraten das Restaurant durch den Eingang an der Joachimstrasse. Der Gastraum liegt etwas versteckt am Ende der Galerie Louise und man muss wissen, dass es das Röhrbein dort gibt. Laufkundschaft verirrt sich eigentlich nicht dahin, was wohl auch Grund für die Beliebtheit bei Geschäftsessen war.
Wir waren wie gesagt sehr gespannt auf das "neue" Röhrbein, und der Empfang war schon mal nicht so, dass wir in Euphorie ausgebrochen wären. Wir betraten das Restaurant, und warteten, von einem der beiden Kellner in Empfang genommen zu werden. Einer blickte auch mal kurz um die Ecke, empfing uns mit einem Hallo, aber nahm unser Erscheinen nicht zum Anlass, uns die Garderobe abzunehmen und uns zu begrüßen. Nun ja, wir entledigten uns also selber unserer Garderobe, und gingen weiter in das Restaurant hinein. Dort trafen wir also den Kellner wieder und jetzt wurde unser erscheinen zur Kenntnis genommen und wir konnten einen Tisch auswählen.
Das Restaurant ist sehr zurückhaltend gestaltet und dekoriert, ich fand das sehr angenehm. Dunkle Töne überwiegen, man nimmt an ausreichend großen Tischen Platz und sitzt auf bequemen Stühlen. Größter Hingucker im Gastraum sind verschiedene große Spiegel an den Wänden, die durch eine Schrägstellung den optischen Eindruck des Gastraums auflockern und interessante Blickachsen durch den Raum öffnen. Vom Ambiente waren wir angetan und zufrieden.
Die Karte hat einen Umfang von 4 Seiten, und die Küche ist deutsche-gutbürgerlich ausgerichtet. Das Röhrbein wirbt mit deutscher Küche auf einem hohem kulinarischem Niveau. So finden sich Rouladen, Wiener Schnitzel, zum beginnenden Herbst die Pfifferlingsgerichte, Schnitzel vom Duroc Schwein und weitere Klassiker der deutschen Küche auf der Karte. Alles las sich sehr verlockend und es fiel nicht schwer, eine Wahl zu treffen. Zu früheren Zeiten galt das Wiener Schnitzel als eines der Besten in der Stadt und meine Wahl fiel auf dieses Gericht.
Vorweg sollte es das Lachstartar sein. Meine Frau entschied sich für gebackenen Ziegenkäse mit mediterranem Gemüse. Meine Frau war zufrieden mit ihrem Gericht. Ich durfte mich an einem wirklich gutem Lachstartar erfreuen, das kann die Küche wirklich. Das Tartar kam angemacht mit Lauchzwiebeln absolut frisch und lecker daher. Dazu eine Senfbasierte Vinaigrette und ein guter Rösti, selbstgemacht, und gut abgeschmeckt. Das Tartar konnte wirklich erfreuen und mein Laune stieg nach dem etwas holprigem Einstieg in das Abendessen.
Der Hauptgang war für uns beide das Wiener Schnitzel mit Gurken- und Kartoffelsalat. Der Kartoffelsalat war süddeutsch angemacht, ohne Mayonnaise, danke dafür an die Küche und selbst meine schwäbische Ehefrau war mit dem Kartoffelsalat zufrieden, diese Hürde wurde souverän gemeistert. Der Gurkensalat war mit einer Dill-betonten Sahnesauce angemacht und schmeckte auch gut und frisch. Bleibt noch das Schnitzel. Beide bekamen wir zwei Stück Kalbfleisch mit einer knusprigen Panade. Das Fleisch war gut zubereitet und saftig, allerdings hätte ich mir bei der Panade etwas mehr Buttergeschmackgefallen. Die Panade war sehr dicht am Fleisch, leider fehlte da etwas die abgehobene Panade, die entsteht, wenn das Schnitzel ständig mit heißem Fett beträufelt wird.....allerdings ist auch dies Kritik auf hohem Niveau.
Der Service wurde durch den Abend besser, und eindecken der Tische und Betreuung am Tisch, servieren der Gänge und nachschenken des Weins klappten ohne Probleme. Die beiden Kellner hatten das geschehen im Griff. Unverständlich ist mir allerdings, dass man bei einem Restaurant wie dem Röhrbein Papiertischdecken in Größe des Tisches auf das Tischtuch legt, dass mindert den Eindruck eines sonst gut eingedeckten Tisches nachhaltig.
Die Weinkarte ist relativ bescheiden. Allerdings lassen sich ein paar gute Tropfen finden, wer allerdings sich von bekannten VDP Namen leiten lassen will, bekommt ein Problem. Wir entschieden uns für einen 2012er Grauburgunder vom Weingut Salwey vom Kaiserstuhl und bereuten diese Wahl nicht, für die aufgerufenen 28,50 EUR eine feine Wahl, der gut zum Kalbsschnitzel passte.
Der Abend wurde, keines der gebotenen Desserts konnte unser Verlangen entfachen, mit einem wirklich guten Espresso abgeschlossen und ich konnte ein Fazit ziehen. Wer mit grundsolider deutscher Küche glücklich wird, und wer ohne kulinarische Feinheiten glücklich werden kann, ist im Röhrbein gut aufgehoben. Die angebotenen Gerichte werden auf hohem Niveau zubereitet und serviert. Und die Exotik (ist dem Hannoveraner wahrscheinlich eh suspekt) kann man sich woanders in Hannover suchen.
Wenn es die Gelegenheit zulässt, kommen wir gerne wieder. Die ca. 100 EUR waren gut investiert.
..dieser Eindruck drängt sich auf, isst man im Röhrbein.
Das Wetter wirbelte und regnete unsere Feuerwerkspläne in den Herrenhäuser Gärten in den Abfluss. Eigentlich hatten wir die Übernachtung in Hannover geplant, um mal wieder in den Herrenhäuser Gärten einen Beitrag des Feuerwerkswettbewerb anzusehen. Definitiv einer der kulturellen Höhepunkte in Hannover über das Jahr und für uns regelmäßig ein Grund, nach Hannover zu fahren. Ich frische dann immer meine 4 Jahre Studienzeit in Hannover auf....
Nun ja, das Wetter war sehr schlecht, und... mehr lesen
Röhrbein | Speisen- und Weinrestaurant
Röhrbein | Speisen- und Weinrestaurant€-€€€Restaurant, Catering4951151948383Joachimstraße 6, 30159 Hannover
4.0 stars -
"Hannover in einem Restaurant...." Carsten1972..dieser Eindruck drängt sich auf, isst man im Röhrbein.
Das Wetter wirbelte und regnete unsere Feuerwerkspläne in den Herrenhäuser Gärten in den Abfluss. Eigentlich hatten wir die Übernachtung in Hannover geplant, um mal wieder in den Herrenhäuser Gärten einen Beitrag des Feuerwerkswettbewerb anzusehen. Definitiv einer der kulturellen Höhepunkte in Hannover über das Jahr und für uns regelmäßig ein Grund, nach Hannover zu fahren. Ich frische dann immer meine 4 Jahre Studienzeit in Hannover auf....
Nun ja, das Wetter war sehr schlecht, und
Geschrieben am 06.09.2015 2015-09-06| Aktualisiert am
06.09.2015
...mit einer unglaublichen Fülle an Cocktails. Den Abend des 05. September schlossen wir in der Bar des Sheraton Hotel ab, auf dem Pelikan Gelände. Unsere Freunde hatten die Bar für einen letzten Drink empfohlen und so endete unser Abend in der Bar des Sheraton Hotels.
Gegenüber vom Hoteleingang betritt man einen eindrucksvollen Bar-Raum. Sehr hohe Decken, eine lange Theke über die Breite des Gebäudes und eine nicht so große Breite lassen, wenn man sich an die Tische der schmalen Seite setzt, den Eindruck eines Kirchschiffes aufkommen.
Dies Bar hat den Flair alter Humphrey Bogart Filme, sie ist keine Lounge! Es gibt die ellenlange Bar, und an den Seiten Tische. Keine Sofas, keine Lümmelecken! Das hat wirklich Stil.
In der Karte gibt es ein paar Kleinigkeiten aus der Hotelküche und ansonsten ca. 150 Cocktails (wenn ich richtig gezählt habe), eine beeindruckende Whiskyauswahl und sonstige Spirituosen sowie ein paar offene Weine.
Long Island Ice Tea, Flying Dutchman, Shirley Temple, und ein paar weitere waren großartig gemixt. Der Service vom Fach und wir hatten einfach Spaß an der Atmosphäre dieser Bar.......wir kommen ganz sicher wieder, wenn wir einen schönen Abend stilvoll abschließen möchten!
...mit einer unglaublichen Fülle an Cocktails. Den Abend des 05. September schlossen wir in der Bar des Sheraton Hotel ab, auf dem Pelikan Gelände. Unsere Freunde hatten die Bar für einen letzten Drink empfohlen und so endete unser Abend in der Bar des Sheraton Hotels.
Gegenüber vom Hoteleingang betritt man einen eindrucksvollen Bar-Raum. Sehr hohe Decken, eine lange Theke über die Breite des Gebäudes und eine nicht so große Breite lassen, wenn man sich an die Tische der schmalen Seite setzt,... mehr lesen
Harry's New York Bar im Sheraton Pelikan Hotel
Harry's New York Bar im Sheraton Pelikan Hotel€-€€€Bar05119093899Pelikanplatz 31, 30177 Hannover
4.5 stars -
"Eine sehr stilvolle Bar..." Carsten1972...mit einer unglaublichen Fülle an Cocktails. Den Abend des 05. September schlossen wir in der Bar des Sheraton Hotel ab, auf dem Pelikan Gelände. Unsere Freunde hatten die Bar für einen letzten Drink empfohlen und so endete unser Abend in der Bar des Sheraton Hotels.
Gegenüber vom Hoteleingang betritt man einen eindrucksvollen Bar-Raum. Sehr hohe Decken, eine lange Theke über die Breite des Gebäudes und eine nicht so große Breite lassen, wenn man sich an die Tische der schmalen Seite setzt,
....immer wenn es die Zeit während meiner Hannoverbesuche zulässt, wird in der Lister/Oststädter Filiale der Konditorei Kreipe eingekehrt. Mit dem Einkehren kommt das Schleckermaul in mir zum Zug. Leckere Kuchen mit gutem Kaffee mit in der List, am Besten draußen zur Straße......so mag ich es.
Die Theke platzt von Verlockungen der süßen Art, es gibt eine kleiner herzhafte Karte. Dazu Kaffee, Tee, Wein und was Prickelndes. Innen nur ein paar Bänke und Tische, am Besten sitzt es sich draußen an der Straße. Gemischtes Publikum von der Kinderwagen schiebenden Mutti bis zum älteren Herr ist alles vertreten.
Man fühlt sich wohl.....
....immer wenn es die Zeit während meiner Hannoverbesuche zulässt, wird in der Lister/Oststädter Filiale der Konditorei Kreipe eingekehrt. Mit dem Einkehren kommt das Schleckermaul in mir zum Zug. Leckere Kuchen mit gutem Kaffee mit in der List, am Besten draußen zur Straße......so mag ich es.
Die Theke platzt von Verlockungen der süßen Art, es gibt eine kleiner herzhafte Karte. Dazu Kaffee, Tee, Wein und was Prickelndes. Innen nur ein paar Bänke und Tische, am Besten sitzt es sich draußen an der Straße. Gemischtes Publikum von der Kinderwagen schiebenden Mutti bis zum älteren Herr ist alles vertreten.
Man fühlt sich wohl.....
4.0 stars -
"Mein Cafe in Hannover....." Carsten1972....immer wenn es die Zeit während meiner Hannoverbesuche zulässt, wird in der Lister/Oststädter Filiale der Konditorei Kreipe eingekehrt. Mit dem Einkehren kommt das Schleckermaul in mir zum Zug. Leckere Kuchen mit gutem Kaffee mit in der List, am Besten draußen zur Straße......so mag ich es.
Die Theke platzt von Verlockungen der süßen Art, es gibt eine kleiner herzhafte Karte. Dazu Kaffee, Tee, Wein und was Prickelndes. Innen nur ein paar Bänke und Tische, am Besten sitzt es sich draußen an der
Geschrieben am 31.08.2015 2015-08-31| Aktualisiert am
31.08.2015
Besucht am 30.08.2015
Das war ein Wochenende! Der Sommer hatte noch mal einen letzten Anlauf genommen und das Münsterland aalte sich im Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen. Wir nutzten das WE mit den letzten lauen Sommerabenden draußen und kehrten spontan am Samstagabend noch ins Keiling ein, um auf der Terrasse zu speisen. Wie immer ein kulinarisch höchst befriedigender Abend in schönem Ambiente. Nicht ganz so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters ein paar Tage zuvor Sonntagmittag einen Tisch im Hinterding in Lengerich reserviert.
Wir konnten also gut vergleichen, hier die "jungen Wilden" Gina Duesmann und Lars Keiling, dort die seid fast 20 Jahren in Lengerich tätigen Elke Zeitner und Klaus Weingartz. Das Hinterding wird in eigentlich jedem Restaurantführer als eine der ersten Adresse im nördlichen Münsterland aufgeführt und stand somit schon lange auf unsere To-Go Liste. Leider ist es relativ weit von Rheine nach Lengerich, so dass sich jemand als Fahrer finden lassen muss oder man macht es wie wir, fährt mit dem Zug nach Osnabrück, nimmt relativ erträgliche 18 km in Kauf und kann dann entspannt über den Nachmittag nach zurück nach Rheine fahren.
Fast hätte ein heftiges Sommergewitter Sonntagmorgen unseren Plänen ein abruptes Ende gesetzt, aber rechtzeitig mit unserer Ankunft kam in Osnabrück am Altstadtbahnhof die Sonne wieder hervor und verwandelte das Tecklenburger Land in eine Dampfküche. Im wahren Schweiße unseres Angesichts strampelten wir bei fast 30° und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit nach Lengerich und hatten mit Ankunft an der alten Villa an der Bahnhofstraße eine schöne Einkehr wahrlich verdient.
Angesichts des Sturzregens eine paar Stunden vorher hatten wir die Hoffnung begraben, draußen speisen zu können, alles war immer noch nass. Schade, angesichts des wunderschönen Sonnenscheins, der sich inzwischen draußen durchgesetzt hatte. Wir gingen die Treppe hoch zur Tür und links auf der Terrasse saß Herr Weingartz und "döppte" Bohnen. Wir wurden sofort von ihm und Frau Bertz begrüßt. Herr Weingartz fragte umgehend, ob wir draußen speisen möchten, was wir bejahten und bot uns einen Platz am Tisch auf der überdachten Terrasse links vom Eingang ab, die Sitzplätze dort waren trocken. Flugs deckte Frau Bertz den Tisch auf hohem Niveau ein. Froh und etwas erleichtert, angesichts unseres etwas erhitzten Zustandes doch draußen speisen zu können, erkannte Frau Bertz unser wichtigstes Bedürfnis sofort und servierte mit den Karten ein frisch gezapftes Pils. Das tat gut! Und wir konnten entspannt in die Karten blicken.
Die Karte besteht aus drei DIN A4 Seiten, die sich auf der HP einsehen lassen. Regionale Lieferanten werden genannt, die Küche kann man deutsch-französisch inspiriert nennen, verwirklicht mit einem hohen Anspruch an Zutaten und Zubereitung. Das Preisniveau liegt auf oberen Münsterländer Level. Aus den Einzelgerichten gibt es zwei Menüvorschläge, davon auch ein veganes Menü. Herr Lindpere, der Sommerlier, schlug uns dann noch ein individuell ausgestaltetes Sonntagsmenü vor. Wir hatten uns aber relativ schnell auf das Menü Chefding geeinigt. Das bestand aus folgenden Gängen:
Unser ChefDing ab zwei Personen
(Viergangmenü: 69,00 € (p. P.) / Dreigangmenü (ohne Zwischengang): 59,00 € (p. P.)) Gegrillte Gambas auf Kürbis und Linsen (meine Frau) oder Imperial Wachtelbrüstchen auf lauwarmen Tomaten-Wachsbohnensalat (für mich)
Vor dem ersten Gang gab es noch Brot mit einer Quark-Kräuter-Zubereitung, sowie als Gruß aus der Küche eine sehr schöne Gazpacho, die sich durch eine extreme Fruchtigkeit auszeichnete, und fast süß daherkam, ergänzt durch dezenten Einsatz von Chili war das ein perfekter Starter für ein Sommermenü. Die beiden ersten Gänge kamen ohne jede Schwäche auf den Tisch. Besonders die Wachtelbrütchen waren perfekt zubereitet.
Vor dem eigentlichen zweiten Gang überraschte uns die Küche mit einer Sonntagssuppe, eine Rinderbouillion mit Marklößchen auf allerhöchstem Niveau. Klar, rein im Geschmack, dezent nur gesalzt, einfach lecker.
Zander vom Hof Lintker aus Hagen a.T.W. auf Kartoffel-Steinpilz-Ragout
Gang zwei war Zander, perfekte gebratene Filets mit knuspriger Haut serviert auf einem extrem leckeren Ragout aus Steinpilzen und Kartoffeln.
Steinbutt in Trüffelbuttersauce auf Petersilienwurzelpüree
Gang drei, wir hatten uns wieder für den Fisch entschieden, gegen die Alternative Tournedos vom Weser Marschlandrind mit gebratenen Pfifferlingen, und wir bereuten die Entscheidung nicht. Die Buttersauce mit Trüffeln war ein Highlight in der Kombination mit dem Püree und der zusätzlich servierten Pasta, wiederum mit Steinbutt in perfekt gegarten Zustand.
Zwetschgentarte frisch aus dem Ofen mit Vanilleeis.
Der alternative Käse (Brie de Meaux »a la Chesery« mit Trüffelcreme gefüllt) war uns nach dem Menü zu mächtig und wir beide wählten die angebotene Tarte. Die Tarte war aus Blätterteig hergestellt, mit recht sauren Zwetschgen, die aber zusammen mit einer sehr guten Vanillesauce und Vanilleeis eine gute Wahl waren.
Zusammenfassend hatten wir ein, letztendlich, 5 Gang Menü auf einem sehr hohem Niveau. Keines der Gerichte gab sich eine offensichtliche Schwäche, und auch unter sehr kritischem Blickwinkel konnte ich an keinem der Gänge viel kritisieren. Herr Weingartz beherrscht sein Handwerk!
Durch das Menü begleitete uns ein Silvaner 2012 aus Franken, vom Weingut Max Müller aus Volkach. Zu zwei Dritteln im Holzfass ausgebaut passte dieser Wein mit seinen Holznoten hervorragend zu den beiden recht würzigen Fischgängen. Dieses Weingut ist meiner persönlichen ToGo Liste und wird schnellstmöglich besucht.
Frau Bertz und Herr Lindpere manövrierten uns sicher durch das Menü, und gaben sich beim eindecken für die Gänge oder vorstellen der Gerichte keine Blöße.
Peter hat ja mit seinen Fotos das wunderschöne Ambiente in und um die Villa schon beschrieben, dem brauche ich nicht viel hinzufügen.
Zum Abschluss hatten wir noch ein anregendes Gespräch mit Herrn Weingartz auf der Terrasse, und verließen nach 2 Stunden das Restaurant Hinterding mit dem festen Vorsatz, dass wir wiederkommen. Das Hinterding kann im Vergleich der Generationen mithalten! Wir waren sehr zufrieden.
Das war ein Wochenende! Der Sommer hatte noch mal einen letzten Anlauf genommen und das Münsterland aalte sich im Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen. Wir nutzten das WE mit den letzten lauen Sommerabenden draußen und kehrten spontan am Samstagabend noch ins Keiling ein, um auf der Terrasse zu speisen. Wie immer ein kulinarisch höchst befriedigender Abend in schönem Ambiente. Nicht ganz so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters ein paar Tage zuvor Sonntagmittag einen Tisch im Hinterding in Lengerich reserviert.
Wir konnten also... mehr lesen
Restaurant im Hotel Hinterding
Restaurant im Hotel Hinterding€-€€€Restaurant0548194240Bahnhofstraße 72, 49525 Lengerich
4.5 stars -
"Ein Empfehlung für stilvolles Essen......" Carsten1972Das war ein Wochenende! Der Sommer hatte noch mal einen letzten Anlauf genommen und das Münsterland aalte sich im Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen. Wir nutzten das WE mit den letzten lauen Sommerabenden draußen und kehrten spontan am Samstagabend noch ins Keiling ein, um auf der Terrasse zu speisen. Wie immer ein kulinarisch höchst befriedigender Abend in schönem Ambiente. Nicht ganz so spontan hatten wir angesichts des guten Wetters ein paar Tage zuvor Sonntagmittag einen Tisch im Hinterding in Lengerich reserviert.
Wir konnten also
Geschrieben am 24.08.2015 2015-08-24| Aktualisiert am
24.08.2015
Auf dem Radweg von Losser nach Ochtrup liegt nahe dem Kloster Bardel das Hofgut Aarnink, ein Reitstall mit angeschlossenem Gastronomiebetrieb. Der Grenzstein steht sozusagen im Garten und der Schwerpunkt der Besucher ist holländisch. Die Karte, die auf dem Tisch liegt, ist auf niederländisch gehalten. Und auch alle Servicekräfte sind niederländische junge Meisjes. Aber man kommt auch auf deutsch zurecht.
Typisch holländische Imbiss und Eet-Café Seeligkeit beherrscht die Karte, dazu gibt es Kuchen. Wer wie ich nicht so auf "Bitterballen" und Co. steht, kann sich an Pannkoeken in aller Variationen gütlich tun.
Wir aßen schlicht einen Kaaspannkoeken für meine Frau, ich etwas ambitionierter den Pannkoeken mit Äpfeln, Speck, Geitenkaas (Ziegenkäse) und Walnüssen. Beide Pannkoeken gut, dass können die Untertanen Ihrer Majestät sehr gut. Lecker.
Dazu ein frisch gezapftes Grolsch..und die müden Radwanderbeine waren wieder in Form für die Weiterreise. Ganz angenehme Einkehr, wenn man nicht mehr als einen Landgasthof erwartet.
Auf dem Radweg von Losser nach Ochtrup liegt nahe dem Kloster Bardel das Hofgut Aarnink, ein Reitstall mit angeschlossenem Gastronomiebetrieb. Der Grenzstein steht sozusagen im Garten und der Schwerpunkt der Besucher ist holländisch. Die Karte, die auf dem Tisch liegt, ist auf niederländisch gehalten. Und auch alle Servicekräfte sind niederländische junge Meisjes. Aber man kommt auch auf deutsch zurecht.
Typisch holländische Imbiss und Eet-Café Seeligkeit beherrscht die Karte, dazu gibt es Kuchen. Wer wie ich nicht so auf "Bitterballen" und Co. steht,... mehr lesen
Café Gut Aarnink
Café Gut Aarnink€-€€€Cafe, Ausflugsziel059246723Klosterstraße 18, 48455 Bad Bentheim
3.0 stars -
"Pannkoeken........dutch style" Carsten1972Auf dem Radweg von Losser nach Ochtrup liegt nahe dem Kloster Bardel das Hofgut Aarnink, ein Reitstall mit angeschlossenem Gastronomiebetrieb. Der Grenzstein steht sozusagen im Garten und der Schwerpunkt der Besucher ist holländisch. Die Karte, die auf dem Tisch liegt, ist auf niederländisch gehalten. Und auch alle Servicekräfte sind niederländische junge Meisjes. Aber man kommt auch auf deutsch zurecht.
Typisch holländische Imbiss und Eet-Café Seeligkeit beherrscht die Karte, dazu gibt es Kuchen. Wer wie ich nicht so auf "Bitterballen" und Co. steht,
Geschrieben am 24.08.2015 2015-08-24| Aktualisiert am
24.08.2015
Auf einer Radtour von Lingen nach Lage, meinem Geburtsort, machten wir eine Rast im Wietmarscher Stiftscafé. Wir betraten einen sehr idyllischen Garten unter alten Kastanien gelegen um eine schönes Fachwerkhaus im historischen Stil.
Im Schatten, es war sehr warm, einer alten Kastanie stillten wir unseren Durst mit einem frisch gezapften Pils und schauten uns die angebotenen Kuchenleckereien an. Die Wahl fiel auf die angebotene Apfel-Zitrone-Torte mit einem Kännchen Kaffee dazu.
Ich fragte mich beim Essen der sehr leckeren Torte, wie es geschafft wurde, dass die dekorierende Apfelscheibe auf der Torte nicht braun wird. Beim Biss in die Scheibe wusste ich es! Mariniert in Zitronensaft! PUH, das war sauer und ich war eines wissenden Lächelns der Bedienung sicher.
Nichts desto trotz eine klare Empfehlung für ein sehr heimeliges Landafé! Wir kommen gerne wieder.
Auf einer Radtour von Lingen nach Lage, meinem Geburtsort, machten wir eine Rast im Wietmarscher Stiftscafé. Wir betraten einen sehr idyllischen Garten unter alten Kastanien gelegen um eine schönes Fachwerkhaus im historischen Stil.
Im Schatten, es war sehr warm, einer alten Kastanie stillten wir unseren Durst mit einem frisch gezapften Pils und schauten uns die angebotenen Kuchenleckereien an. Die Wahl fiel auf die angebotene Apfel-Zitrone-Torte mit einem Kännchen Kaffee dazu.
Ich fragte mich beim Essen der sehr leckeren Torte, wie es geschafft wurde, dass die dekorierende Apfelscheibe auf der Torte nicht braun wird. Beim Biss in die Scheibe wusste ich es! Mariniert in Zitronensaft! PUH, das war sauer und ich war eines wissenden Lächelns der Bedienung sicher.
Nichts desto trotz eine klare Empfehlung für ein sehr heimeliges Landafé! Wir kommen gerne wieder.
4.0 stars -
"Sehr idyllisches Café im Stift Wietmarschen" Carsten1972Auf einer Radtour von Lingen nach Lage, meinem Geburtsort, machten wir eine Rast im Wietmarscher Stiftscafé. Wir betraten einen sehr idyllischen Garten unter alten Kastanien gelegen um eine schönes Fachwerkhaus im historischen Stil.
Im Schatten, es war sehr warm, einer alten Kastanie stillten wir unseren Durst mit einem frisch gezapften Pils und schauten uns die angebotenen Kuchenleckereien an. Die Wahl fiel auf die angebotene Apfel-Zitrone-Torte mit einem Kännchen Kaffee dazu.
Ich fragte mich beim Essen der sehr leckeren Torte, wie es geschafft
Wie üblich hieß es am Freitagabend angesichts des leeren Kühlschranks, wohin gehen wir essen? Das Wetter war schön, die Frau wollte fahren und wir öffneten das Dach und fuhren in Rheiner Stadtteil Gellendorf, um dem Gasthaus Heuwes einen Besuch abzustatten. Madame fuhr vor und wir sahen ein Schild in der Tür: Heute Abend geschlossene Gesellschaft. Okay, Schade, weiter....wohin? Nach Elte sollte es gehen, zum Splenterkotten, auch einem Gasthaus auf unserer To Go Liste. Wir fuhren vor, und was sahen wir? Ein Schild: heute Abend geschlossene Gesellschaft! Jetzt war guter Rat ein wenig teurer. Wohin jetzt? Wir wendeten unsere Augen und das Auto gen Bevergern, und mir fiel der Saltenhof ein, vor Jahren mal von außen in Augenschein genommen, als wir den Hermannsweg nach Rheine wanderten.
Die Anfahrt war erst einmal nicht so schön, am Ortseingang rechts ab in das Industriegebiet, zum Glück ganz hindurch und wenn sich die Wiesen öffnen und man die Bevergerner Aa über die Brücke zum Saltenhof überquert findet man sich ganz plötzlich an einem sehr schönen, ruhigen und romantischen Ort wieder. Das war jedenfalls unser Eindruck vom Saltenhof. Mit Einfahrt auf den Hof öffnet sich der Blick auf das Fachwerkhauptgebäude und ein nach hinten auf die Wiesen sich öffnendes Parkähnliches Grundstück. Hinten am Haus eine schöne Terrasse für die schönen Sommerabende.
Durch einen sehr geschmack- und liebevoll eingerichteten Gästebereich im Haus mit stilvoll eingedeckten Tischen betraten wir die Terrasse. Meine Vorfreude stieg, hier waren Menschen am (gastronomischen) Werk, denen ihr Tun am Gast offensichtlich etwas bedeutete.
Die Frage nach einem Tisch für zwei Personen wurde mit freier Platzwahl an den nicht besetzten Tischen beantwortet. Das Haus beherbergt viele Radtouristen, die auf dem Emsradweg unterwegs sind, somit war an diesem Abend ein ordentliche Anzahl Tische belegt.
Die Karten wurden gereicht. Ich entschied mich eigentlich sehr schnell für das angebotene Tagesmenü mit 4 Gängen zu 32,50 Euro, meine Frau bestellte sich a la Carte 2 Gänge. Die Karte besteht aus einem Menüvorschlag sowie etwa drei Seiten Gerichten. Art und Zusammenstellung der Gerichte sind deutsch ausgerichtet, mit regionalem und saisonalen Komponenten.
Der Gruß der Küche bestand aus einem Kräuterquark (mit sehr viel Sahne) und einem extrem wohlschmeckenden hausgemachten Früchte-Gemüsebrot. Ich fand im Brot Zucchini, Äpfel, Birne und Zwiebel vor. Und diese Kombination war wirklich wohlschmeckend.
Meine Menü bestand aus:
Pfifferlingsterrine und Kräuterschmand
Brunnenkresserahm(Süppchen) mit Lachsstreifen
Pfifferlingsragout im Kräutercrepes mit Schinkenstreifen
Himbeerparfait auf Eierlikörschaum
Zusammenfassend kann ich diesem Menü ein hohes Niveau zugestehen. Ich habe von den Gängen Fotos gemacht, dass war gutes und geschmackvolles Handwerk. Alle Gänge waren frisch zubereitet und sehr wohlschmeckend. Eigentlich gab es nichts, über das ich geschmacklich, optisch oder sonst wie gestolpert wäre und an dem Anstoß genommen hätte.
Meine Frau orderte zwei Gänge, eine Carpaccio sowie gefüllte Zucchini auf Pasta mit einem Tomatensugo. Auch meine Frau hatte keine Klage. Statt eines Desserts orderte sie sich einen Espresso und war ebenso glücklich mit dem Abendessen wie ich.
Durch den Abend begleitete uns eine Flasche Riesling im Bocksbeutel aus Würzburg, vom Juliusspital in Würzburg 1. Lage von 2013. Ein guter knackig frischer Riesling.
Der Service wurde im Großen und Ganzen von einer jungen Dame abgewickelt, die sich keine Blöße gab, obwohl sie wirklich sehr viel zu tun hatte! Chapeau! Eine gute Ausbildung lohnt sich wirklich, ob beim eindecken des Terrassentischs oder dem servieren von mehreren Mahlzeiten an mehreren Tischen in kürzester Zeit. Sehr gute Leistung!
Fazit:
Für nicht ganz 100 EUR hatten wir wieder einmal einen unerwartet schönen Abend in einem kleinen Hotel mit einem Restaurant, dass ich gerne weiter empfehle. Wir kommen gerne wieder bei Gelegenheit. Nächstes Mal mit dem Rad.
Wie üblich hieß es am Freitagabend angesichts des leeren Kühlschranks, wohin gehen wir essen? Das Wetter war schön, die Frau wollte fahren und wir öffneten das Dach und fuhren in Rheiner Stadtteil Gellendorf, um dem Gasthaus Heuwes einen Besuch abzustatten. Madame fuhr vor und wir sahen ein Schild in der Tür: Heute Abend geschlossene Gesellschaft. Okay, Schade, weiter....wohin? Nach Elte sollte es gehen, zum Splenterkotten, auch einem Gasthaus auf unserer To Go Liste. Wir fuhren vor, und was sahen wir?... mehr lesen
Restaurant im Azent Hotel Saltenhof
Restaurant im Azent Hotel Saltenhof€-€€€Restaurant, Partyservice054594051Kreimershoek 71, 48477 Hörstel
4.0 stars -
"Wir haben einen kleinen Schatz gefunden......." Carsten1972Wie üblich hieß es am Freitagabend angesichts des leeren Kühlschranks, wohin gehen wir essen? Das Wetter war schön, die Frau wollte fahren und wir öffneten das Dach und fuhren in Rheiner Stadtteil Gellendorf, um dem Gasthaus Heuwes einen Besuch abzustatten. Madame fuhr vor und wir sahen ein Schild in der Tür: Heute Abend geschlossene Gesellschaft. Okay, Schade, weiter....wohin? Nach Elte sollte es gehen, zum Splenterkotten, auch einem Gasthaus auf unserer To Go Liste. Wir fuhren vor, und was sahen wir?
Geschrieben am 21.08.2015 2015-08-21| Aktualisiert am
21.08.2015
Gestern Abend waren wir wieder zurück in Rheine vom Sommerurlaub, eine propper gefüllte A1 in Hamburg bis Osnabrück ließ den Rückweg von Sylt etwas länger werden, und meine Frau und ich wollten die Glieder ein wenig strecken und schwangen uns noch auf das Fahrrad, um die lange Autofahrt abzuschütteln.
Die Fahrt führte uns an der Ems entlang und da wir beide Lust auf ein ordentliches Bier und Appetit hatten kehrten wir ins Gasthaus am Delsen ein. Dies liegt sehr idyllisch am Emsradweg am Bentlager Naherholungsgebiet, Rheines gute Stube. Gerade bei schönem Wetter kann man hier gut einkehren, der Delsen ist einer der schönsten Biergärten in Rheine, leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei, um das optisch zu belegen.
Die Essenskarte im Gasthaus besteht aus 7 Gerichten, das geht vom gebackenen Camenbert bis hin zum Schnitzel mit Zwiebeln und Champignons begleitet von Pommes, mehr gibt es nicht. Wir aßen dieses Schnitzel und ein überbackenes Schnitzel mit Salat. Die Gerichte sind durchweg auf dem Niveau von Convienience Food, der Salat immerhin frisch und knackig. Allerdings sind auf Grund der aufgerufenen Preise von maximal 9,60 EUR für das Schnitzel mit Pommes auch keine großen Sprünge zu erwarten.
Der wunderschöne Biergarten unter alten Kastanien und Linden entschädigt bei einem leckeren Bier für das nur mit viel Wohlwollen als okay zu bezeichnende Essen.
Wir kommen erst im September wieder, denn dann gibt es sehr leckeren, vor allen Dingen selbstgemachten, Zwiebelkuchen mit Federweißem. Dass ist immer ein fester Termin auf dem Delsen.....
Gestern Abend waren wir wieder zurück in Rheine vom Sommerurlaub, eine propper gefüllte A1 in Hamburg bis Osnabrück ließ den Rückweg von Sylt etwas länger werden, und meine Frau und ich wollten die Glieder ein wenig strecken und schwangen uns noch auf das Fahrrad, um die lange Autofahrt abzuschütteln.
Die Fahrt führte uns an der Ems entlang und da wir beide Lust auf ein ordentliches Bier und Appetit hatten kehrten wir ins Gasthaus am Delsen ein. Dies liegt sehr idyllisch am Emsradweg am... mehr lesen
Altes Gasthaus Delsen
Altes Gasthaus Delsen€-€€€05971914032Bentlager Weg 39, 48431 Rheine
3.0 stars -
"Biergartengefühl am Delsen....." Carsten1972Gestern Abend waren wir wieder zurück in Rheine vom Sommerurlaub, eine propper gefüllte A1 in Hamburg bis Osnabrück ließ den Rückweg von Sylt etwas länger werden, und meine Frau und ich wollten die Glieder ein wenig strecken und schwangen uns noch auf das Fahrrad, um die lange Autofahrt abzuschütteln.
Die Fahrt führte uns an der Ems entlang und da wir beide Lust auf ein ordentliches Bier und Appetit hatten kehrten wir ins Gasthaus am Delsen ein. Dies liegt sehr idyllisch am Emsradweg am
Der Sommer 2015 startet im Münsterland noch mal durch! Ein sehr warmer Sommerabend folgte auf einen fast zu heißen Tag. Meine Frau und ich wollten das nutzen, einen der schönsten Plätze an Münsters Sommertagen zu besuchen. Den alten Hafen, jetzt auf der einen Seite fast komplett um genutzt zu einer wunderschönen Gastronomiemeile am Kai entlang. Mit Blick auf ein paar Industrieruinen auf der anderen südlichen Seite. Aber auch dort beginnt die Konversion der alten Industrieanlagen hin zu Dienstleistungs- und Gastronomienutzung. Es hat was von der Schlachte in Bremen......
Parken kann man bequem im Parkhaus am Eingang der Halle Münsterland, dann ist es kurzer Weg hin zum Hafenbecken. An der nördlichen Seite des Beckens reihen sich 7 Betriebe, die ihre Außenterrassen ans Hafenbecken ausrichten. Das hat mit Beginn des Abends ein wirklich schönes Flair, und man kann bei gutem Wetter sicher sein, dass auch in der Woche alle Restaurants gut besucht sind, sowie viele Flaneure am Ufer entlang wandeln. Vom Studenten bis hin zu Rentnern ist alles bunt gemischt und der Blick auf die anwesenden Menschen ebenso abwechslungsreich wie das essen mit Blick auf das Hafenbecken. Ab und zu tuckert dann auch ein Boot herein und der Kapitän kann direkt vor dem Restaurant seiner Wahl anlegen und essen gehen.
Wenn ich etwas zu meckern habe, dann, das es leider zu viele mediterran geprägte Systemgastronomie ans Ufer des Hafens geschafft hat. Die Tour beginnt am LuMina und endet am Heaven, und bis auf 3 Betriebe isst man überall die übliche Pizza- und Pastakarte. Drei Betriebe hatten wir für das Abendessen ins Auge gefasst. Den Hotjazzclub(ja, hat auch ein Restaurant), das Heaven mit dem dorthin verlegten "Meat me" sowie eben die Freiheit 26. Die Tageskarte des letzten Betriebes gefiel uns am besten, also suchten wir uns einen freien Tisch auf der Terrasse in der Freiheit 26.
Das Ambiente ist sehr einfach und rustikal gehalten, es passt aber zum alten Gebäude und der Lage am Hafen. Man fühlt sich wohl. Der Service agiert sehr locker und informell, aber auch dieses passt zum Image des Hafens. Die Freiheit bietet eine kleine feste Karte aus Flammkuchen, Salaten, Suppen, Fisch und Fleisch, ohne regionale Festlegung der Küche, international eben. Dazu kommt eine zweiseitige Tageskarte. Aus dieser erwählten wir unsere Gerichte.
Vorweg angesichts des heißen Tages eine Gazpacho für uns Beide. Die Gazpacho kam erfrischend tomatig auf den Teller. Gut abgebunden und sehr fein, etwas scharf abgeschmeckt. Nicht ganz so gut, wie die vor 2 Wochen im Keilings genossene Gazpacho, aber gut genug, um uns ein zustimmendes Nicken zu entlocken. Angenehmer Start in ein Essen an einem warmen Sommerabend.
Für den Hauptgang blieben wir bei den leichten Sommergerichten und bestellten beide einen großen gemischten Salat. Für meine Frau sollte es Meeresfrüchte und Fischsalat sein. Ein knackiger gemischter Salat mit Balsamicodressing, sehr üppig dimensioniert, kam mit 2 kleinen Seezungenfilets, graved Lachs, marinierten Shrimps kam an den Tisch. Alle Komponenten waren gut zubereitet, wobei die Seezunge sicherlich, in Anbetracht des Preises von 14 EUR für den Teller, TK Ware war. Aber damit kann man leben, wenn gut zubereitet. Meine Frau war zufrieden.
Ich hatte mir den Salat mit Preiselbeerendressing bestellt und Spanferkelkoteletts. Auch hier ein knackig frischer Salat mit einem sehr dominanten, eher süßen, Dressing. Aber es sollte ja auch zu den Koteletts passen. Und die waren sehr gut. Gerade passen in der Garstufe, sanft angegrillt und zart im Biss machten die wirklich Freude. Auch mein Salatteller war seinen Preis wert. Lecker!
Als Dessert hatten wir Erdbeeren mit Bourbon Vanille Eis bestellt, auch aus der Tageskarte. Nach der Bestellung kam die Bedienung wieder und teilte mit, das leider kein Eis mehr vorrätig sei. Sie schlug uns stattdessen frische Erdbeeren mit frozen joghurt vor. Für den Außerhausverkauf stand eine Maschine zur Herstellung dieses Joghurts zur Verfügung. Hatte ich noch nie gegessen, aber man muss ja alles mal probieren. Resultat, es schmeckte mit den Erdbeeren gut. Von der Konsistenz wie Softeis, das sich mit meinen niederländischen Genen ja sowieso liebe, war es ein erfrischender Genuss. Einzig das der Joghurt relativ stark gesüßt war, gefiel mir nicht so.
Eine kleine Weinkarte wird separat gereicht, es gibt ein paar Weiße, ein paar rote, zwei Rose zur Auswahl, die alle sowohl offen wir als Flaschenwein bestellt werden können. Die Auswahl sollte es jedem ermöglichen, etwas passendes zu finden. Bei uns waren es ein Hochgewächsriesling von Kallfelz, eine weiße Cuvee von Bürklin und ein badischer Rose.
Der Service hatte sehr gut zu tun, aber trotzdem ergaben sich keine langen Wartezeiten, es passierten keine Schnitzer. Wir hatten alles in allem keine Klage. Die einsehbaren Berieche des Restaurants waren sauber und ordentlich. Auch hier war alles in Ordnung.
Fazit: für insgesamt 76 EUR hatten wir einen schönen Abend in der Freiheit 26, den wir dann noch mit einem Sundowner in der Beachbar des Heaven am Ende des Hafenbeckens abschlossen. Wenn Sommerabend in Münster, dann im Hafen. Das hat wirklich sehr viel Flair.......
Der Sommer 2015 startet im Münsterland noch mal durch! Ein sehr warmer Sommerabend folgte auf einen fast zu heißen Tag. Meine Frau und ich wollten das nutzen, einen der schönsten Plätze an Münsters Sommertagen zu besuchen. Den alten Hafen, jetzt auf der einen Seite fast komplett um genutzt zu einer wunderschönen Gastronomiemeile am Kai entlang. Mit Blick auf ein paar Industrieruinen auf der anderen südlichen Seite. Aber auch dort beginnt die Konversion der alten Industrieanlagen hin zu Dienstleistungs- und Gastronomienutzung. Es hat... mehr lesen
4.0 stars -
"Gutes Essen am Kai......." Carsten1972Der Sommer 2015 startet im Münsterland noch mal durch! Ein sehr warmer Sommerabend folgte auf einen fast zu heißen Tag. Meine Frau und ich wollten das nutzen, einen der schönsten Plätze an Münsters Sommertagen zu besuchen. Den alten Hafen, jetzt auf der einen Seite fast komplett um genutzt zu einer wunderschönen Gastronomiemeile am Kai entlang. Mit Blick auf ein paar Industrieruinen auf der anderen südlichen Seite. Aber auch dort beginnt die Konversion der alten Industrieanlagen hin zu Dienstleistungs- und Gastronomienutzung. Es hat
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Das Haus steht unter dem Motto Pizza, Pasta e Basta! Hochwertige Zutaten in einer bodenständigen Pizza- und Pastaküche. Ein Hightechpizzaofen und hausgemachte frische Pasta (auch zum Außerhausverkauf) sollen guten Geschmack garantieren. Das Restaurant will den ganzen Tag Gäste anlocken, von Frühstück über Mittagstisch, Abendküche und danach auch noch eine Cocktailkarte. Dazu noch eine kleine Tageskarte und jeden Abend Apericena....siehe meine Kritik zum Amici in Neuenkirchen.
Es war klar, dass wir Giacomo in seinem neuen Restaurant schnell einen Besuch abstatten wollten. Und der gestrige Abend bot sich an, meine Frau hatte Geburtstag und hatte ihre Schwiegereltern und mich zum Apericena eingeladen nach Giacomo.
Gegen 19:30 Uhr trafen wir am Marktplatz ein und betraten das neue Ambiente. Eine klare Gestaltung empfing uns, sehr schlicht, mit Vierertischen und einigen hohen Bartischen. Ich schätze ca. 80 Personen können sich im Raum aufhalten. Und das taten sie auch, es war brechend voll. Rheine wollte wissen, was da Neues geboten wird. Zum Glück hatten wir reserviert. Trotz der großen Auslastung war es angenehm ruhig im Raum, der Innenarchitekt hatte gute Arbeit geleistet. Unser Tisch war verlockend nah an den aufgeboten Antipasti, deren Anblick einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. Aber wir waren ja fürs Überraschungs-Degustationsmenü gekommen.
Eine Flasche Wein (Gavi di Gavi) war schnell bestellt.
Und schon ging es los in das Apericena Menü. Wir starteten mit je einem Viertel Pizza Margherita. Dünner knuspriger Boden, leckeres Sugo und Mozzarella ließen Freude aufkommen. Die schlichten Pizzen sind die Besten!
Auf die Pizza folgte Vitello Tonnato. Auf den Punkt gegarte Kalbfleischscheiben, sehr dünn geschnitten mit vorsichtig dosierter Thunfischcreme schmeckten hervorragend.
Danach ein kleiner Teller Wildkräutersalat, diesmal wirklich Wildkräuter, ich identifizierte Rauke, Tomaten, Sauerampfer, Mangold, Spitzwegerich, sowie ein paar Sorten, die ich nicht zuordnen konnte. Ein zurückhaltendes Dressing aus Balsamicoessig ergänzte mit zwei Stücken Büffelmozzarella den Salat hervorragend.
Es folgte Bündner Fleisch, sehr dünn geschnitten, auf einem Bett aus Rauke und Parmesan.
Dann einer der Höhepunkte des Abends, der Service deckte vier Hohe Teller ein. Leer.....okay? Was kommt nun? Giacomo kam persönlich, mit einer großen Schale Miesmuscheln, zubereitet in einer Tomaten und (viel) Knoblauch Sauce. Ein Genuss, top frische Miesmuschel, mal nicht auf die klassische Art, sondern tomatig! Definitiv einer der Höhepunkte des Abends.
Das sollte noch getoppt werden vom nächsten Gang. Kaninchenkeule geschmort in einem Sud aus Oliven, Zwiebeln, Essig und weiteren (nicht preisgegebenen) Zutaten. Das Rezept stammt aus Giacomos Heimat Sardinien und ist schon im Amici einer unserer Favoriten. Die Keule wird stundenlang sanft geschmort und kommt butterzart auf den Teller. Das Fleisch löst sich beim anschauen vom Knochen. Zusammen mit einem guten Schmorfond und ein paar gerösteten Kartoffeln nicht gerade Pizza, Pasta eh Basta.....aber unglaublich lecker!
Wir waren satt und äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Menüs. Der Service war im Großen und Ganzen okay, ein paar Schnitzer wurden schnell ausgebügelt und der Tisch zu jedem Gang neu eingedeckt. Das war eine ordentliche Leistung und ich denke es wird noch sicherer, wenn sich die Crew weiter eingespielt hat.
Nach dem Essen, es waren ca. 2,5 Stunden vergangen, setzte sich der Chef zu uns und gab eine Flasche (den Doc wird's freuen) Moët & Chandon Champagner Rosé Impérial brut aus, das hatte er bei einer Vorbesichtigung versprochen, um die Eröffnung zu feiern. Ich bin nicht so der Prickelweinliebhaber, aber ich fand diesen Champagner gut temperiert und schmackhaft, die Damen ließen es sich nicht nehmen, die ausgegebene Flasche leer zu trinken.
Fazit:
Gute, etwas bodenständigere italienische Küche als im Mutterhaus. Aber immer einen Besuch wert. Rheines Gastronomie bekommt einen ernsthaften Konkurrenten in der alten Apotheke am Markt. Pro Person wurden für das Apericena 34 EUR aufgerufen. Alles zusammen betrug die Rechnung sehr angemessene 200 EUR.