Geschrieben am 11.01.2020 2020-01-11| Aktualisiert am
11.01.2020
Besucht am 14.12.2019
Die Reservierung für unsere Gruppe von 9 Personen lief problemlos über die Webseite und wurde schnell bestätigt. 2 Tage vorher kam per Mail sogar eine Erinnerung an den Termin. Etwa 10 Minuten zu Fuß von der S-Bahn-Station Ludwigshafen Mitte sind wir gelaufen. Das Alex ist von außen ein Glaskasten.
Wir waren 15 Minuten zu früh, aber das machte nix. Der Tisch war ja eh frei und wir wurden dorthin geführt. Innen ist viel Platz, trotz der vielen Tische. Unser Tisch ist in der "Küche". Eine Nische am Ende des Gastraumes, die ringsherum mit Regalen bestückt ist, in denen Nudeln, Gläser mit Tomatensoße usw lagert. Große Buchstaben zeigen zusätzlich, dass man in der Küche ist. Lustigerweise befindet sich daneben tatsächlich die Tür zur echten Küche des Alex. Wir sitzen sozusagen am Ende des Buffets. Die ganzen Frühstückssachen sind nämlich nebeneinander auf der geschwungenen Theke aufgebaut. Mit Ausnahme der Teller und Brötchen, die sind gegenüber gestapelt.
Das Frühstücksbuffet beinhaltet ein Glas Orangensaft. Sonstige Getränke gehen extra. Zur Auswahl stehen die üblichen, leckeren Sachen. (Rühr)Ei, Bacon, Würstchen. Auswahl an Käse und Wurst. Tomaten mit Mozzarella. Gurken, Oliven. Fleischsalat. Nichts davon liegt offen herum, alles ist hinter einer Klappe vor Niesern geschützt. Ein paar süße Stücke für den Nachtisch lgibt es auch, z.B. Christstollen kurz vor Weihnachten.
Das alles für 9,90 Euro. Und das Alex ist das einzige Lokal in der näheren Umgebung, welches samstags ein Buffet anbietet
Die Reservierung für unsere Gruppe von 9 Personen lief problemlos über die Webseite und wurde schnell bestätigt. 2 Tage vorher kam per Mail sogar eine Erinnerung an den Termin. Etwa 10 Minuten zu Fuß von der S-Bahn-Station Ludwigshafen Mitte sind wir gelaufen. Das Alex ist von außen ein Glaskasten.
Wir waren 15 Minuten zu früh, aber das machte nix. Der Tisch war ja eh frei und wir wurden dorthin geführt. Innen ist viel Platz, trotz der vielen Tische. Unser Tisch ist... mehr lesen
ALEX · Ludwigshafen
ALEX · Ludwigshafen€-€€€Restaurant, Schnellrestaurant, Cafe06215723920Bismarckstraße 29, 67059 Ludwigshafen am Rhein
4.0 stars -
"Vor dem Weihnachtsmarkt mit dem Frühstücksbuffet gestärkt" CasiDie Reservierung für unsere Gruppe von 9 Personen lief problemlos über die Webseite und wurde schnell bestätigt. 2 Tage vorher kam per Mail sogar eine Erinnerung an den Termin. Etwa 10 Minuten zu Fuß von der S-Bahn-Station Ludwigshafen Mitte sind wir gelaufen. Das Alex ist von außen ein Glaskasten.
Wir waren 15 Minuten zu früh, aber das machte nix. Der Tisch war ja eh frei und wir wurden dorthin geführt. Innen ist viel Platz, trotz der vielen Tische. Unser Tisch ist
Geschrieben am 17.12.2019 2019-12-17| Aktualisiert am
17.12.2019
Besucht am 28.02.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 110 EUR
Es gehört schon eine Menge Mut dazu, an einer derart versifften Ecke der städtebaulichen Ursünde Ludwigshafen ein derart anspruchsvolles Restaurant zu betreiben und, um das noch zu unterstreichen, mit einer vollverglasten Front dem Gast freie Sicht zu bieten auf überlaufende Mülleimer und eine nichtendenwollende Parade von Hunden, die die unmittelbar angrenzende kleine "Grün"fläche für ihre hündischen Verrichtungen nutzen.
Und was haben wir trotzdem dort unser Mittagessen genossen!
Was Chefkoch Swen “kein Tippfehler“ Bultmann und Sommelière Sybille Bultmann (geb. Herbst)*) hier seit sechs Jahren abliefern, ist wirklich spektakulär: Ein sehr kleines, sehr elegantes Restaurant mit sehr persönlicher Atmosphäre und einem stark französisch angehauchten Angebot. Apropos angehaucht: Dass Fische in der Küche eine wichtige Rolle spielen, war schon beim Eintreten deutlich wahrzunehmen.
Klick und siehe!
Ein wenig Zeit sollte man mitbringen, wie sich das auf diesem Niveau auch gehört, aber sie wird einem auch angenehm verkürzt: Wir hatten zum Beispiel unseren Aperitif - eine höchst gelungene Ingwer-Limetten-Limonade - in der Hand, bevor wir überhaupt was zu lesen bekamen.
Auch das selbstgebeizte Grüßchen aus der Küche ließ nicht lange auf sich warten.
Da wir in den letzten Wochen kulinarisch mächtig auf den Putz gehauen hatten, widerstanden wir den Versuchungen der großen Karte und beschieden uns mit dem Mittagsmenü, allerdings mit ein paar Anpassungen.
Zum Beispiel konnte ich mir doch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, zum ersten Mal im Leben Kalbsbries zu essen und so endlich eine ebenso lange gepflegte wie unbegründete Berührungsangst zu besiegen. Ein Genuss ohnegleichen, jedenfalls wenn man es hier serviert bekommt, in Blätterteig und auf Röstzwiebelcreme.
Solch abseitige Interessen hatte meine Frau nicht, sondern beließ es bei den schön gebräunten, innen noch leicht glasigen und adrett angerichteten Jakobsmuscheln, die erfreulicherweise ihren Rogen noch dabeihatten.
Der Saibling meiner Frau war wunderbar knusprig auf der Haut gebraten, das dazu gereichte Muschelrisotto schön sämig, allerdings nicht so schluchzend wie im Mai 2015.
Da wir, wenn immer möglich, nicht das Gleiche essen, blieb für mich das Perlhuhn mit glasierten Karotten und Kartoffelstampf, ein einfaches, irgendwie nach Schonkost klingendes Gericht, hier aber mit so viel Biss und Aroma zelebriert, dass ich zum Beispiel die knusprige Haut in möglichst kleinen Häppchen genossen habe.
Die abschließende Crême brulée war für unser Empfinden ein wenig steif, aber mehr gab's am Essen dann auch nicht zu kritisieren.
Am Ende noch ein vorzüglicher Espresso, dazu reichlich Kleinstgebäck.
Ein Problem gab es aber doch, das wohl vor allem im Winter und bei schönem Wetter besteht: Durch die bereits erwähnte Glasfront knallte die tiefstehende Sonne ziemlich erbarmungslos in den Gastraum, sodass ich manchmal sogar das Besteck woanders hinlegen musste, weil die Reflexionen zu sehr blendeten. Wer das nicht mag, sollte sich möglichst mit Rücken oder Seite zum Fenster setzen; die Aussicht macht ja ohnehin nicht viel Freude.
Am Schluss wird jeder Gast von Chefin und Chef persönlich verabschiedet - eine wirklich nette, viel zu selten gesehene Geste, die dem schönen Erlebnis noch das Sahnehäubchen aufsetzte.
Es wäre wirklich an der Zeit, dass die Michelinmännchen mal wieder vorbeigerollt kommen. Dann könnten sie das Restaurant endlich vom Teller zum Bib Gourmand befördern.
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*) zu den Meriten der beiden vgl. MarcO74, “Geradlinig zubereitete Speisen und ein Service auf Top-Niveau – so macht Feinschmeckerküche richtig Spaß!", 2017, ebd.
Es gehört schon eine Menge Mut dazu, an einer derart versifften Ecke der städtebaulichen Ursünde Ludwigshafen ein derart anspruchsvolles Restaurant zu betreiben und, um das noch zu unterstreichen, mit einer vollverglasten Front dem Gast freie Sicht zu bieten auf überlaufende Mülleimer und eine nichtendenwollende Parade von Hunden, die die unmittelbar angrenzende kleine "Grün"fläche für ihre hündischen Verrichtungen nutzen.
Und was haben wir trotzdem dort unser Mittagessen genossen!
Was Chefkoch Swen “kein Tippfehler“ Bultmann und Sommelière Sybille Bultmann (geb. Herbst)*) hier seit sechs... mehr lesen
Atable
Atable€-€€€Restaurant062168556565Welserstr. 25, 67063 Ludwigshafen am Rhein
5.0 stars -
"Spitzenrestaurant in trister Lage" Oparazzo
Es gehört schon eine Menge Mut dazu, an einer derart versifften Ecke der städtebaulichen Ursünde Ludwigshafen ein derart anspruchsvolles Restaurant zu betreiben und, um das noch zu unterstreichen, mit einer vollverglasten Front dem Gast freie Sicht zu bieten auf überlaufende Mülleimer und eine nichtendenwollende Parade von Hunden, die die unmittelbar angrenzende kleine "Grün"fläche für ihre hündischen Verrichtungen nutzen.
Und was haben wir trotzdem dort unser Mittagessen genossen!
Was Chefkoch Swen “kein Tippfehler“ Bultmann und Sommelière Sybille Bultmann (geb. Herbst)*) hier seit sechs
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Wir waren 15 Minuten zu früh, aber das machte nix. Der Tisch war ja eh frei und wir wurden dorthin geführt. Innen ist viel Platz, trotz der vielen Tische. Unser Tisch ist in der "Küche". Eine Nische am Ende des Gastraumes, die ringsherum mit Regalen bestückt ist, in denen Nudeln, Gläser mit Tomatensoße usw lagert. Große Buchstaben zeigen zusätzlich, dass man in der Küche ist. Lustigerweise befindet sich daneben tatsächlich die Tür zur echten Küche des Alex. Wir sitzen sozusagen am Ende des Buffets. Die ganzen Frühstückssachen sind nämlich nebeneinander auf der geschwungenen Theke aufgebaut. Mit Ausnahme der Teller und Brötchen, die sind gegenüber gestapelt.
Das Frühstücksbuffet beinhaltet ein Glas Orangensaft. Sonstige Getränke gehen extra. Zur Auswahl stehen die üblichen, leckeren Sachen. (Rühr)Ei, Bacon, Würstchen. Auswahl an Käse und Wurst. Tomaten mit Mozzarella. Gurken, Oliven. Fleischsalat. Nichts davon liegt offen herum, alles ist hinter einer Klappe vor Niesern geschützt. Ein paar süße Stücke für den Nachtisch lgibt es auch, z.B. Christstollen kurz vor Weihnachten.
Das alles für 9,90 Euro. Und das Alex ist das einzige Lokal in der näheren Umgebung, welches samstags ein Buffet anbietet